Veranstaltungstipps
Meldungsübersicht
Bild:„Don Quijote von der Mancha“: Szenische Lesung im Museum im Zeughaus Vechta
27.04.2017 - 
Eine ganz besondere szenisch-musikalische Veranstaltung präsentiert die Stadt Vechta am 7. Mai (Sonntag) um 17.00 Uhr im Museum Vechta: „Don Quijote von der Mancha“.

Es ist ein Kampf auf Leben und Tod! Jedenfalls glaubt das Don Quijote, der tapfere Weltenretter von der Mancha. Und wahrlich: Die Abenteuer sind gewaltig. Mit eingelegter Lanze gegen Windmühlen kämpfen, das Schwert gegen Weinschläuche richten oder einer Schaar unschuldiger Mönche den Garaus machen! Und dabei noch eine Frau lieben, die es gar nicht gibt… Don Quijote, der Ritter von der traurigen Gestalt, ist wirklich nicht zu beneiden. Genauso wenig wie die Musiker des Gitarrenduos „Canciones Españolas“ (Gerhard Koch-Darkow und Erich A. Radke, es liest und spielt Ulf Goerges) in die skurrilsten Abenteuer gestürzt werden, in denen sie nicht nur zu Windmühlen mutieren, sondern sich als Eselstreiber, als Magd oder als Schankwirt verdingen müssen.

Karten für das Konzert gibt es bei der Stadt Vechta, Telefon 04441/886-405, bei der Buchhandlung Vatterodt, dem Reisebüro Wilmering, bei der Oldenburgischen Volkszeitung, dem Sonntagsblatt Vechta und bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta, bei Piano Hartz und im Reisecenter alltours in Lohne sowie beim Reisebüro Abeling in Diepholz und online unter www.vechta.de. Der Eintritt kostet zehn Euro.
 
Bild:Bewerbung für den Innovationspreis des Oldenburger Münsterlands
27.04.2017 - 
Unternehmen mit Firmensitz im Landkreis Vechta oder Cloppenburg können sich noch bis zum 30. April 2017 für den diesjährigen Innovationspreis des Oldenburger Münsterlands bewerben. Der Preis richtet sich an Firmen, die eine Innovation in den letzten 24 Monaten zur Marktreife gebracht haben oder in ihre Prozesse integrieren konnten. Weitere Infos und die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Seite des Verbund Oldenburger Münsterland zur Verfügung.



Foto: Gerald Lampe
 
Bild:Museum Vechta wird 20 und präsentiert am Samstag und Sonntag ein attraktives Programm
27.04.2017 - 
An diesem Wochenende (29./30. April) feiert das Museum Vechta seinen 20.Geburtstag. Zusammen mit Gruppen, Einzelakteuren und Institutionen, die in den vergangenen Jahrzehnten das Museum zu einer bunten, lebendigen Begegnungsstätte von Jung und Alt für das Oldenburger Münsterland haben werden lassen, hat das Museums-Team ein vielfältiges Jubiläumsprogramm im Zeughaus und im Castrum Vechtense zusammengestellt.

Vertreten sein werden an beiden Tagen ab 14.00 Uhr die Universität Vechta, die beiden Fördervereine des Museums, die Touristikinformation Nordkreis Vechta und die Firma denkmal 3D. Lydia Landers wird als aktuelle „Artist in Resindence“ vor Ort zeichnen. Die mittelalterliche Oldenburger Gruppe Heydenwall zeigt Kampfvorführungen, der Förderverein bietet eine Burgbelebung auf dem Castrum Vechtense. Für Kinder gibt's ein umfangreiches Mitmachangebot. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen im Museum und Castrum sind frei.
 
Den Samstagnachmittag gestalten ab 14.00 Uhr in der untenstehenden Reihenfolge:
„Duo Tanguango“ (Dr. Wibke Voigt, Flöte/Dr. Maik Hester, Akkordeon);
die Gruppe  „Dreiklang“, das „Veeh-Harfen-Ensemble“ und das „Prima Vista Ensemble“ der Kreismusikschule Vechta;
die Tangoschule Tango Marena unter der Leitung von Gertrud Arlinghaus, Lohne, zusammen mit Dreiklang.
Der Nachmittag wird vom Figurentheater „Es war einmal“ mit Gertrud Bünger für alle großen und kleinen Besucher abgerundet.
Am literarisch-musikalischen Abend lesen ab 19.30 Uhr Alfred Büngen (Geest-Verlag) und Olaf Bröcker mit ihren ausgewählten Geschichten.
Lieder und Gedichte von Günter Scholz, engagiert von der Buchhandlung Vatterodt, folgen, bis die Herztrommel, gespielt und gelesen von Rainer und Monika Pfeiffer, und der „Tanz mit Figuren“ mit Rainer Pfeiffer den Abend gegen 21.30 Uhr beschließen.
 
