Aktuelles
21.04.2017
Kreisvolkshochschule und Stellwerk Zukunft übernehmen das Projekt „Partnerschaft für Demokratie“
Seit dem 1. April 2017 ist die Kreisvolkshochschule Vechta e. V. die Fach- und Koordinierungsstelle des Projektes „Partnerschaft für Demokratie“. Die Stellwerk Zukunft gGmbH hat innerhalb dieser Ko-operation die Aufgabe zur Initiierung und Begleitung eines Jugendforums übernommen. Mit dem Pro-jekt, das von der Stadt Vechta getragen wird, sollen Aktivitäten für ein demokratisches Gemeinwesen entwickelt werden. In der Startphase hatte der Verein Contra e.V. bereits eine Reihe von Aktionen rea-lisiert.

„Mit den neuen Kooperationspartnern wollen wir die „Partnerschaft für Demokratie“ jetzt noch breiter aufstellen“, erläutert Vechtas Erster Stadtrat Josef Kleier. Dazu soll eine stärkere Vernetzung ziviler und öffentlicher Akteure erfolgen, die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden und es sollen neue Pro-jekte entwickelt werden. „Eines unserer Ziele ist es, die demokratische Grundbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu fördern“, erklärt Gabriela Pollmann, die bei der Kreisvolkshochschule Vechta e. V. die zuständige Ansprechpartnerin ist. Dafür wollen die Projektpartner eng mit Schulen, Vereinen und Organisationen zusammenarbeiten. Das Themenspektrum reicht von Extremismus über Gewalt bis hin zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. „Wir wollen die alltägliche Demokratie-kompetenz bei jungen Menschen stärken“, ergänzt Uwe Helmes, Geschäftsführer Stellwerk Zukunft gGmbH.
 
Wesentliches Element der „Partnerschaft für Demokratie“ ist der sogenannte Begleitausschuss, der sich neben Gabriela Pollmann und Uwe Helmes aus lokalen Akteuren zusammensetzt. Ehrenamtlich engagieren sich hier Catherine und Lars Herrgott sowie Christian Fischer aus Vechta. Ebenso sind Leon Wübbelmann (Jugendforum), Sebastian Krause (Jugendamt Landkreis Vechta) und als Vertreter der Stadt Vechta der Erste Stadtrat Josef Kleier, Dr. Frank Käthler (Leiter der Stabstelle für Wirt-schaftsförderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit) und Christoph Wichmann (Fachdienstleiter Soziale Dienste, Senioren und Integration) sowie der Stadtjugendpfleger Tobias Hartmann im Begleit-ausschuss aktiv. Die Kooperationspartner streben an, den Ausschuss noch zu erweitern. Interessierte können sich an Gabriela Pollmann (Kontakt, siehe Textende) wenden.

Das Projekt „Partnerschaft für Demokratie“ ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Es wurde bereits 2015 von der Stadt Vechta gestartet. Seitdem konnten bereits verschiedene Aktivitäten umgesetzt werden. Viel beachtet wurde die Vortragsreihe „Der politische Dienstag“, das Buch „Vom Kommen und Gehen“, welches die positiv gelebte Willkommenskultur in der Stadt Vechta in den Blick nimmt, und die Videoclips des Jugendforums 16:9, die im Vorfeld der Kommunalwahlen 2016 dazu auffordern sollten, wählen zu gehen.

Schulen, Vereine oder Gruppen, die eine Aktion zum Thema Demokratie planen, eine Projektidee ha-ben oder sich zum Thema Demokratie engagieren möchten, können sich mit Gabriela Pollmann von der Kreisvolkshochschule Vechta e. V. in Verbindung setzen. „Wir bieten zudem Unterstützung bei der Umsetzung von themenrelevanten Projekten an“, erklärt sie. Sie ist unter der Telefonnummer 04442/9370816 oder per E-Mail g.pollmann@kvhs-vechta.de erreichbar. In Kürze wird sie im Projektbü-ro in Vechta, Münsterstraße 47 persönlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, dann unter der Telefonnummer 04441/8875668.
Bild:Kreisvolkshochschule und Stellwerk Zukunft übernehmen das Projekt „Partnerschaft für Demokratie“
Gemeinsam für Demokratie: Die Akteure des Projektes vor dem Büro an der Münsterstraße 47. Von links: Christoph Wichmann, Dr. Frank Käthler, Ralf Schopmans (Leiter Kreisvolkshochschule), Leon Wübbelmann, Erster Stadtrat Josef Kleier, Gabriela Pollmann, Christian Fischer, Uwe Helmes, Lars Herrgott und Tobias Hartmann.




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