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Bild:Klanklör gibt am 9. Oktober Benefizkonzert mit plattdeutscher Lesung
 
Die Stadt steht auf Platt. Und sie ist nicht allein. Gemeinsam mit den Heimatvereinen aus Vechta, Oythe und Langförden laden der Plattdeutschbeauftragte Hans-Joachim Zumbrägel und der Fachdienst Kultur zu einem Benefizkonzert mit plattdeutscher Lesung ins Rathaus ein. Am 9. Oktober (Sonntag) um 15.30 Uhr tritt die Gruppe Klanklör im Foyer auf. Sie präsentiert nicht nur Lieder, sondern auch eigene Geschichten und Gedichte – alles auf Plattdeutsch, alles für den guten Zweck. 
 
Denn der Erlös aus den Einnahmen kommt der Honduras-Hilfe der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Landesverband Oldenburg zugute. Dessen Arbeit in den sozialen Brennpunkten des südamerikanischen Staates unterstützt die Gruppe Klanklör seit Jahren. Sänger und Musiker Franz kl. Holthaus erklärt, von den Spenden profitierten bedürftige Frauen. Diese könnten sich mit Hilfe von Kleinkrediten ein Geschäft als Handwerkerinnen oder Händlerinnen aufbauen. Ihr Einkommen ermögliche ihnen, ihre Kinder zur Schule schicken zu können, sagt kl. Holthaus.
 
Der Lohner ist leidenschaftlicher Musiker. Seine Schwester Gertrud Herzog liest an dem plattdeutschen Nachmittag eigene Geschichten und Gedichte aus ihrem Buch. „Da sind ernste und lustige dabei. Plattdeutsch ist nicht nur Klamauk“, sagt kl. Holthaus. Zur Gruppe gehören auch Songschreiber Achim Bütow und die studierte Musikerin Andrea Kuper.
 
Hans-Joachim Zumbrägel hat die Heimatvereine als Veranstalter zusammengebracht. Für den Plattdeutschbeauftragten ist das Konzert gleichzeitig ein guter Start für weitere Kooperationen. Zumbrägel ist der zentrale Ansprechpartner für Plattdeutsch-Angelegenheiten in Vechta unter Einbindung der örtlichen Politik und der Heimatvereine sowie in Kooperation mit dem „Plattdütschen Kring“.
Unterstützung erhält Zumbrägel aus dem Rathaus. „Ich hoffe, dass es über solche Veranstaltungen gelingt, dass die plattdeutsche Sprache wieder selbstverständlicher Bestandteil wird“, sagt Bürgermeister Helmut Gels. „Es ist eine sehr schöne Sprache und eine angenehmere, entspanntere Wortwahl.“
Die Heimatvereinsvorsitzenden Horst Krogmann (Vechta), Georg Böske (Oythe) und Günther Staggenborg (Langförden) sehen in der Zusammenarbeit ebenfalls eine Chance, Platt zu erhalten. Dies könne nicht gelingen, wenn Plattdeutsch nur in Verbindung mit Witzen und Klamauk genutzt werde, unterstreicht auch Krogmann, der selbst ein leidenschaftlicher Musiker ist.
Und so würde er sicherlich auch als Gast das Konzert besuchen. Der Eintritt kostet zehn Euro. Karten gibt es im Rathaus beim Fachdienst Kultur, Telefon 04441/886-405.
 
Bild:Präsident der Oldenburgischen Landschaft zeigt sich beeindruckt vom Museum Vechta
 
Im Auftrag des Landes Niedersachsens fördert die Oldenburgische Landschaft regionale Kultur- und Wissenschaftsprojekte. Jetzt schaute sich der Präsident des Landschaftsverbandes, Thomas Kossendey, im Rahmen seiner Sommerreise das Museum Vechta an. Einen lebendigen Rundgang durch das Museum im Zeughaus und das Castrum Vechtense bot Museumsleiter Axel Fahl-Dreger. Bürgermeister Helmut Gels und die für den Kulturbereich zuständigen Fachbereichsleiter Tobias Avermann und Fachdienstleiter Herbert Fischer begleiteten Thomas Kossendey.

Vor Ort ließ sich der ehemalige Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär die damalige Bedeutung der Zitadelle (ital. citta della = kleine Stadt) für Vechta erläutern. Vor 350 Jahren fanden 400-1000 Soldaten in der Zitadelle Platz, die ab dem 1. August 1666 durch Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen errichtet wurde. Die Anlage sollte das Fürstbistum Münster vor einem Angriff der Schweden schützen.

