Aktuelle Meldungen aus Vechta Aktuelle Meldungen aus Vechta
Bild:Bauarbeiten am Bahnhof: Straßenbrücke wird in der Nacht zum 20. Oktober installiert
 
Die Straße An der Gräfte in Vechta wird am Donnerstagabend (19. Oktober) ab 22 Uhr bis Freitagmorgen um ca. 5 Uhr wegen Bauarbeiten gesperrt. In dieser Nacht wird ein weiteres Element der Brücke am Bahnhof installiert. Mit dem 25 Meter langen Verbindungsstück wird die Straße An der Gräfte überbrückt. Diese wird für die Arbeiten zwischen der Straße Christoph-Bernhard-Bastei und der Straße Neuer Markt gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet, zum Start des Berufsverkehrs am Freitag wird sie wieder freigegeben.

Am Donnerstag werden zunächst die Stützen montiert, ehe die Straßenbrücke aufgestellt wird. Damit nimmt das Gesamtbauwerk immer klarere Formen an. Es setzt sich nach seiner Fertigstellung aus einer 46 Meter langen Rampe entlang der neuen Stadthäuser, einer 185 Meter Stahlbrücke und einer 75 Meter langen Rampe am Zitadellenpark zusammen. Mit einer Gesamtlänge von 306 Metern verbindet die Brücke künftig die westlichen Wohngebiete und den Zitadellenpark mit der Innenstadt.

Die Rampen werden mit einem sanften Gefälle angelegt. Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Fahrradfahrer gelangen so problemlos über die Brücke zu den Geschäften und Institutionen in der Mitte Vechtas. Auf einer Breite von 3,50 Metern bis 4 Metern können sie sich gefahrlos begegnen. Für Fußgänger entstehen eine Treppenanlage und Aufzüge, unter anderem auch ein behindertengerechter Aufzug in der Mobilitätsstation, die im kommenden Jahr gebaut wird.

Das Gewicht der Brücke und die auf sie wirkenden Kräfte halten 125 Pfähle. In den Fundamenten und Stützwänden aus Stahlbeton werden insgesamt circa 570 Kubikmeter Beton und 96 Tonnen Stahl verarbeitet. In der Brückenkonstruktion werden circa 325 Tonnen Stahl verbaut. Es handelt sich dabei um eine Schrägseilbrücke, die oberhalb der Bahnschienen verläuft und eine Einzelspannweite von maximal 36 Metern erreicht. 2500 Kubikmeter Boden müssen für den Bau bewegt werden.

Im Sommer war bereits ein 36 Meter langes und 50 Tonnen schweres Brückenelement installiert worden. Weitere Elemente werden in den kommenden Wochen eingebaut, sodass die Bauarbeiten voraussichtlich bis Jahresende abgeschlossen werden können.

Über aktuelle Entwicklungen des Wohn- und Verkehrsprojekts „Neue Mobilität am Park“ informiert die Stadt unter www.vechta.de/mobilitaet. Auch in den Schaukästen an der Ecke Neuer Markt/An der Gräfte können während der gesamten Bauzeit aktuelle Informationen zu dem Verkehrs- und Wohnprojekt eingesehen werden.
 
Bild:Autor Martin Haas liest aus seiner autobiographischen Erzählung
 
Am Donnerstag, den 19. Oktober,  liest Martin Haas um 19.30 Uhr im Museum Vechta aus seiner Erzählung: „Wie Tauwind war die Stille: Einsame Schulwege, Lehrergestalten, Stimmen der Landschaft“

Martin Haas, geb. 1939 in Augustfehn war Gemeindepfarrer zwischen 1968- 2003 in verschiedenen Kirchengemeinden. Seit 2003 befindet er sich im Ruhestand.

Im Vordergrund seines autobiographischen Buches stehen drei Lehrer: ein Sprachlehrer, der den Kindern eine vorzügliche Aussprache beibrachte, ein Deutsch- und Musiklehrer mit dem reichen Sinnfeld des Hörens – klassische Musik, Volkslied, Klangzauber der Lyrik, Kunst des mündlichen Erzählens, und ein Mathematiklehrer mit dem Sinnfeld des Sehens – die Welt als Zahl, mit der Schärfe des logischen Denkens, der ordnenden Kraft des Sehens in Geometrie und Perspektive.

Diese Schulgeschichte ist eingebettet in die norddeutsche Landschaft – großer Reichtum von Stimmungsbildern im Wechsel der Jahreszeiten, tiefe Eindrücke von Weiträumigkeit und Stille in der flachen Ebene – mit dem täglichen Weg zur Schule über eine schmale Brücke und dem freien Blick auf das dahinziehende Wasser, auf die ausgedehnten Wiesenflächen und Wolken.

Dazu gehört auch der zeitgeschichtliche Hintergrund der Schule: das Schicksal Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg, Vergangenheitsbewältigung und Drittes Reich im Geschichtsunterricht.

Das Buch ist aber auch eine Biografie des Innenlebens des Autors: Tauwind und Stille beim Schulweg über die Brücke mit dem Blick auf die Eisschollen, die langsam auf dem Fluss dahintreiben. Tauwind, wenn der Erzählstrom allmählich ins Fließen kommt und erstarrt und halb vergessene Erinnerungsbilder wieder zum Leben erwachen und blühende Farben gewinnen. Tauwind, wenn der Autor als alter Mann noch einmal seinen Schulweg beschreitet – eine frische Brise weht ihm entgegen – der rauweiche Windstoß des Nordens. Tauwetter, wenn der Erzähler hineinlauscht in die Musik der verklungenen Jahre und dort eine wechselvolle Tanzmelodie vernimmt – den raschen Dur-Moll-Wechsel der verwehenden Zeit.

Der Eintritt ist frei.

