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Vechta

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Geschichte in Wort und Bild

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Die im Mittelalter von der Ostseestadt Lübeck über die Nordseehäfen Hamburg und Bremen verlaufende und bis nach Osnabrück und Köln führende "Rheinische Straße" überquerte bei der späteren Stadt Vechta die sumpfige Moorbachniederung. Zur Sicherung dieses Überganges und der Straße erbaute um 1080 Bischof Benno II. von Osnabrück auf einem Königshof die erste Burg Vechtas. Außer den im Dienst des Bischofs stehenden Burgmännern siedelten sich auch Handwerker und Kaufleute an, so dass sich bald ein blühendes Gemeinwesen entwickelte. Zoll-, Münz- und Marktrecht gingen im 12. Jahrhundert vom Bischof von Osnabrück an die Grafen von Ravensberg über. Im Jahre 1252 überließen die Gräfin Sophie und ihre Tochter Jutta ihr Reichslehen der Herrschaft Vechta dem Bischof von Münster für 40.000.- Mark (heutiger Geldwert: 20 Millionen Euro. Allerdings übte das schon vor 1252 bestehende Burgmannskollegium aus maximal 51 Mitgliedern (1446) faktisch die Macht vor Ort aus. Kirchlich gehörte Vechta noch bis 1668 zum Bistum Osnabrück.

Der Stoppelmarkt, heute größtes Volksfest im nordwestlichen Niedersachsen, wurde 1298 erstmals urkundlich erwähnt, vermutlich ist der Markt jedoch etliche Jahrzehnte älter. Geleitbriefe für anreisende Kaufleute zeigen, dass Vechta im Mittelalter eine Messestadt mit überregionaler Bedeutung war. Durch die Ansiedlung von Kaufleuten und Handwerkern wuchs die Stadt zusehends.

Im Jahre 1538 wurde diese Entwicklung durch einen Überfall des Grafen von Oldenburg jedoch jäh unterbrochen. Die Landsknechte, etwa 10.000 bis 12.000 Mann, ließen fast alle Häuser der Stadt in Flammen aufgehen, nachdem die Bürger schon vorher ihre bewegliche Habe hergeben mussten. Während des spanisch-niederländischen  Erbfolgestreites wurde Vechta 1591 wieder ausgeplündert. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt seit 1622 durch die Truppen der Mansfelder, Braunschweiger, Kaiserlichen, Dänen und Hessen geplündert und gebrandschatzt. Sie wurde 1647 nach schwerer Beschießung durch Schweden und Hessen erobert und über den Westfälischen Frieden hinaus besetzt. Nach Zahlung der Kriegsentschädigung durch den Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen im Jahre 1654 räumten die Schweden Vechta; seitdem findet alljährlich eine Dankprozession zum Fest Christi Himmelfahrt statt. 1684 legte ein Großbrand Vechta in Asche. Der heutige Grundriss des Stadtkerns geht zum großen Teil auf den nach dem Brand erfolgten Neuaufbau zurück. Mit dem Bau der Amtswohnung für den münsterischen Drosten wurde 1711 begonnen. Mit dem historischen Sitzungssaal ist sie ein Teil des heutigen Rathauses der Stadt Vechta. Die damals seit 50 Jahren bestehende Lateinschule der Franziskaner wurde 1714 zum Gymnasium ausgebaut. Im Siebenjährigen Krieg (1756 - 1763) wurde die Stadt wieder ausgeplündert. Aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses kam Vechta 1803 zum Lande Oldenburg. Die Franzosenherrschaft dauerte von 1811 - 1813, 1812 wurde das Franziskanerkloster aufgehoben.

Als Stadt der Lehrerausbildung hat Vechta eine besondere Tradition. 1830 wurde der erste Kursus für die Ausbildung von Volksschullehrern eingerichtet. Die Entwicklung der Lehrerausbildung durchlief verschiedene Stadien, bis mit dem Jahre 1995 der vormalige Standort Vechta der Universität Osnabrück aufgelöst und die jetzt selbständige wissenschaftliche Hochschule Vechta eingerichtet wurde. Das Bischöfliche Offizialat, die kirchliche Oberbehörde für die Katholiken des Oldenburger Landes, wurde 1831 in Vechta errichtet. Die folgenden Jahrzehnte verliefen, vom 1. Weltkrieg abgesehen, ohne große Erschütterungen für die Stadt. Vechta entwickelte sich in dieser Zeit zu einer Schul- und Beamtenstadt.