Sonntagnachmittag treten ab 14.00 Uhr auf:
Die Gruppe „Mercks wol“/Quakenbrück, mit Vorführungen mittelalterlicher Instrumente;
die Schreib-AG der Grundschule Langförden: Poetische Texte von Schülerinnen;
das „Eduard- Holstein Quintett“/Vechta;
Jazz for Fun/Vechta und das Bläserquartett der Kreismusikschule Vechta.
 
 
Bild:Kanalsanierung in der Bahnhofstraße: Kreuzung mit Kolpingstraße zwei Tage gesperrt
25.04.2017 - 
Wegen Sanierungsarbeiten am Schmutzwasserkanal muss die Kreuzung Bahnhofstraße/Kolpingstraße am 25. und 26. April (Dienstag/Mittwoch) für den Straßenverkehr voll gesperrt werden. Diese zusätzlichen Maßnahmen lassen sich im Zuge der Gesamtmaßnahme kostengünstiger erledigen als zu einem späteren Zeitpunkt. Der Baustellenbereich ist örtlich zu umfahren. Die Stadt Vechta bittet um Verständnis.
 
Die Sanierung des Schmutzwasserkanals in der Bahnhofstraße wurde in der vergangenen Woche gestartet. Dies geschieht in geschlossener Bauweise vor dem geplanten Ausbau der Bahnhofstraße. So werden offene Baugruben auf ein Minimum reduziert. Außerdem wird die Bauzeit enorm verkürzt, und die Baukosten werden in erheblichem Maße verringert.
 
In der Bauzeit gibt es Einschränkungen beim Parken in der Bahnhofstraße sowie an den Grundstückszufahrten. Die Eingänge der Gebäude sind zu Fuß zugänglich. Erforderliche Straßensperrungen wie die zweitägige Sperrung werden auf das Mindestmaß beschränkt. Zum Aufbau des Frühjahrsmarktes (Freitag, 28. April) ist der Bereich der Bahnhofstraße, der Teil des Marktgeschehens sein wird, wieder frei.
 
Info: Bei der Kanalsanierung in geschlossener Bauweise wird ein kunstharzgetränkter Schlauch in den vorhandenen Abwasserkanal eingezogen, der an der Wandung des Kanals aushärtet und somit ein neues „Rohr im Rohr“ bildet.
Der zu sanierende Schmutzwasserkanal wird während des Zeitraums außer Betrieb genommen. Das Abwasser muss in den zulaufenden Kanälen eingestaut und dann oberirdisch durch Druckrohrleitungen gepumpt werden. Dadurch kann es zeitweise zur Bildung unangenehmer Gerüche kommen. Die Stadt bittet dies zu entschuldigen.
Die Stadt Vechta bittet um Verständnis. Für weitere Fragen zur Kanalsanierungsmaßnahme können sich Anlieger an den Fachdienst Stadtentwässerung, Swen von Ohr, Telefon 04441/886-669, wenden.
 
Bild:Anmeldung für das Schuljahr 2018/19 stehen bevor: Infoabende für Eltern vom 8. bis 11. Mai
25.04.2017 - 
Vom 16. bis 18. Mai (Dienstag bis Donnerstag) können Eltern ihre Kinder für das Schuljahr 2018/19 anmelden. Zur Vorbereitung bieten alle Vechtaer Grundschulen vom 8. bis 11. Mai (Montag bis Donnerstag) Informationsabende an. Die Schulleiterinnen und -leiter erläutern den Eltern das Anmeldeverfahren, sie geben ihnen Informationen zum Sprachfeststellungsver-fahren und zur anschließenden Sprachförderung vor der Einschulung. Außerdem stellen sie die jeweilige Grundschule und deren pädagogisches Konzept vor. Die Infoabende beginnen jeweils um 20 Uhr (siehe Übersicht der Infoabende).

