Stadtentwicklung
Wegweiser für Flüchtlinge
Aktuelle Meldungen aus Vechta Aktuelle Meldungen aus Vechta
Bild:Die besondere Buchpremiere von  Moritz Rudolph – Im Vorübergehen
 
Lesung am Donnerstag, dem 26. Januar im Café Burrichter, in der Cafeteria der Uni Vechta, im Kaffeerausch und als komplette Abendlesung im Museum im Zeughaus.
 
„Im Vorübergehen. Notizen aus Vechta“: Unter diesem Titel stellt Moritz Rudolph, Artist in Residence 2016 in Vechta, am 26. Januar 2017 sein nun im Geest-Verlag erscheinendes Buch in einer besonderen Aktion vor. Bei diesem, wie er es selbst nennt, „nochmaligem Flanieren und Kaffeesieren in Vechta“ begleiten ihn beim Lesen die Studentin Sabrine Ferber und Verlagsleiter Alfred Büngen. Die Premierenlesung findet an vier verschiedenen Orten mit jeweils unterschiedlichen Texten statt. Erste Eindrücke zu seinem Aufenthalt in Vechta hatte er bereits in einer Lesung im vergangenen Sommer und in seinen zahlreichen Kolumnen in der Oldenburgischen Volkszeitung vorgestellt.
 
In ihrem Vorwort heben Bürgermeister Helmut Gels und der Präsident der Universität, Professor Dr. Burghart Schmidt, den kritischen und aufmerksamen Blick des Autors bei seinem Vorhaben hervor, Vechtas Merkmale zwischen Land und Stadt zu erfassen und die Auswirkungen der Urbanisierung, Globalisierung und Digitalisierung auf einen ländlichen Raum zu verstehen. Rudolph erkennt den „Willen zur Großstadt“, sieht im Kleinen Parallelen zu Wien und Berlin. „Nun ist Vechta gewiss keine Metropole“, stellt Rudolph klar, „aber immerhin eine Kreis- und boomende Industriestadt, die sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr ins Umland gegraben hat“.
 
Der Prozess des Wandels von der ländlichen zur städtischen Region spiegelt sich in den Menschen, Gebäuden und Entwicklungen. Darüber schreibt Rudolph mit einer wunderbar präzisen Sprache. Er charakterisiert Vechtaer Menschen und Situationen und stellt ihre Besonderheiten in diesem Prozess dar. Die Premiere des Buches findet daher auch an den verschiedenen Orten in Vechta statt, an denen Moritz Rudolph beobachtet und geschrieben hat.
 
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Die Lesungen im Einzelnen am 26. Januar
 
15.30 Uhr Café und Bäckerei Burrichter, Bremer Tor 10
16.30 Uhr Cafeteria der Uni Vechta,  Mensagebäude
18.00 Uhr Kaffeerausch, Große Straße 47
19.30 Uhr Museum im Zeughaus, Zitadelle 15
 
Die Lesungen im Nachmittagsbereich dauern jeweils etwa 30 Minuten, die Abendlesung mit Pause etwa 90 Minuten. Es gibt keine Textüber­schneidungen.
Natürlich kann das Buch an diesem Tag auch käuflich mit Signatur des Autors erworben werden. Das Buch ist zudem im Buchhandel erhältlich.
 
Moritz Rudolph
Im Vorübergehen
Notizen aus Vechta
Geest-Verlag 2017
ISB 978-3-86685-596-0
162 Seiten, 11 Euro
 
Zu den Lesungen laden ein die Stadt Vechta, die Universität Vechta und der Geest-Verlag Vechta.
 
 
Bild:Neues Bürgerbüro und mehr digitale Service-Angebote sind in Planung
 
Vechtas Bürgerinnen und Bürger können ihre Angelegenheiten im Rathaus künftig schneller erledigen. Die Stadtverwaltung bietet ihnen ab April 2017 die Möglichkeit, Termine mit dem Fachdienst für Bürger- und Ordnungsdienste über das Internet von zu Hause aus zu vereinbaren. Sie können zudem Daten und Fotos für Ausweisdokumente an einem Terminal im Rathaus eigenständig erfassen, um Bearbeitungs- und Wartezeiten zu verkürzen. Außerdem richtet die Stadt ein neues Bürgerbüro für vergleichsweise schnell zu bearbeitende Anliegen ein; dort können Bürgerinnen und Bürger unter anderem Ausweise abholen, Dokumente beglaubigen lassen, Führungszeugnisse beantragen, Konzertkarten kaufen und sich Meldebescheinigungen ausstellen lassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen dort für fachliche Auskünfte und Hilfestellungen bereit.
 
