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Bild:Schulausschuss stimmt Mehrjahresprogramm zur Stärkung der Vechtaer Grundschulen zu
 
Die Arbeit an den Schulen hat sich in den vergangenen Jahren unter anderem durch die Inklu-sion, ganztägige Unterrichtsangebote und den Einsatz digitaler Medien enorm gewandelt. Damit einher gehen neue Anforderungen an die Infrastruktur. Angesichts dieser fortschrei-tenden Entwicklungen will die Stadt Vechta die Grundschulen in ihrer Trägerschaft für die Zukunft stärken. Der Schulausschuss des Stadtrates hat sich am Mittwochabend (22. März) für ein Mehrjahresprogramm ausgesprochen, das Sanierungs- und Umbauprojekte an einigen Vechtaer Grundschulen beinhaltet.

Grundsätzlich befinden sich die Schulen in einem guten Zustand. Die Stadt Vechta hat sie laufend erweitert, neu ausgestattet und in Stand gehalten. Dennoch besteht Handlungsbedarf: Denn ein Großteil der Gebäude ist vor mehr als 50 Jahren geplant und gebaut worden. Mit den steigenden Anforderungen, insbesondere durch den gleichberechtigten Unterricht von Kindern mit und ohne Handicap, werden zum Beispiel neue Sprachförderräume, Fahrstühle und weitere Sanitäranlagen benötigt. Neue Gruppenräume sind erforderlich. Die Schulen müs-sen verstärkt mit digitalen Medien ausgestattet und die Gegebenheiten entsprechend ange-passt werden. Die Infrastruktur muss den Anforderungen der Gesellschaft an die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer gerecht werden, damit pädagogische Konzepte und ganztägige Unter-richtsangebote ermöglicht werden können. All dies geht auch aus den Anträgen der Schulen anlässlich der alljährlichen Schulbereisung von Ratsmitgliedern hervor:

•    Die Overbergschule sieht umfassende Sanierungsarbeiten, vorrangig einen neuen Werkraum, Musikraum und Verwaltungsbereich.
•    Die Grundschule Hagen sieht den Bedarf eines Werkraums, neuer Sprachförderräume und eines neuen Verwaltungstraktes.
•    Die Grundschule Langförden beantragt unter anderem den Umbau des Verwaltungs-trakts und die Sanierung der Toilettenanlage.
•    An der Liobaschule sind umfassende Sanierungsmaßnahmen aller vier Gebäudetrakte erforderlich, es werden mehrere Fahrstühle benötigt.
•    Die Marienschule Oythe beantragt einen Gruppen- und Bewegungsraums über der Mensa.

Diese Aufgaben müssen grundlegend geplant und angegangen werden. Um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, sind dafür sowohl Bestandsaufnahmen als auch Perspektivplanungen notwendig. Insbesondere gilt dies für die Bereiche Technik (Be-leuchtung, Heizung usw.), Inklusion, Raumgestaltungen und -nutzungen sowie digitale Infra-struktur.

Ein Mehrjahresprogramm bringt diverse Vorteile mit sich. Die Projekte können von vornherein besser aufeinander abgestimmt und zeitlich gebündelt werden. Dadurch verringert sich die Belastung für Schüler und Lehrer durch notwendige Bauarbeiten. Es werden zudem Kosten eingespart. Fördermittel für Bau-, Sanierungs- und Klimaschutzprojekte, für die zumeist eine Mindestsumme an Baukosten vorausgesetzt wird, können besser abgeschöpft werden. Kleine-re Sanierungen werden häufig nicht gefördert. Eine vorausschauende und durch den Haushalt für die kommenden Jahre gesicherte Planung hat darüber hinaus den Vorteil, nicht nur auf Anträge zu reagieren, sondern alle Schulen nachhaltig auf einen einheitlichen Stand zu brin-gen.

