Aktuelle Meldungen aus Vechta Aktuelle Meldungen aus Vechta
Bild:Stadt Vechta gibt neugestaltete Spielplätze  in der Theodor-Heuss-Str. und im Hagener Esch frei
 
Ab sofort können sich Kinder auf zwei neu gestalteten Spielplätzen in Vechta austoben. Am Donnerstag hat die Stadt Vechta den Spielplatz an der Theodor-Heuß-Straße und im neuen Wohngebiet Hagener Esch freigegeben.

Der Spielplatz an der Theodor-Heuß-Straße musste im Zuge des Hochwasserschutzprojekts der Stadt Vechta vorübergehend abgebaut werden. Dabei wurde ein neues Grabensystem zwischen der Zitadelle und der Theodor-Heuß-Straße hergestellt. Unterhalb des Spielplatzes wurde ein großer Kanal neu angelegt, der in den Vechtaer Marsch Graben mündet.  

Beim Wiederaufbau des Spielplatzes an der Theodor-Heuß-Straße wurden jedoch nicht nur bereits vorhandene Geräte wieder aufgestellt, sondern es sind auch welche hinzugekommen. „Neu sind unter anderem eine Babyschaukel, Fußballtore und Ballfangzäune, ein neuer und größerer Spielturm sowie ein größerer Sandkasten.“, erklärte Peter Eckhardt, Leiter des städtischen Bauhofs. „Wir haben das Gelände nun offen gestaltet und auch die Anordnung der Spielgeräte leicht verändert. Damit wollten wir zum einen den Spielplatz selbst einsehbarer machen, aber auch die Wegeverbindung über die Zitadelle in den Hochzeitswald offener gestalten“, sagte Ralf Blömer, der Leiter des städtischen Fachdiensts für Straßenbau und Grünflächen. Die Kosten von 50.000 Euro für die Sanierung und Erneuerung der Geräte trägt die Stadt Vechta.

Auch die Kinder im Hagener Wohngebiet können sich über einen komplett neugestalteten Spielplatz freuen. Dort hat die Stadt Vechta einen neuen Spielplatz anlegen lassen. An den Planungen für die neue Spielfläche hatten sich einige Anwohner beteiligt. Entstanden sind unter anderem ein großer Sandkasten, eine Hängematte, ein Spielhäuschen und ein kleiner Turm mit Kletternetz und Rutsche. Die Kosten von 23.000 Euro für den neuen Spielplatz trägt die Stadt Vechta.

 
Bild:Stadt Vechta stellt 15 Meter hohen Weihnachtsbaum auf –  am 30. November startet der Weihnachtsmarkt
 
Am 30. November (Donnerstag) um 17 Uhr wird der Weihnachtsmarkt in Vechta offiziell eröffnet. Seit Freitag steht auf dem Neuen Markt schon der dazugehörige Tannenbaum.

Der Baum ist circa 15 Meter hoch und stand gut 30 Jahre lang im Garten von Siegurd Fuchs (77 Jahre) und seiner Familie aus Vechta. Er habe den Baum damals eigentlich als Weihnachtsbaum für das Wohnzimmer gekauft, doch er sei dafür zu klein gewesen, erzählt Fuchs. Deshalb habe er ihn stattdessen im Garten eingepflanzt. Dort wuchs der Baum in den letzten drei Jahrzehnten auf die beachtliche Größe von etwa 15 Metern an. Damit überragte er schließlich sogar das Haus. „Mit den Jahren wurde der Baum einfach zu groß. Ich habe daher beim Bauhof angefragt, ob sie ihn für mich fällen. Im vergangenen Jahr hatten sie aber schon einen Baum; nun ist es soweit“, sagte der gebürtige Dresdner.

Am Freitag rückte das Team des Bauhofs mit Kran und Kettensäge in der Dersastraße an. Zunächst musste der Kran gesichert und der Baum an den Haken gehängt werden. Nach dem die Kettensäge ihren Dienst getan hatte, wurde die Tanne mithilfe des Krans vorsichtig und langsam über das Haus gehoben. Nach etwa 45 Minuten lag der Baum abfahrbereit auf dem Anhänger.