Mit dem verbesserten Bürgerservice will die Stadtverwaltung den Besuchern die klassischen Behördengänge erleichtern sowie die Öffnungszeiten und Arbeitsabläufe optimieren. Dies ist auch ein Ergebnis einer Umfrage: Die Stadt Vechta hatte im vergangenen Jahr Bürger befragt, welche Angelegenheiten sie gerne am eigenen Computer erledigen würden. Viele Befragte wünschten sich unter anderem, Termine online reservieren zu können, da ein Großteil den zeitlichen Aufwand für Behördengänge bemängelte. Eine Terminvergabe beim Fachdienst für Bürger- und Ordnungsdienste (Einwohnermeldeamt) ist künftig über das Internet und telefonisch, aber auch weiterhin direkt vor Ort möglich. Der Aufruf erfolgt dann zur vereinbarten Zeit über eine neue Anzeigetafel im Rathaus.
 
Erleichtert wird den Bürgerinnen und Bürgern auch die Erneuerung von Ausweisedokumenten, zum Beispiel des Reisepasses oder des Personalausweises. An einem einfach zu bedienenden Ausweis-Automaten können sie die dafür erforderlich biometrischen Daten, also Foto, Fingerabdrücke und Unterschrift, erfassen lassen. Die Daten werden automatisch auf Biometrie-Tauglichkeit geprüft. Für ein Höchstmaß an Datensicherheit werden alle Daten verschlüsselt gespeichert und übertragen. Der Sachbearbeiter der Stadt übernimmt die Daten zur Ausstellung des Ausweises. Alle Prozessabläufe entsprechen den einschlägigen Vorgaben, insbesondere der Technischen Richtlinie "Biometrie in hoheitlichen Anwendungen" des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im neu eingerichteten Bürgerbüro helfen, wenn es Fragen zur Bedienung des Ausweis-Automaten gibt. Wohlgemerkt: Es handelt sich hierbei um ein Serviceangebot. Wer seine Daten direkt vom Sachbearbeiter erfassen lassen möchte, kann dies weiterhin in Anspruch nehmen.
 
Ihre digitalen Angebote möchte die Stadt weiter ausbauen. Erste positive Erfahrungen mit E-Government sammelte die Stadt bereits mit dem Kita-Finder (www.vechta.de/Leben/Familie/Kitafinder.aspx) – ein Onlineportal zur Registrierung für Kitaplätze. Weiterhin können künftig alle verabschiedeten und gültigen Bebauungspläne im Gebiet der Stadt Vechta von zu Hause aus bequem eingesehen werden. Dazu stellt die Stadtverwaltung eine entsprechende Anwendung zur Verfügung. Weitere Online-Behördengänge, insofern sie gesetzlich möglich sind, spielen bei den Überlegungen eine Rolle. Dabei gehe es um sinnvolle und machbare Weiterentwicklungen, eine pauschale Digitalisierung könne und werde es nicht geben, erklärt Bürgermeister Helmut Gels: „Die digitalen Angebote können, sie müssen aber nicht genutzt werden“, sagt er. „Die Bürgerinnen und Bürger sind im Rathaus willkommen. Sie sollten ihre Behördenangelegenheiten aber besser planen und die Dauer ihres Aufenthaltes selbst bestimmen können.“ Gels ist überzeugt, dass alle Neuerungen – Bürgerbüro, Ausweis-Automat und Online-Terminvergabe – schnell greifen. „Davon werden die Bürgerinnen und Bürger profitieren.“
 
Bild:„Wir digitalisieren uns“: Stadt und PHWT laden ins Rathaus
 
„Digitalisierung“ - ein Thema, das längst bei hiesigen Unternehmen angekommen ist und doch viele Fragen aufwirft. In welchen Bereichen kann Digitalisierung Abläufe verbessern? Ist mein eingeschlagener Weg der richtige? Was muss ich heute tun, um die richtigen Weichen für morgen zu stellen? Wie gehen andere an das Thema heran?

Die Stadt Vechta und die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) wagen am 08.02.2017 eine Annäherung. Im Rathaus der Stadt Vechta - aus der Sicht von Politik, Wissenschaft und konkreter Unternehmenspraxis vor Ort. Die Veranstaltung richtet sich an alle, für die das Thema relevant ist: Vom Handwerksbetrieb, über Handels- und Dienstleistungsunternehmen bis zum großen Industriebetrieb.