In der ersten Phase dieses Programms sollen Fachplanungsbüros mit der Aufnahme der Schu-len beauftragt und dabei der jeweilige gesamte Sanierungsbedarf festgelegt werden. Die Er-gebnisse werden anschließend nach der Dringlichkeit analysiert und in das Mehrjahrespro-gramm mit Terminen für die Umsetzung aufgenommen. Die Kosten für diese erste Phase wer-den auf 10.000 Euro pro Schule, also insgesamt 80.000 Euro geschätzt.

Das Umbau- und Sanierungsprojekt an der Overbergschule in Vechta soll indes aufgrund ak-tueller Entwicklungen vorgezogen werden. In einem Gebäudetrakt (C-Trakt) werden seit meh-reren Jahren Schülerinnen und Schüler der Elisabethschule unterrichtet. Diese Klassen werden im Zuge der Inklusion einem Beschluss des Landkreises zufolge voraussichtlich schon im Sommer 2017 nach Lohne wechseln. Die Overbergschule kann die Räume – wie oben be-schrieben - gut gebrauchen. Es besteht Bedarf an einem neuen Werkraum, Musikraum und Verwaltungsbereich. Um Leerstände zu vermeiden und bereits im Sommer mit dem erforderli-chen Umbau beginnen zu können, hat die Stadt Vechta mit der Schulleitung und einem Pla-nungsbüro ein Konzept erarbeitet. Dieses beinhaltet auch die Erneuerung der Fensterfront zum Nelkenweg und die Sanierung der Heizungsanlage Kosten. Der Schulausschuss hat sich am Mittwoch für das Projekt ausgesprochen.
 
Bild:Weltwassertag: Stadt Vechta bittet darum, keine Abfälle in die Kanalisation zu befördern
 
Der Weltwassertag 2017 am Mittwoch (22. März) steht unter dem Motto „Wastewater - Abwasser“. Aus diesem Anlass möchte die Stadt Vechta ihr Bürgerinnen und Bürger zu einem bewussteren Umgang mit Abfällen bewegen. Denn nach wie vor landen zu viele Lebensmittelreste, Hygieneartikel und andere Haushaltsabfälle in der Kanalisation statt in der Mülltonne. Die Abfallstoffe können in den Kläranlagen nur mit erheblichem Aufwand aus dem Abwasser herausgeholt und beseitigt werden. Sie verstopfen die Kanäle und sorgen für Ausfälle der Pumpstationen. In der jüngeren Vergangenheit sind die Pumpwerke in den Wohngebieten Stukenborg und Klänenesch stark verfettet worden. Anlieger sind entsprechend darauf hingewiesen worden.

Abfälle in der Kanalisation erhöhen auch in den Unterhaltungsaufwand. Sie sind zudem Futter für schädliche Nager wie Ratten, wodurch mögliche Krankheitsquellen entstehen. Den Müll zu beseitigen birgt auch Gefahren für die Mitarbeiter der Stadtentwässerung. Der erhöhte Unterhaltungsaufwand führt nicht zuletzt dazu, dass die Abwassergebühren steigen. Die Allgemeinheit zahlt für das Fehlverhalten einiger Weniger.

Auch chemische Rohrreiniger, Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie WC-Beckensteine werden häufig unbedacht und in zu großen Mengen verwendet. Dasselbe gilt für mobile Toi-letten – etwa in Campingbussen oder Baustellentoiletten, die unter Einsatz keimtötender Wirkstoffe funktionieren. Gelangen Reststoffe aus solchen Toiletten in die Kanalisation oder die Kläranlage, stören sie zunehmend deren Betrieb. Sie können die Reinigung beeinträchti-gen, da sie nur schwer aus dem Abwasser zu entfernen sind. Diese Belastung der Gewässer kann reduziert werden, wenn man sich freiwillig beim Verbrauch auf ein gesundes Maß be-schränkt beziehungsweise auf umweltschonende Produkte beschränkt.  
 