Eingeladen sind Eltern, deren Kinder bis zum 30. September 2018 das sechste Lebensjahr vollenden, also mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 schulpflichtig werden. Auf Antrag können auch jüngere Kinder in die Schule aufgenommen werden, wenn sie körperlich und geistig ausreichend weit entwickelt sind. Kinder, die im Vorjahr noch nicht ins 1. Schuljahr aufgenommen wurden, müssen erneut angemeldet werden.

Nach den Bestimmungen des Niedersächsischen Schulgesetzes sind so genannte Sprachfest-stellungen bei allen Kindern Pflicht. Dies geschieht bei der Anmeldung vom 16. bis 18. Mai. Um Wartezeiten zu vermeiden, liegen nach den jeweiligen Infoabenden der einzelnen Grund-schulen (8. bis 11. Mai/siehe unten) Terminlisten aus.

Bei der Anmeldung müssen Eltern einen Geburtsnachweis und gegebenenfalls eine
Taufbescheinigung des Kindes vorlegen. Die Termine sind an allen Grundschulen in Vechta
am 16. und 17. Mai von 16 bis 18.30 Uhr sowie am 18. Mai von 9 bis 12 Uhr.
Alle Anmeldungen für 2018/19 sind vorläufig.

Übersicht der Infoabende, Beginn jeweils 20.00 Uhr:
Montag, 8. Mai: Alexanderschule (Kath. Grundschule), Mühlenstraße 29; Liobaschule (Grundschule aller Bekenntnisse), Antoniusstraße 27.
Dienstag, 9. Mai: Grundschule Hagen (Kath. Grundschule), Landwehrstraße 5; Grundschule Langförden (Kath. Grundschule), Schulstraße 2.
Mittwoch, 10. Mai: Christophorusschule (Grundschule aller Bekenntnisse), Brüsseler Straße 37; Marienschule Oythe (Kath. Grundschule), Oythe 19.
Donnerstag, 11. Mai: Overbergschule (Kath. Grundschule), Overbergstraße 12; Martin-Luther-Schule (Ev. Grundschule), Philosophenweg 17.
 
Bild:Projekt der Stadt und der Universität: Lydia Lander startet als Artist in Residence in Vechta
25.04.2017 - 
Lydia Lander hat in Vechta ihr sechswöchiges „Artist in Residence“-Projekt gestartet. Die freischaffende Malerin und Grafikerin aus Leipzig bezog am Donnerstag ihr neues Atelier auf dem Campus der Uni Vechta. Während ihres Aufenthalts in der Kreisstadt hat sich Lydia Lander vorgenommen, Situationen und Menschen zum Thema „Vechta.Alltag – Vielfalt und Wandel“ zu zeichnen. Bereits bei ihrer Vorstellung hatte sie angekündigt: „Ich werde verschiedene Ort aufsuchen - auf der Straße, im Café, im Schuhgeschäft oder in der Bahn - und werde die Leute versuchen festzuhalten und dabei die Typen und Charaktere zu treffen. Oder vielleicht nimmt man auch einige Orte und zeigt, wie sie sich in der kurzen Zeit verändern.“
 
Mit ihrem Konzept, Menschen in Alltagssituationen aufs Papier zu bringen, hatte Lydia Lander die Jury überzeugt. Sie setzte sich gegen eine Vielzahl sehr guter und vielfältiger Bewerber durch. Mitglieder der Jury sind Bürgermeister Helmut Gels und Professor Dr. Burghart Schmidt, Präsident der Universität Vechta, Professorin Dr. Gabriele Dürbeck (Literatur- und Kulturwissenschaft an der Uni Vechta), Gerhard Hess, ehemaliger Intendant der Landesbühne Nord, und Alfred Büngen, Leiter des Geest-Verlages.
 
Das im März 2014 gestartete Programm Artist in Residence der Stadt Vechta und der Universität Vechta bietet Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Fachrichtungen die Möglichkeit, mit Hilfe eines Stipendiums einige Wochen in Vechta zu leben, künstlerisch zu arbeiten und Menschen der Region kennen zu lernen. Lydia Lander ist die Nachfolgerin von Lisa Danulat (2014), Annalisa Hartmann (2015) und Moritz Rudolph (2016). Sie wurde 1985 in Brandenburg geboren und lebt als freischaffende Malerin und Grafikerin in Leipzig. Unter dem Titel "Menschen unterwegs" fängt sie an öffentlichen Orten alltägliche Situationen ein.
 
