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Bild:Wohn- und Verkehrsprojekt „Neue Mobilität am Park“:  Bau der Geh- und Radwegbrücke am Bahnhof hat begonnen
 
Am Bahnhof Vechta hat Bürgermeister Helmut Gels am Freitag (2. Dezember) symbolisch die Arbeiten für den Bau einer Geh- und Radwegbrücke gestartet. Zum ersten Spatenstich kamen Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie Vertreter der beteiligten Baufirmen.
 
Die Brücke wird nach ihrer Fertigstellung die westlichen Wohngebiete und den Zitadellenpark mit der Innenstadt verbinden. Das Bauwerk wird insgesamt 306 Meter lang sein, davon 185 Meter als Brücke. Bestandteil sind auch Rampen mit sanftem Gefälle. Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Fahrradfahrer gelangen so problemlos über die Brücke zu den Geschäften und Institutionen in der Mitte Vechtas. Auf einer Breite von 3,50 Metern bis 4 Metern können sie sich gefahrlos begegnen.
 
Sobald die Überführung fertiggestellt worden ist, muss der Bahnübergang An der Paulus-Bastei geschlossen werden. Dies ist ein Vertragsbestandteil in einer Kreuzungsvereinbarung zwischen der Stadt, der Deutschen Bahn und dem Bundesverkehrsministerium. Diese Vereinbarung war bereits die Voraussetzung für den Bau der 2015 fertiggestellten Entlastungsstraße Vechta-West. Sie garantierte der Stadt hohe Fördersummen vom Bund, von der Deutschen Bahn und vom Land Niedersachsen für das Straßenbauprojekt und den nun begonnenen Bau der Überführung für Fußgänger und Radfahrer.
 
Denn unter den Vertragspartnern war im Jahr 2010 vereinbart worden, dass neben dem Bahnübergang Falkenrotter Straße ein zweiter Übergang geschlossen werden müsse. Dies war eine zentrale Forderung der Deutschen Bahn. Der Rat der Stadt Vechta entschied sich daraufhin für den Bahnübergang An der Paulus-Bastei. Geplant war zunächst, dies mit dem Bau einer Unterführung für Fußgänger und Radfahrer zu kompensieren. Nach eingehenden politischen Beratungen beschloss der Rat der Stadt Vechta letztlich den Bau einer Brücke. Dafür gibt es gute Gründe: Die Brücke wird städtebaulich attraktiver sein und auch ein höheres Sicherheitsempfinden bei Fußgängern, Rollstuhlfahrern und Radfahrern erzeugen.
 
Mehrkosten des erweiterten Brückenbauprojektes zahlt die Stadt Vechta. Sie hat allerdings durch Grundstückverkäufe im Bereich zwischen Falkenrott und Bahnhof zusätzliche Einnahmen von gut einer Million Euro erzielt. Unter anderem, weil man von der ursprünglichen Planung, eine Unterführung zu bauen, abrückte und so eine zusätzliche Flächenbewirtschaftung ermöglichte, sodass diese Mehrkosten mehr als aufgefangen werden können.
 
Weitere Daten zum Bauwerk: Es werden 325 Tonnen Stahl und 570 Kubikmeter Beton verbaut. 125 Pfähle stützen/halten das Gewicht der Brücke und die auf sie wirkenden Kräfte. Dabei handelt es sich um eine Schrägseilbrücke, die oberhalb der Bahnschienen verläuft und eine Einzelspannweite von maximal 36 Metern erreicht. 2500 Kubikmeter Boden müssen für den Bau bewegt werden. Mit der Fertigstellung ist Ende 2017 zu rechnen. Um die Brücke einzuhängen, muss die Bahnstrecke Bremen-Osnabrück an einem Wochenende für 52 Stunden gesperrt werden. Die Stadt wird darüber rechtzeitig informieren. 
 