Bild:Noch freie Plätze: Ferienbetreuung für Grundschulkinder in den Osterferien
 
Die Stadt Vechta weist darauf hin, dass für die Betreuung von Grundschulkindern in den Osterferien (10.04. bis 21.04.2017) noch freie Plätze zur Verfügung stehen. Betreut werden die Kinder von Montag bis Freitag in der Zeit von 7.30 bis mindestens 13 Uhr im Haus der Jugend (Gulfhaus). Bei einer entsprechenden Nachfrage erfolgt eine Betreuung bis in den Nachmittag. Daher ist bei der Anmeldung die tatsächlich konkret benötigte Betreuungszeit anzugeben. Die Ferienbetreuung richtet sich an berufstätige Eltern, die keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder haben. Das Betreuungsentgelt richtet sich nach dem Einkommen der Eltern. Bei einer Betreuung bis 13 Uhr beträgt die Gebühr täglich zwischen 5,50 und 15 Euro je Kind. Für längere Betreuungszeiten sind die Kosten entsprechend höher. In Härtefällen kann der Elternbeitrag ermäßigt oder erlassen werden. Verpflegungskosten sind darin nicht enthalten. Für Sachaufwendungen werden pauschal 1 Euro je Kind und Tag erhoben. Anmeldungen sind beim Familienbüro der Stadt Vechta (Tel. 04441/886-513 und -504) möglich. Anmeldeschluss ist der 31.März 2017.

Der Anmeldebogen und der Antrag auf Ermäßigung sind erhältlich unter: www.vechta.de/Rathaus/Verwaltung/Formularserver, Stichwort „Ferienbetreuung“.
 
Bild:Anwohner können sich an Gestaltung des Spielplatzes in Telbrake beteiligen
 
Die Stadt Vechta plant im Herzen der neuen Wohngebiete in Telbrake einen großen Kinderspielplatz. Sie ruft die Anwohner in unmittelbarer Nähe dazu auf, sich an der Gestaltung aktiv zu beteiligen. Ab sofort können sie sich den Konzeptentwurf der Stadtverwaltung auf Schildern vor Ort ansehen. Sie sind aufgerufen, Lob und Kritik zu üben, Anregungen, Wünsche und Ideen zu geben. Sie sollten sich aber auch äußern, wenn sie mit dem Konzept in dieser Form einverstanden sind. Nur so ergibt sich ein möglichst vollständiges Meinungsbild der Anwohnerfamilien, die den Spielplatz in Zukunft nutzen werden.

Das Konzept sieht Spielgeräte und -flächen für verschiedene Altersgruppen vor. Es wird einen Kleinkindbereich mit Sandspielflächen, einen Bereich für Kinder mit Turngeräten sowie einen Teil für Jugendliche mit einer Ballspielfläche und einer größeren Kletteranlage geben. Dabei greift die Stadt aktuelle Trends auf, setzt aber auch auf beliebte klassische Spielgeräte. Sie achtet auf die Sicherheit der Kinder und gute Zugangsmöglichkeiten. Außerdem sollen die Spielgeräte aus Materialien sein, die lange halten, und nicht zu oft gewartet werden müssen.

Denn der Aufwand, alle Spielplätze im Stadtgebiet regelmäßig zu kontrollieren, eventuelle Mängel zu beseitigen und zu pflegen wird angesichts der wachsenden Kinderzahlen immer größer. Die geschulten Mitarbeiter des Bauhofs kümmern sich um mehr als 60 Spielplätze ver-schiedener Größen in Vechta und Langförden. Neben den öffentlichen Plätzen fallen auch Spielgeräte auf Schulhöfen und an städtischen Kindergärten in den Zuständigkeitsbereich.

Die Kosten der Spielgeräte in Telbrake liegen inklusive Montage laut Plan bei 77.000 Euro. Die Stadt hofft, dass sich viele Anwohner aus dem unmittelbaren Umfeld an der Gestaltung beteiligen. Wünsche und Ideen, Kritik und Lob nimmt Dörthe Heller per Mail entgegen (doerthe.heller@vechta.de). Die Angaben werden anschließend ausgewertet. Im Sommer 2017 soll der Spielplatz gebaut werden.  


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