Lydia Lander wird ihren Blog (www.air-vechta.de) pflegen, über diesen ist eine Kontaktaufnahme zur Künstlerin möglich. Ende Mai ist zudem eine Ausstellung ihrer Werke im Rathaus geplant. Außerdem beteiligt sich die Künstlerin am Programm des Jubiläumsfests „20 Jahre Museum im Zeughaus“ am 29. und 30. April. Wer sich ein Bild von ihr machen möchte, sollte sich den Film über sie in Vechta.TV ansehen:
 
Bild:250 Jahre Andreas Romberg: Stadt Vechta ehrt ihren einst berühmten Sohn
21.04.2017 - 
Am 27. April 2017 jährt sich der Geburtstag des Geigers und Komponisten Andreas Romberg zum 250. Mal. Aus diesem Anlass findet im Foyer des Rathauses Vechta an diesem Donnerstag um 19.30 Uhr ein Chorkonzert mit zum Teil noch nicht in Vechta aufgeführten Werken des einst hochberühmten Komponisten statt. Auf dem Programm steht zudem die Uraufführung zweier Chorstücke des Osnabrücker Musikers Peter Witte, der sich in aktueller Weise mit einigen von Romberg vertonten Texten auseinandersetzt.
 
Mit dem Vokalensemble Marienhain unter der Leitung von Robert Eilers, dem UniChor Vechta unter der Leitung von Dr. Klaus G. Werner und dem Vokalensemble Molto Cantabile aus Cloppenburg beteiligen sich drei Chöre an diesem Festkonzert. Außerdem wirken die Solisten Jana Pospeschill (Sopran), Boris Blömer (Tenor) und Florian Voigt (Bass) mit. Für die instrumentale Begleitung konnten Dr. Ulrike Kehrer (Klavier) und Heiko Ossig (Gitarre) gewonnen werden.
 
Andreas Romberg hat in vielen Gattungen der Orchester-, Kammer- und Vokalmusik Kompositionen hinterlassen. Eine besondere Vorliebe aber hatte er für seine Gesangswerke, weshalb der Schwerpunkt des Konzerts auf diesem Genre liegt. Teilweise werden Werke aus handschriftlicher Überlieferung zu Gehör gebracht, die nie im Druck erschienen und wahrscheinlich seit ihrer Entstehung nicht wiederaufgeführt worden sind. Karten für das Konzert gibt es bei der Stadt Vechta, bei der Buchhandlung Vatterodt, dem Reisebüro Wilmering, bei der Oldenburgischen Volkszeitung, dem Sonntagsblatt Vechta und bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta, bei Piano Hartz und im Reisecenter alltours in Lohne sowie beim Reisebüro Abeling in Diepholz und online unter www.vechta.de. Der Eintritt beträgt 15,00 Euro, Schüler/Studenten 12,00 Euro.
 
Bild:Frühlinklusive am 29. und 30. April in Vechta: Das Fest im Fest für alle
21.04.2017 - 
Schon die Organisation des „Frühlinklusive“-Festes in Vechta ist ein Miteinander verschiedener Akteure. Dieser Gemeinschaftsgeist soll sich auf die Besucher der Aktionstage am 29. und 30. April (Samstag/Sonntag) übertragen. Ein Fest im Fest für alle soll es sein, das haben sich die Caritas, das Andreaswerk, das Offizialat, die AOK sowie die Selbsthilfegruppen im Landkreis Vechta ins Programmheft geschrieben. Sie laden gemeinsam zu Mitmachaktionen ein, schaffen Begegnungen und bieten ein buntes Programm am großen Frühjahrsmarkt-Wochenende in der Vechtaer Innenstadt.
 
Frühlinklusive beginnt am 29. April (Samstag) um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in der Propsteikirche Vechta. Danach ist direkt gegenüber im SAM des Andreaswerks eine offene Begegnung geplant. Sonntag geht es im Bereich des Europaplatzes weiter mit einer Reihe von Aktionen und Auftritten zwischen 14 und 18 Uhr. Mit dabei sind das Kult-Duo „Buddy & Soul“ sowie das Kolpingorchester Vechta. Die Basketballer von Rasta Vechta geben zwischen 15 und 16 Uhr Autogramme. Darüber hinaus werden von Rasta-Spielern handsignierte Basketbälle versteigert. Künstler Thommes Nentwig macht mit einer Malaktion für Kinder und Jugendlich auf das Thema Inklusion aufmerksam. Darüber hinaus werden zahlreiche Aktionen für Kinder geboten.