Der Bau der Geh- und Radwegbrücke ist ein Bestandteil des Wohn- und Verkehrsprojekt „Neue Mobilität am Park“. Im Zuge dessen wird zurzeit auch die Straße An der Gräfte mit einer Breite von 6,50 Metern ausgebaut. Die Asphaltarbeiten sind kurz vor der Fertigstellung, sodass die Straße voraussichtlich am 9. Dezember (Freitag) wieder freigegeben werden kann.
 
Die Stadt baut am alten Bahnhof zudem ein Mobilitätszentrum, das die Bedürfnisse von Bahn- und Busreisenden, Autofahrern, Fahrradfahrern und Fußgängern miteinander vereinen wird. Es wird Platz für ein Fahrradparkhaus mit mehr als 600 Stellplätzen, die Tourist-Information, ein Büro der Nordwestbahn, einen Kiosk, öffentliche Toiletten und Fahrstühle bieten. Auch eine Fahrradwerkstatt samt Waschanlage sind in Kooperation mit dem Andreaswerk geplant. Der Baubeginn ist fürs erste Quartal 2017 geplant. Eingefasst wird das neue Gebäude von einer Fassade, die je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel in anderen Farben erscheint. Am neuen Mobilitätszentrum werden die unterschiedlichen Verkehrsmittel - Stadtbus, Nordwestbahn, Taxi-Unternehmen, eigenes Auto und Fahrrad - miteinander verknüpft. Zudem sind Ladestationen für E-Bikes und Elektro-Autos in der Planung.
 
Außerdem errichten Investoren auf der Fläche zwischen dem Kino und der Straße An der Gräfte moderne Stadthäuser mit neuen Wohnungen und einer Parkgarage, in dem viele öffentliche Parkplätze entstehen. Der Rat der Stadt Vechta hat darüber hinaus kürzlich dem Verkauf eines Grundstücks am Bahnhof zugstimmt. Dort will ein Investor ein Hotel mit einem Restaurant und einer Bäckerei errichten. Das Grundstück ist 2540 Quadratmeter groß.
 
Über aktuelle Entwicklungen des Gesamtprojektes informiert die Stadt unter www.vechta.de/mobilitaet. Dort ist auch ein Zugang zu einer Webcam eingerichtet, die den gesamten Bauverlauf regelmäßig fotografiert. Auch in den Schaukästen an der Ecke Neuer Markt/An der Gräfte können während der gesamten Bauzeit aktuelle Informationen zu dem Verkehrs- und Wohnprojekt eingesehen werden. 
 
 
Bild:Mietpreisbremse ab 1. Dezember: Stadt hält Überprüfung für wichtig
 
Ab dem 1. Dezember 2016 gilt in Nieder­sachsen die Miet­preisbremse. Vechta gehört zu zwölf Städten, in denen sie eingeführt wird. Seitens des Landes Niedersachsen wurde der Stadtverwaltung signalisiert, dass die Auswirkungen der Mietpreisbremse nach einer Einführungsphase noch einmal überprüft werden.
 
Der Vechtaer Stadtrat hatte in einer Stellungnahme gegenüber dem Land erklärt, dass die Stadt Vechta dem Erlass der geplanten Rechtsverordnungen (1. Mietpreisverordnung nach § 556d Abs. 2 BGB; 2. Kappungsgrenzenverordnung nach § 558 Abs. 3 Satz 2 BGB; 3. Kündigungssperrfristverordnung nach § 577a Abs. 2 Satz 2 BGB) grundsätzlich kritisch gegenübersteht. Die Mietpreisbremse ist aus Sicht von Verwaltung und Politik für Vechta nicht hilfreich, weil sie Investitionen behindern könnte. Zudem gibt es in Vechta zwar steigende, aber keine überhöhten Mietpreise. Diese Auffassung deckt sich mit den Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes, wonach sich der Bereich der Stadt Vechta in der Mietstufe II befindet, sodass sich die Mieten ca. fünf bis 15 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt befinden. Aktuelle Herausforderung ist vielmehr, dass die Nachfrage nach Wohnraum höher ist als das Angebot. Das Angebot kann aufgrund der Verfügbarkeit freier Wohnflächen aber nicht ohne weiteres erhöht werden. Zielführend ist es daher eher, Anreize zum Bauen zu schaffen, weil grundsätzlich Kapital und Interesse vorhanden sind.
 