Das Aufstellen auf dem Neuen Markt beobachtete Fuchs mit „Gänsehaut“. „Ich habe mir nie träumen lassen, dass es mal so weit kommt“, sagte er: „Aber ich bin nicht traurig, es hat ja einen nützlichen Zweck. Besser er steht hier, als wenn wir ihn kleingehakt und weggeben hätten“. Familie Fuchs möchte auf jeden Fall den Weihnachtsmarkt und ihre ehemalige Gartentanne besuchen. Dazu hat sie noch bis zum Ende des Weihnachtsmarktes Zeit, danach wird der Baum entfernt. „Den Baum zu schmücken ist das einzige, was ich nicht machen möchte“, sagte Fuchs schmunzelnd.

Info: Der Weihnachtsmarkt wird am 30. November (Donnerstag) um 17 Uhr eröffnet. Dabei wird die stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt Vechta (Große Straße, Bremer Tor, Alter Markt, Europaplatz) feierlich in Betrieb genommen. Im Anschluss begrüßt der Nikolaus die Kinder und Gäste des Weihnachtsmarktes und verteilt Geschenke an die Kleinen. Außerdem nimmt der Nikolaus wieder die mitgebrachten (leeren) Stiefel der Kinder in Empfang. Die Stiefel werden dann mit allerlei Leckereien gefüllt und können am 16. Dezember (15 bis 18 Uhr) auf dem Weihnachtsmarkt wieder von den Kindern abgeholt werden. Auf dem Weihnachtsmarkt werden ein Kinderkarussell sowie städtische Weihnachtshütten für den Verkauf von Weihnachts- und Bastelartikel aufgebaut. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Heiße Waffeln, Schmalz-kuchen, Mandeln und Imbiss-Spezialitäten gehören ebenso zum Angebot wie Glühwein und Feu-erzangenbowle. Der Weihnachtsmarkt bleibt bis zum 30.Dezember (Freitag) geöffnet, also wie in den Vorjahren zwischen Weihnachten und Neujahr (Ausnahme 1. Weihnachtstag).
 
Bild:Cavewoman gibt in Vechta Tipps zur Haltung eines beziehungstauglichen Mannes – Kartenverkauf startet
 
Mehr als 500.000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben Cavewoman bereits gesehen und gefeiert. Am 16. März 2018 (Freitag, 20 Uhr, Metropol-Theater) kommt die erfolgreiche One-Woman-Show zurück nach Vechta. Cavewoman gibt „Praktische Tipps zur Haltung eines beziehungstauglichen Mannes“, so lautet der Titel der Show. Dazu laden die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, der Stadt und der Uni Vechta gemeinsam mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Vechta ins Metropol-Theater ein. Tickets gibt es im Rathaus, Burgstraße 6, Telefon 04441/886-405, E-Mail: kultur@vechta.de. Weitere Infos und Karten auch unter www.vechta.de. Der Eintritt kostet 22,50 Euro. 
 
In ihrer Show rechnet Darstellerin Ramona Krönke mit den selbsternannten Herren der Schöpfung ab. Mal mit der groben Steinzeitkeule, mal mit den spitzen, perfekt gepflegten Nägeln einer modernen Höhlenfrau, aber immer treffend und zum Brüllen komisch. Doch keine Sorge: Cavewoman kein feministischer Großangriff auf die gemeine Spezies Mann. Die Besucher dürfen sich vielmehr auf einen spaßigen Blick auf das Zusammenleben zweier unterschiedlicher Wesen, die sich einen Planeten, eine Stadt und – was am Schlimmsten ist – eine Wohnung teilen müssen.
 