Auf dem Markt der Selbsthilfe an der Großen Straße präsentieren sich die engagierten Selbsthilfegruppen aus dem Kreis Vechta. Sie informieren über Angebote für Kehlkopfoperierte, Lungenerkrankte, für Menschen mit Parkinson und Fibromyalgie. Sie möchten Mut machen und Kontakte ermöglichen. Der Gesprächskreis „Pflegende Angehörige – Demenz“ ist ebenso vertreten wie die Kinderherzhilfe Vechta und viele mehr.  

Der Frühjahrsmarkt der Stadt Vechta bietet den Besuchern der Innenstadt darüber hinaus zahlreiche Schausteller­geschäfte wie Kin­derkarussells, Imbissstände, Süßwaren- und Ausspielungsgeschäfte. Hinzu kom­men Ausschank­stände und Außenverkaufsstände der Vechtaer Kaufmannschaft. Die Große Straße und Bremer Tor werden dazu in eine Fußgängerzone umfunktioniert. Markt­beginn ist am Samstag um 11 Uhr und am Sonntag um 13 Uhr.
 
Bild:Kreisvolkshochschule und Stellwerk Zukunft übernehmen das Projekt „Partnerschaft für Demokratie“
21.04.2017 - 
Seit dem 1. April 2017 ist die Kreisvolkshochschule Vechta e. V. die Fach- und Koordinierungsstelle des Projektes „Partnerschaft für Demokratie“. Die Stellwerk Zukunft gGmbH hat innerhalb dieser Ko-operation die Aufgabe zur Initiierung und Begleitung eines Jugendforums übernommen. Mit dem Pro-jekt, das von der Stadt Vechta getragen wird, sollen Aktivitäten für ein demokratisches Gemeinwesen entwickelt werden. In der Startphase hatte der Verein Contra e.V. bereits eine Reihe von Aktionen rea-lisiert.

„Mit den neuen Kooperationspartnern wollen wir die „Partnerschaft für Demokratie“ jetzt noch breiter aufstellen“, erläutert Vechtas Erster Stadtrat Josef Kleier. Dazu soll eine stärkere Vernetzung ziviler und öffentlicher Akteure erfolgen, die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden und es sollen neue Pro-jekte entwickelt werden. „Eines unserer Ziele ist es, die demokratische Grundbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu fördern“, erklärt Gabriela Pollmann, die bei der Kreisvolkshochschule Vechta e. V. die zuständige Ansprechpartnerin ist. Dafür wollen die Projektpartner eng mit Schulen, Vereinen und Organisationen zusammenarbeiten. Das Themenspektrum reicht von Extremismus über Gewalt bis hin zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. „Wir wollen die alltägliche Demokratie-kompetenz bei jungen Menschen stärken“, ergänzt Uwe Helmes, Geschäftsführer Stellwerk Zukunft gGmbH.
 
Wesentliches Element der „Partnerschaft für Demokratie“ ist der sogenannte Begleitausschuss, der sich neben Gabriela Pollmann und Uwe Helmes aus lokalen Akteuren zusammensetzt. Ehrenamtlich engagieren sich hier Catherine und Lars Herrgott sowie Christian Fischer aus Vechta. Ebenso sind Leon Wübbelmann (Jugendforum), Sebastian Krause (Jugendamt Landkreis Vechta) und als Vertreter der Stadt Vechta der Erste Stadtrat Josef Kleier, Dr. Frank Käthler (Leiter der Stabstelle für Wirt-schaftsförderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit) und Christoph Wichmann (Fachdienstleiter Soziale Dienste, Senioren und Integration) sowie der Stadtjugendpfleger Tobias Hartmann im Begleit-ausschuss aktiv. Die Kooperationspartner streben an, den Ausschuss noch zu erweitern. Interessierte können sich an Gabriela Pollmann (Kontakt, siehe Textende) wenden.