 
Bild:Dach gerichtet, Grundstein gelegt: Stadt Vechta ist mit dem Bau des Feuerwehrgerätehauses im Soll
 
Die Stadt Vechta liegt mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses im Soll. Am Freitagabend feierten Bürgermeister Helmut Gels, Mitglieder des Stadtrates und der Freiwilligen Feuerwehr Vechta das Richtfest auf der Baustelle an der Oldenburger Straße. Außerdem legten Gels, Stadtbrandmeister Rüdiger Holzenkamp und Ortsbrandmeister Christian Heitmann den Grundstein für die Gebäude. Im Gemäuer verewigt ist eine Zeitkapsel samt Urkunde mit den grundlegenden Daten des Neubaus. 
 
Bürgermeister Gels betonte, der Bau des Feuerwehrgerätehauses sei ein weiterer wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung Vechtas. Er dankte den Männern und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr für ihren zuverlässigen, verantwortungsbewussten und unermüdlichen Einsatz. Sie würden seit Jahren vor immer größere Herausforderungen gestellt, erklärte Gels. Denn Vechta sei in den vergangenen Jahren gewachsen, die Zahl der Einsätze sei gestiegen. Die Entwicklung habe die Stadt dazu veranlasst, das neue Feuerwehrgerätehaus zu bauen. Gels dankte den Mitgliedern des Rates, die dieses Projekt immer unterstützt hätten.
 
Der Bürgermeister hob hervor, dass sich die Feuerwehr an der Planung des neuen Standorts intensiv beteiligt habe. An der Oldenburger Straße, unweit der Bahnlinie Bremen - Osnabrück, entstehen unter anderem zwölf Einstellplätze für Feuerwehrfahrzeuge sowie eine Werkstatt und eine Waschhalle. 200 Quadratmeter Lagerräume werden geschaffen, ebenso moderne Umkleideräume. Insgesamt entstehen 2383 Quadratmeter Nutzfläche. Die logistischen und einsatztechnischen Abläufe werden optimiert. So wird es 50 Parkplätze für die Feuerwehrleute geben, die diese im Einsatzfall mit dem eigenen Auto ansteuern. Circa 5,2 Millionen Euro investiert die Stadt Vechta in den Neubau.
 
Entworfen hat diesen das Architekturbüro Geising + Böker aus Vechta, das sich mit seinem Konzept in einem Architektenwettbewerb gegen fünf Mitbewerber durchsetzte – auch weil es nicht nur funktional, sondern auch optisch überzeugte. Gels lobte die Arbeit des Architekturbüros sowie der Handwerker. Die Fertigstellung ist für Juni 2018 geplant.
 
Das neue Feuerwehrgerätehaus ist der dritte Standort der Freiwilligen Feuerwehr in Vechta. Im November 1923 war das damals neu errichtete Spritzenhaus in der Burgstraße an die Feuerwehr übergeben worden, im April 1967 erfolgte der Umzug in die Feuerwehrtechnische Zentrale an der Oldenburger Straße.
 
Die Ortsfeuerwehr Vechta ist eine Schwerpunktfeuerwehr und hat 141 Mitglieder, darunter 118 aktive Kameraden (13 Frauen und 105 Männer), 23 aktive jugendliche Mitglieder (6 Mädchen und 14 Jungen) sowie 19 Kameraden in der Altersabteilung.
 
Bild:Tangonachmittag mit Starbesetzung im Museum Vechta
 
Am 22. Oktober heißt es zum 17. Mal Tangocafé mit Live-Musik von 15:00 - 18:30 im Museum Vechta, Zitadelle 15.

Die Veranstaltung findet wie immer in Kooperation mit der mit der Tangoschule „Tango Marena Lohne“ unter Leitung von Gertrud Arlinghaus statt.

Eingeladen sind Musikliebhaber und Tänzer - es geht nicht um Show – es geht um Tanz und Musikerleben für alle!
Die Tangomusik wird diesmal durch einer Starbesetzung präsentiert:
Efraín Oscher, Flötist und Komponist, (Montevideo, Uruguay) und Gustavo Lanzon, Pianist und Komponist, (Buenos Aires, Argentina) spielen zusammen seit 2003.

Die in Bremen lebenden Musiker sind die Gründer von "Cuarteto Flautango", ein Ensemble, das argentinischen Tango spielt - traditionellen und auch modernen Tango zum Tanzen und zum Hören. Flautango, das bedeutet einen heißen Dialog zwischen Flöte und Klavier, ein spannendes musikalisches Gespräch um die Essenz des Lebens wie Liebe, Einsamkeit oder Leidenschaft.

Das Duo ist authentisch, spielt mit sehr viel Freude und Gefühl, der Tango-Rhythmus ist immer sehr klar und präzise.
In ihren Konzerten spielen sie auch eigene Kompositionen, singen und unterhalten das Publikum mit ihrem südamerikanischen Charme.

Efraín Oscher und Gustavo Lanzon führen spielerisch-virtuos und ausdrucksstark durch die Palette der Emotionen des Tangos. Sie präsentieren den Klang der großen Tango-Orchester Argentiniens vom Rio de la Plata und zelebrieren die pittoresken Melodien des lasziven Tanzes dunkler Kaschemmen und düsterer Hafenkneipen in Buenos Aires und Montevideo.

Neben Musikgenuss und Tangotanz erwartet alle Besucher – egal ob Tänzer oder Zuschauer - in der stimmungsvollen Atmosphäre der Museumsgewölbe leckerer selbstgebackener Kuchen, der allein eine Reise wert ist!

Der Eintritt beträgt sieben Euro.
Ein normaler Museumsbesuch ist wegen der Musikveranstaltung nicht möglich. Die Karten sind an der Nachmittagskasse erhältlich.


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