„Wenn sich der Markt entspannen soll, müssen mehr Wohnungen geschaffen werden“, verdeutlicht Vechtas Bürgermeister Helmut Gels: „Wir wollen deshalb die Voraussetzungen für günstige Mietwohnungen schaffen, die sich Familien und Alleinstehende mit geringerem Einkommen leisten können. Dieser Gruppe widmen wir uns vorrangig und verstärkt. Dafür brauchen wir aber auch private Investoren. Jemand muss diese Wohnungen bauen. Das kann eine Kommune allein nicht bewältigen.“
 
Beispiele für diese Anstrengungen gibt es bereits: Mit der Vergabe von preiswerten Grundstücken – zu günstigeren Preisen als auf dem freien Markt -  über einen Investoren- und Architektenwettbewerb hat die Stadt Vechta für das Wohngebiet Hagen langfristig erfolgreich Anreize geschaffen. In einem Fall hat sich die Stadt ein Belegungsrecht für sechs Wohnungen erhalten, für die eine zehn Jahre andauernde Mietpreisfestlegung gelten wird. Einen solchen Architektenwettbewerb bereitet die Stadt auch für das Baugebiet in Telbrake vor. Zudem entsteht in Langförden auf dem Kreuzesch demnächst günstiger Wohnraum. Die Stadt sichert sich hier ebenfalls ein Belegungsrecht mit Mietpreisbindung.
 
Die Stadt Vechta als Anteilseignerin der Gesellschaft für Wohnungsbau in Vechta beteiligt sich überdies am Bau eines attraktiven Studentenwohnheims. Dadurch entstehen 46 Wohnungen, die Studierende zu günstigen Preisen mieten können.
 
„Darüber hinaus sprechen die im Zuge der Verdichtungssatzung geschaffenen und sich entwickelnden zusätzlichen Wohnraumflächen eine eindeutige Sprache in Richtung Verbesserung der Wohnsituation insgesamt“, sagt Bürgermeister Gels. „Man sieht also: Es wird schon einiges bewegt, um den Bedarf an günstigem Wohnraum für alle Zielgruppen langfristig zu decken und den Markt so zu entspannen.“ Die Stadt setzt zudem alles daran, städtische Baugebiete zu entwickeln, um der Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden.
 
Mit Blick auf diese Handlungsaktivitäten halten wir eine Überprüfung, wie sich die Mietpreisbremse für Vechta auswirken wird, für einen guten und wichtigen Schritt. Einen Mietspiegel mit hohem Aufwand zu erstellen, der nicht verpflichtend ist, halten wir zum jetzigen Zeitpunkt für verfrüht. Wir stehen mit dieser Haltung nicht allein da, sondern gehören einer Erhebung der Stiftung Warentest zufolge bundesweit zur Mehrheit der Städte mit Mietpreisbremse und ohne Mietspiegel. Es ist nach eingehender Prüfung aus unserer Sicht zumindest zu bezweifeln, ob ein solcher Mietspiegel – einfach oder qualifiziert – einer juristischen Überprüfung überhaupt standhält. Selbstverständlich setzen wir uns aber mit dem Thema auseinander und versuchen zu ermitteln, mit welchen Beteiligten unter welchem Zeit- und Finanzaufwand die Erstellung eines Mietspiegels möglich wäre.
 
Vorerst verweisen wir zur Information auf die gängigen Immobilienportale, welche die üblichen Mietpreise in Vechta abbilden. Da die freien Wohnungen zumeist über Banken, Makler und Immobilienportale angeboten werden, kann der dort ermittelte durchschnittliche Mietpreis eine gute Orientierung bieten.
 
Hilfreiche Links direkt zu den Angeboten, Portalen und heimische Makleradressen sind auf dieser Seite der Stadt Vechta zu finden: http://moin-vechta.de/wohnen/mieten.
 