Das Projekt „Partnerschaft für Demokratie“ ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Es wurde bereits 2015 von der Stadt Vechta gestartet. Seitdem konnten bereits verschiedene Aktivitäten umgesetzt werden. Viel beachtet wurde die Vortragsreihe „Der politische Dienstag“, das Buch „Vom Kommen und Gehen“, welches die positiv gelebte Willkommenskultur in der Stadt Vechta in den Blick nimmt, und die Videoclips des Jugendforums 16:9, die im Vorfeld der Kommunalwahlen 2016 dazu auffordern sollten, wählen zu gehen.

Schulen, Vereine oder Gruppen, die eine Aktion zum Thema Demokratie planen, eine Projektidee ha-ben oder sich zum Thema Demokratie engagieren möchten, können sich mit Gabriela Pollmann von der Kreisvolkshochschule Vechta e. V. in Verbindung setzen. „Wir bieten zudem Unterstützung bei der Umsetzung von themenrelevanten Projekten an“, erklärt sie. Sie ist unter der Telefonnummer 04442/9370816 oder per E-Mail g.pollmann@kvhs-vechta.de erreichbar. In Kürze wird sie im Projektbü-ro in Vechta, Münsterstraße 47 persönlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, dann unter der Telefonnummer 04441/8875668.
 
Bild:Vechta und Visbek sind mit Projekten zum Wohnen im Alter bundesweit vorne dabei
21.04.2017 - 
Mit dem Projekt „Quartiersmanagement im Nordkreis Vechta“ sind die Stadt Vechta und die Gemeinde Visbek, was die Entwicklung von Konzepten für das Wohnen im Alter betrifft, bundesweit ganz vorne dabei. Zu dieser Erkenntnis kommt die Gruppe SelbstgestALTER der Sozialstation Nordkreis zum Abschluss des Projektes, das sie gemeinsam mit den beiden Kommunen und dem Seniorendienstleister pro vita ins Leben gerufen hatte. Janine Devers und Sarah Bramlage erklärten bei einem Pressetermin, im aktuellen Altenbericht der Bundes-regierung werde der Aufbau und die Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften gefordert, um die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft zu bewältigen. Im Nordkreis-Projekt haben die Selbstgestalter gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren aus Vechta und Visbek exakt diesen Ansatz verfolgt. In beiden Kommunen wurden daraus Folgeprojekte entwickelt, an denen sich Bürgerinnen und Bürger weiterhin aktiv beteiligen können.

„Wir möchten in der Gemeinde Visbek und der Stadt Vechta dazu beitragen, dass die Men-schen sicher und selbstständig zu Hause alt werden können“, erklärten die Projektleiterinnen. Um die Bürger an diesem Vorhaben teilhaben zu lassen, wurde in den vergangenen anderthalb Jahren das Projekt „Quartiersmanagement im Nordkreis Vechta – Bedarfsanalyse“ durchge-führt. Dabei wurden insgesamt 840 Personen aufgesucht, von denen 346 Personen an der per-sönlichen Befragung teilnahmen – eine Quote von 41 Prozent. „Das war nur möglich, weil die Selbstgestalter die Menschen direkt aufgesucht haben. Sie haben so Informationen aus erster Hand erhalten“, lobte Visbeks Bürgermeister Gerd Meyer. Das Projekt habe Modellcharakter. Vechtas Bürgermeister Helmut Gels sagte: „Ich war von Anfang an begeistert von der großar-tigen Beteiligung. Die Menschen haben erkannt, dass es eine Chance für sie ist, das Leben selbst zu gestalten und die eigene Lebensqualität dauerhaft zu verbessern.“ Mit dem Projekt sei ein Feuer bei den Beteiligten entfacht worden, das nach wie vor brenne und von allen in Gang gehalten werden müsse, sagte Gels. Die Bürgerinnen und Bürger hatten von Beginn an die Möglichkeit genutzt, sich für mehr Miteinander, gegenseitige Unterstützung und Partizipa-tion im Rahmen von neun Themennachmittagen einzusetzen.

Zum Start des Projekts hatten die SelbstgestALTER mit den Bürgermeistern aus Visbek und Vechta die aktuelle demografische Situation des Nordkreises Vechta besprochen. „Auch wenn unsere Region eine Sonderstellung im bundesweiten Vergleich hat, so sind auch hier die zukünftigen Bevölkerungsentwicklungen nicht zu leugnen oder zu verharmlosen“, erklären sie. Miteinander wurde dies beschlossen: Demografie ist eine Gemeinschaftsaufgabe und sowohl die Kommune als auch die örtlichen Sozialdienstleister müssen den Wandel aktiv mitgestalten; nur durch Vernetzung und die Definition gemeinsamer Ziele und Ideen lässt sich Altenpla-nung zukunftssicher gestalten.