Auch heute ist die Zitadelle ein lebendiger Ort. Axel Fahl-Dreger machte dies durch Erzählungen über die anstehenden Veranstaltungen „Musikalisches Picknick im Park“ und die Burgmannentage deutlich. Beeindruckt zeigte sich der Gast auch von den Ausstellungen „350 Jahre Zitadelle“ und „Schreibgriffel“ sowie dem Castrum Vechtense.

Das Museum Vechta ist der Oldenburgischen Landschaft nicht unbekannt. So gehörte der Verband zu den Förderern der „72 Stunden Aktion“ vom BDKJ Vechta. In diesem Zusammenhang hatte der Malteser Hilfsdienst Palisaden rund um das Castrum Vechtense errichtet.
 
Bild:Seniorenbüro Vechta am 1. September geschlossen
 
Wegen des Seniorenausflugs der Stadt Vechta ist das Seniorenbüro am Donnerstag (1.September 2016) geschlossen. Das Büro ist seit dem 25.August 2016 im Erdgeschoss der Johanniter-Seniorenwohnanlage „An der Christoph-Bernhard-Bastei 1“ zu finden.

Die aktuellen Öffnungszeiten des Seniorenbüros
Dienstags: 10 bis 12 Uhr
Donnerstags: 15 bis 17 Uhr
 
Kontakt
Seniorenbüro Vechta
An der Christoph-Bernard-Bastei 1
49377 Vechta
 
Telefon: 04441 886 666
Email: senioren@vechta.de
 
Bild:Seniorenbüro zieht ins Erdgeschoss der Johanniter-Seniorenwohnanlagen
 
Seit dem Jahr 2009 berät ein Team ehrenamtlicher Mitarbeiter Senioren im Rathaus der Stadt Vechta. Für eine Ausweitung des Angebotes ist das Seniorenbüro nun umgezogen. Das Büro ist ab sofort im Erdgeschoss der Johanniter-Seniorenwohnanlage „An der Christoph-Bernhard-Bastei 1“ zu finden. Vor Ort unterzeichneten Bürgermeister Helmut Gels und der Regionalvorstand der Johanniter, Wilfried Barysch, heute den Vertrag.
 
Das Seniorenbüro war bisher im Rathaus der Stadt Vechta angesiedelt. In den neuen Räumlichkeiten der Johanniter sind eine Ausweitung des Angebotes und die langfristige Weiterentwicklung zu einem Seniorentreffpunkt möglich.
An der neuen Adresse gibt es ein Büro für Beratungsgespräche, barrierefreie sanitäre Anlagen und einen Raum für Veranstaltungen. Hierfür steht das ehemalige Cafè Kultur mit einer angrenzenden Küche zur Verfügung. Angedacht sind z.B. Vortragsveranstaltungen zu Themen wie der Rente, Spielenachmittage oder Mehrgenerationentreffen.
 
Das Seniorenbüro ist in Vechta seit Jahren eine feste Einrichtung. Die Mitarbeiter der Anlaufstelle beraten Senioren bei behördlichen Angelegenheiten, vermitteln Kontakte zu zuständigen Institutionen und haben ein offenes Ohr bei persönlichen Problemen. Außerdem bietet das Büro mit der Seniorencard eine einzigartige finanzielle Hilfestellung an – ein Bildungs- und Teilhabepaket der Stadt Vechta, dass schwächer gestellten Senioren z.B. die kostenlose Nutzung des Stadtbusses, ermäßigte Eintrittspreise bei Kulturveranstaltungen oder Zuschüsse zum Mitgliedsbeitrag von Vereinen bietet – ein Angebot, dass in der Region einzigartig ist.
 
Mit dem Seniorenbüro ergänzt die Stadt Vechta Ihr vielfältiges Angebot für Senioren, zu dem auch Ausflüge, der Seniorenkarneval mit dem VCC und die Seniorenweihnachtsfeier gehören.
 
Die aktuellen Öffnungszeiten des Seniorenbüros
Dienstags: 10 bis 12 Uhr
Donnerstags: 15 bis 17 Uhr
 
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An der Christoph-Bernard-Bastei 1
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Telefon: 04441 886 666
Email: senioren@vechta.de


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Telefon: 04441/886-0
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