Desweiteren lohnt es sich für zukünftige Studierende, sich an den AStA zu wenden: http://www.asta-uni-vechta.de/
 
Bild:Netzwerktreffen für Flüchtlingshelfer am 5. Dezember
 
Die Stadt Vechta und das Caritas-Sozialwerk pflegen gemeinsam ein Netzwerk von rund 100 ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern aus Vechta. Das nächste Treffen ist am kommenden Montag (5. Dezember) um 19 Uhr im Haus der Caritas, Neuer Markt 30 in Vechta. Alle ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, sind herzlich eingeladen.
 
Gemeinsam wird über diese Themen gesprochen: Wie erfahren die zahlreichen, neu zu uns gezogenen Menschen die Weihnachtszeit in Deutschland? Wie geht es Ihnen - fern ab von Heimat und Familien? Bereiten Sie Ihre Patenfamilien vielleicht besonders auf diese Zeit vor oder wie kann es uns gelingen, unsere Mitmenschen aus anderen Kulturen für unsere Kultur und dieses so wichtige Fest des Miteinanders und der Nächstenliebe zu sensibilisieren?
 
Im Anschluss an den gemeinsamen Austausch sind alle auf den hiesigen Weihnachtsmarkt eingeladen, um bei Glühwein und Punsch einen sehr erfolgreichen Jahresabschluss zu feiern.
 
Die Netzwerktreffen finden jeden ersten Montag im Monat statt. Künftig werden dabei vorbreitete Themen behandelt. Referenten sind Mitarbeiter der Stadt, der Caritas und externe Fachleute. Impulse aus den Reihen der Ehrenamtlichen sind ausdrücklich gewünscht. Zudem soll der Austausch der Paten untereinander verstärkt werden.
 
Im neuen Jahr ist das erste Treffen 6. Februar 2017 um 19 Uhr im Haus der Caritas. An diesem Abend gibt es Informationen über das Ausfüllen diverser Anträge wie Arbeitslosengeld II, Kindergeld, Elterngeld etc. An dieser Stelle sollen die Notwendigkeiten sowie Zusammenhänge der verschiedenen Anträge möglichst transparent präsentiert werden.
 
Es ist keine Anmeldung notwendig. Informationen erhalten Interessierte bei Alena Pölking unter Telefon 04441/886-522 oder per E-Mail alena.poelking@vechta.de.
 
 
Bild:Straßen Neuer Markt und An der Gräfte sind vorerst gesperrt
 
Die Stadt Vechta weist darauf hin, dass das Teilstück der Straße Neuer Markt zwischen der Kolpingstraße und der Straße An der Gräfte sowie der Kreuzungsbereich der Straße An der Gräfte im Bereich des Bahnhofs ab Montag (28. November) bis voraussichtlich 9. Dezember (Freitag) gesperrt werden. Grund sind Asphaltarbeiten.
 
Der Verkehr wird in beide Richtungen über die Kolpingstraße und Falkenrotter Straße geleitet. Es muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen an der T-Kreuzung Kolpingstraße/Falkenrotter Straße gerechnet werden.
 
Die Straße An der Gräfte wird ab dem Kreisel am Eingang zur Entlastungsstraße bzw. ab der Ausfahrt an der benachbarten Ampelanlage nur für Busse freigegeben sein, die den Zob am Bahnhof ansteuern, sowie für Fahrzeuge, die am Bahnhof parken wollen („Anlieger frei“). Die Stadt rät Verkehrsteilnehmern, die Schilder zu beachten und nicht zu versuchen, die Sperrungen zu umfahren. Sie fahren ansonsten in eine Sackgasse. 
 
Die Stadt bittet um Verständnis für diese notwendige Baumaßnahme. Im Zuge der geplanten Neugestaltung des Bahnhofsbereichs wird die „Gräfte“ mit einer Breite von 6,50 Metern ausgebaut. Die Abbiegespuren werden beseitigt, entlang der Straße entstehen neue Parkplätze.


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