1933 wurde Oythe in die Stadt eingegliedert. Den 2. Weltkrieg hat Vechta trotz der unmittelbaren Nähe des Fliegerhorstes der Luftwaffe einigermaßen unbeschadet überstanden. Durch Auflösung des Landes Oldenburg kam Vechta 1946 zu Niedersachsen. In den Jahren nach 1950 hat sich Vechta wirtschaftlich und kulturell besonders gut entwickelt; auch die Bevölkerungszahl hat stetig zugenommen. Neben der wachsenden Industrie und der gewerblichen Wirtschaft haben die Erdöl- und Erdgasfunde in der Nähe der Stadt dazu beigetragen, daß Vechta zu einem dynamischen Mittelpunkt wurde.

Die Autobahn "Hansalinie" (A1), die Vechta mit den großen Nordseehäfen und dem Ruhrgebiet verbindet, nimmt etwa den gleichen Verlauf wie die "Rheinische Straße" im Mittelalter.

Langförden

Durch die Eingliederung der Gemeinde Langförden im Jahre 1974 hat die Stadt Vechta eine weitere Bereicherung erfahren. Der Ortsteil hat durch die Ausweisung von Gewerbeflächen und durch die damit verbundene Ansiedlung von Industrie, Handel und Handwerk einen Aufschwung erlebt. Besonderheit und Attraktion zugleich ist der Obstanbau in Langförden: Weil der Boden hierfür außerordentlich gut geeignet ist, konnte in Langförden ein Obstbaugebiet entstehen, das neben dem "Alten Land" in Norddeutschland seinesgleichen sucht. Zudem ist Langförden Sitz der Versuchs- und Beratungsstation für Obst- und Gemüsebau der Landwirtschaftskammer Weser-Ems, welche mit dem Obstbauberatungsring Südoldenburg e.V. eng zusammenarbeitet. Beide Institutionen tragen für die Beratung der Obst- und Gemüsebauern sowie die sachgemäße Pflege und Behandlung der Kulturen Sorge. Die Vermarktung der Früchte wird mit gutem Erfolg durch einen örtlichen Erzeugergroßmarkt wahrgenommen. Besonders sehenswert ist die Obstbaumblüte, die alljährlich viele Besucher in das schöne Langförden lockt. Und schließlich beeindrucken zwei Gebäude immer wieder die Gäste Langfördens: Der 1.000jährige Kirchturm sowie die imposante Pfarrkirche St. Laurentius, auch "Dom von Langförden" genannt.

Von einer Schul- und Beamtenstadt hat sich Vechta nun zu einer Kreis- und Universitätsstadt mit modernster Infrastruktur gewandelt, die ca 30.000 Einwohner zählt. Seit dem 1. Januar 1986 ist die Stadt Vechta selbständige Gemeinde.


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Ort: Gulfhaus Vechta
25.02.2012 - 25.02.2012
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Musikalische Revue
von Volker Ludwig und Rüdiger Wandel
ACTivity Projekt 2012
Ort: AULA Gymnasium Antonianum
10.03.2012 - 23.03.2012
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In Vechta finden wieder die jährlichen Literaturtage statt
Ort:
19.03.2012 - 19.03.2012
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Schauspiel nach dem Bestseller-Roman
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Eine Aufführung der Landesbühne Niedersachsen-Nord
Ort: Metropol-Theater Vechta
23.03.2012 - 23.03.2012
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Musikalische Revue von
Volker Ludwig und Rüdiger Wandel
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16.04.2012 - 16.04.2012
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Tragödie vonWilliam Shakespeare
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Ort: Metropol-Theater Vechta
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Konzertabend mit Angelika Czabán
und Wolfgang Mechsner
Ort: Rathaus Vechta
09.05.2012 - 09.05.2012
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Himmlische Träume, höllisches Erwachen
Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer von Annette Kristina Banse und Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse.
Klaviermusik von Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven (Sonate c-Moll op. 111) vorgetragen von Tomomi Okumura
Ort: Aula der Universität Vechta
12.10.2012
Hennes Bender Grafik die einen Link kenntlich macht.
"ERREGT!"
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"Im Himmel ist der Teufel los!"
Comedy
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