Rede und Antwort stehen dann:
Thomas Jarzombek, Vorsitzender des Bundestags-Ausschusses „Digitale Agenda“
Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Dieter Thoben, Leiter des Instituts für Produktion und Logistik an der Universität Bremen
und
Daniel Proetel, Manager Advanced Software Solutions bei Big Dutchman.

Der Dreiklang aus Politik, Wissenschaft und Unternehmenspraxis betrachtet Digitalisierung aus ganz verschiedenen Perspektiven, die doch miteinander verzahnt sind. „Wie können Innovationsfähigkeit und technische Fähigkeiten deutscher Unternehmen gestärkt werden?“ lautet eine der Fragen, die der Bundestags-Ausschuss „Digitale Agenda“ behandelt. Die angewandte Forschung greift dieses Ziel auf und denkt praxisnah: „Welches Maß an Digitalisierung bringt Unternehmen echte Vorteile?“ Ein Beispiel dafür zeigt Big Dutchman - ein Unternehmen, das sich bei der Entwicklung digitaler Lösungen ganz an den Bedürfnissen seiner Kunden orientiert.

Was die Sprecher interessiert, sind nicht nur Zuhörer. Fragen und Praxisbeispiele der Gäste sind herzlich willkommen.

Durch die Veranstaltung führt die Vizepräsidentin der PHWT, Anne-Katrin Reich. Gestartet wird um 16.30 Uhr im Rathaus der Stadt Vechta. Geendet mit Flying Buffet.

Um Anmeldung bis zum 30. Januar wird gebeten:
christina.rasche@vechta.de, Betreff „Digitalisierung“
 
Bild:Jubiläumskonzert mit bisher unveröffentlichten Werken zum 250. Geburtstag von Romberg
 
Am 27. April 2017 veranstaltet die Stadt Vechta um 19.30 Uhr ein Jubiläumskonzert im Foyer des Rathauses Vechta.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Andreas-Romberg-Gesellschaft Vechta e.V. und dem Zeughaus Museum Vechta. Mit diesem Konzert möchten die Stadt Vechta, die Mitglieder der Romberg-Gesellschaft und die an der Rombergforschung der Universität Vechta Beteiligten das Oeuvre des einst hochberühmten Geigers und Komponisten würdigen und ehren.

Das Konzertprogramm enthält Werke von Andreas Romberg sowie zwei Neukompositionen von Peter Witte (Osnabrück), die sich mit der Musik sowie einigen von Romberg vertonten Texten aktuell auseinandersetzen und in diesem Konzert zur Uraufführung kommen. Zwar hat Romberg in vielen musikalischen Gattungen erfolgreich komponiert. Doch lagen ihm seine Vokalwerke besonders am Herzen, sodass er sie mit einer gesonderten Nummerierung versehen hat. In Memoriam werden daher in diesem Konzert ausschließlich Gesangstücke zur Aufführung gelangen. Einige Stücke wie die Terzette op. 26 und die Geburtstagskantaten sind in Vechta noch nie aufgeführt worden. Bei den Kantaten handelt es sich um bislang unveröffentlichte Werke, die als Handschriften in der Universitätsbibliothek Hamburg wiederentdeckt und von dem Rombergforscher Dr. Klaus G. Werner für die Aufführung eingerichtet wurden. Diese Stücke sind vermutlich nach ihrem ersten Erklingen nie wieder aufgeführt worden, sodass auch in diesem Fall eine Premiere angekündigt werden kann.

Die musikalische Gestaltung übernehmen das Vokalensemble Marienhain unter Leitung von Robert Eilers sowie das Vokalensemble Molto Cantabile aus Cloppenburg und der Uni-Chor Vechta unter Leitung von Dr. Klaus G. Werner.

Als Solisten treten auf:
Jana Pospeschill - Sopran
Boris Blömer - Tenor
Florian Voigt - Bass

Ulrike Kehrer - Klavier
Heiko Ossig - Gitarre

Infos zum Ticketkauf


Galerien
  • Vechta.TV
  • Sascha Grammel
  • Lichtertage
  • 16. Burgmannen-Tage
  • Impressionen aus Vechta
  • stars@ndr2
Stadtverwaltung Vechta
Burgstraße 6
49377 Vechta
Telefon: 04441/886-0
info@vechta.de