Bild:Bürgermeister Gels und Kreisbrandmeister Trumme zeichnen Langfördener Feuerwehrmänner aus
 
Vechtas Bürgermeister Helmut Gels und Kreisbrandmeister Matthias Trumme haben verdiente Langfördener Feuerwehrmänner für ihre jahrzehntelangen Dienste ausgezeichnet. Sie überreichten Aloys Landwehr (seit 60 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr), Georg Reinke (40 Jahre), Thomas Gerken und Gottfried Gerken (je 25 Jahre) die Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen. Gels sprach den Geehrten seinen Dank für ihr vorbildliches persönliches Engagement aus. Zwar sei die Arbeit in der Feuerwehr vor allem Teamwork, aber die schwierigen Aufgaben könnten nur bewältigt werden, „wenn sich jeder mit hohem Verantwortungsbewusstsein einbringt und seinen Part zuverlässig ausfüllt“, sagte Gels.
 
Mit Aloys Landwehr zeichnete Kreisbrandmeister Trumme einen außergewöhnlich verdienten Feuerwehrmann aus. Seit 60 Jahren wirkt er in der Freiwilligen Feuerwehr Langförden mit. Ein Abzeichen, dass der Landesfeuerwehrverband in seinen Regularien ursprünglich gar nicht vorgesehen habe, wie Trumme berichtete. Man sei früher nicht von einer solch langen Zugehörigkeit – auch über den aktiven Dienst hinaus – ausgegangen. Landwehr ist der Feuerwehr über sechs Jahrzehnte treu geblieben. 1957 war er der Truppe beigetreten. In den Aufbaujahren nach dem Krieg habe jeder sicherlich genügend andere Aufgaben zu bewältigen gehabt, sagte Trumme. Umso bemerkenswerter sei es, dass sich Aloys Landwehr schon in dieser Zeit für die Gesellschaft eingesetzt habe.
 
Seit 40 Jahren in der Feuerwehr und immer noch im aktiven Dienst ist Georg Reinke. Der 60-Jährige packe bei Einsätzen nach wie vor in erster Reihe mit an und stehe auch jederzeit zur Verfügung, berichtete Bürgermeister Helmut Gels.
Reinke ist zudem Mitglied im Ortsrat Langförden und hat sich dort als Ratsherr auch immer für die Belange der Feuerwehr Langförden eingesetzt. Der Truppe angeschlossen hatte sich Reinke 1977 im Alter von 20 Jahren. Nach der Grundausbildung absolvierte er eine Reihe weiterer Lehrgänge. Er wurde stetig befördert und ist bereits seit 1998 Erster Hauptfeuerwehrmann.
 
Das Abzeichen für 25-jährige Dienste im Feuerlöschwesen erhielten die Brüder Thomas Gerken und Gottfried Gerken. Thomas Gerken trat 1992 im Alter von 17 Jahren in die
Freiwillige Feuerwehr Langförden ein. In zahlreichen Ausbildungslehrgängen habe er sich eine hohe Qualifikation erarbeitet, sagte Gels. Diese Bereitschaft, sich immer weiter fortzubilden, sei beeindruckend. Insgesamt kommt Thomas Gerken auf 20 abgeschlossene Lehrgänge. Er war als Schriftführer und Jugendfeuerwehrwart aktiv und ist seit 1996 Kassenwart. Der Oberlöschmeister gehörte jahrelang der Wettkampfgruppe, dem Ortskommando und der Gefahrgutgruppe an. Seit 1994 ist er in der Kreisbereitschaft und verpasst als Gruppenführer keine Übung. Seit dem Jahr 2000 ist er zudem als Wertungsrichter aktiv.  
 
Sein Bruder Gottfried Gerken schloss sich ebenfalls 1992 im Alter von 16 Jahren der Feuerwehr an. Bei Einsätzen packt er gerne in der ersten Reihe mit an. Er unterstütze die Arbeit der Feuerwehr aber auch auf andere Weise, berichtete Gels. Der Landwirt stellte Gerätschaften wie Radlader und Schlepper für verschiedene Zwecke immer wieder zur Verfügung. Auch bei der Volksfestwagengruppe wirkt Gottfried Gerken mit und bringt sich mit Ideen ein. Gottfried Gerken ist Erster Hauptfeuerwehrmann, seit 1994 Mitglied der Kreisbereitschaft und gehörte fast ein Jahrzehnt der Wettkampfgruppe an.


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