In der Quartiersarbeit wurden zunächst die verschiedenen Wohngegenden betrachtet und be-sondere Sozial- und Aktionsräume identifiziert. Für die Stadt Vechta wurde die Wohngegend „rund um den Lattweg“ als städtisches Quartier ausgewählt. In der Gemeinde Visbek einigte man sich auf die Höge und die Bauerschaft Astrup als ländliche Quartiere. Ein wichtiger Schritt war die Bürgerbeteiligung. Mithilfe einer persönlichen Befragung wurden die Bürger einbezogen und nach Ihren Wünschen und Vorstellungen befragt.

Auf den Ergebnispräsentationen wurden die Ergebnisse aus der Befragung vorgestellt und diskutiert. Ziel war die Sensibilisierung, Motivation und Aktivierung der Bevölkerung. Es sollte deutlich werden, „dass wir eine gemeinsame Verantwortung zur Gestaltung unseres Le-bens in unserer Kommune haben. Jeder kann und soll seinen Teil dazu beitragen“, erklärte Pro-jektgruppe bei der Vorstellung des Abschlussberichts.

Die Themennachmittage innerhalb des Projekts wurden im Sinne der Regionalisierung und Dezentralisierung ganz nah an den Menschen durchgeführt. In Visbek wurde das Dorfhaus Astrup und das Haus der Familie, in Vechta das Pfarrheim Maria Frieden als Treffpunkt aus-gewählt. „Die älteren Menschen vor Ort sollen informiert sein und an der kommunalen Alten-planung partizipieren und mitwirken“, erläuterte die Projektgruppe: „Es müssen Gelegenheits-strukturen geschaffen und gepflegt werden.“

Es sei stets ein Anliegen gewesen, bei allen Vorhaben die Lebenswelt der Menschen zu beach-ten. „Uns geht es nicht um abstrakte Konzepte und übergeordnete Politik, sondern um die Dinge, die den Alltag der Menschen betreffen“, sagten Janine Devers und Sarah Bramlage. So wurden mit den Interessierten unter anderem der Moobil+-Bus auf seine Tauglichkeit hin ge-prüft und neue Medien ausprobiert – im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe. Mit dem Ziel, das Wir-Gefühl in Nachbarschaften zu stärken, entwickelten die beteiligten Senioren dazu ge-meinsame Leitlinien. Sowohl an der Pfarrkirche Maria Frieden als auch bei der Elisabeth-Schule werden die Ergebnisse demnächst zu sehen sein.

„Im gesamten Projektverlauf wurde deutlich, dass sich ein neues Verständnis von Daseinsvor-sorge entwickelt – weg von rein infrastrukturellen Gegebenheiten hin zu sozialraumorientier-ten Konzepten“, erklärten die SelbstgestALTER. Um dies weiter zu fördern, wird in der Ge-meinde Visbek in den kommenden zwei Jahren im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Innovation – Daseinsvorsorge“ ein Anschlussprojekt durchgeführt. Die Quartiersarbeit soll dadurch intensiviert werden und die Partizipation der Bürger gestärkt.

Eine zukunftsfähige Altenplanung sei nur realisierbar, wenn alle Akteure zusammenarbeiten und jeder seine Rolle übernehme, sagten die Projekt-Verantwortlichen. Die in Vechta begon-nene Kooperation der Sozialdienstleister zum Wohle der alternden Gesellschaft wird ebenfalls durch das Folgeprojekt „Wir für uns! Fachstelle Nachbarschaft“ verstetigt. Der Aufbau der Fachstelle Nachbarschaft soll die verschiedenen Akteure vor Ort in den kommenden zwei Jahren weiter vernetzen und die Aufmerksamkeit auf die Bedarfe der Vechtaer Senioren len-ken.

In Visbek und Vechta wurde mit dem Aufbau zukunftsfähiger Gemeinschaften wurde be-gonnen – ganz im Sinne des Altenberichts der Bundesregierung. Nun liegt es an allen Koope-rationspartnern, Sorge und Mitverantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und zu de-ren Sicherung beizutragen. Janine Devers und Sarah Bramlage sagen: „Wir sind zwar am Ende des Projektes, aber erst am Anfang eines großen Vorhabens.“
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