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Communauté de Communes du Pays Léonard (Frankreich)

kreisker
Partnerstadt_Cathedrale

Saint-Pol-de-Leon ist die Hauptstadt des gemüseproduzierenden "Goldenen Gürtels", des Ceinture Dorée, der sich westlich von Morlaix erstreckt. Seinen Namen hat es von Paul-Aurélien, einem gallischen Mönch und Missionar der Bretagne, der im 6. Jahrhundert der erste Bischof von Castellum leonense pagus war. Funde aus der Steinzeit zeigen, dass dieser Ort uraltes Siedlungsgebiet ist. Die Römer errichteten hier ein Lager, das die Gallier nach deren Abzug wieder besiedeln. Als Paul-Aurélien von seinen Chefs aufgefordert wird, die Bischofsstelle in Sait-Pol anzutreten, liegt die Siedlung in Trümmern.

Die erste Kirche des Ortes wurde im 9. Jahrhundert von den Wikingern zerstört; sie wurde ersetzt durch die Kathedrale, die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichtet wurde. Saint-Pol entwickelte sich dadurch zu einem religiösen Anziehungspunkt für die gesamte Region. Gleichzeitig wuchs der Ort zu einem wichtigen Markt heran. Dadurch profitierten auch die Häfen Roscoff und Pempoul, die einen großen Aufschwung erlebten. Heute lebt Saint-Pol hauptsächlich vom Gemüsehandel (Blumenkohl, Fenchel, Artischocken) und vom Tourismus. Sehenswert in Saint-Pol ist in jedem Fall der Kreisker - Notre Dame du Kreisker , der höchste der schon von weitem sichtbaren Türme der Stadt. Mit der Entstehung der Kapelle ist folgende Legende verknüpft: An einem Feiertag zu Ehren der Heiligen Jungfrau arbeitete eine Näherin, da sie sagte, essen müsse sie an Feiertagen ja auch - warum also nicht auch arbeiten? Als Strafe dafür fand sie sich am nächsten Tag gelähmt. Sogleich sah sie die Schwere ihrer Tat ein und bereute sie. Der heilige Sankt Kireg, der von ihrer Reue erfuhr, heilte sie wieder. Aus Dank darüber übergab sie ihm ihr Haus, um daraus eine der Jungfau geweihte Kapelle zu machen. 1375 wurde diese Kapelle von den Engländern schwer beschädigt und anschließend sofort wieder aufgebaut. 1628 wurde ein Teil des Turmes durch Blitzschlag zerstört. Der Wiederaufbau begann erst 40 Jahre später. Die für die Höhe des Turmes zu klein und niedrig geratene Kapelle diente seither als Versammlungsort des Stadtrates.

Der Turm ist mit 77 Metern Höhe der höchste in der Bretagne - und wurde, wie man sich selbst überzeugen kann, oft nachgeahmt. Er ruht auf vier rechteckigen Pfeilern. Von seiner Spitze aus, die man über 163 Stufen erreichen kann, hat man einen beeindruckenden Ausblick auf die Stadt, das Umland und das Meer. Nachdem in der Revolution das Bistum aufgelöst wurde, wird der Kreisker nur deshalb nicht von den Republikanern geschliffen, weil er ausserdem als Leuchtturm dient. Die Kathedrale am Marktplatz ist von besonderem architektonischen Wert, da sie die einzige vollständig erhaltene Kathedrale aus der Spitzbogenepoche (époque ogivale , 13. - 16. Jahrhundert) ist. Seit 1901 ist sie Basilika der Minoriten, bis zur Revolution war sie die Bischafskirche. Um 1230 wurde ein Baumeister aus der Normandie mit dem Bau beauftragt, der darauf bestand, dass die Kirche mit Steinen aus Caen errichtet wird. Dieser normannische Kalkstein gibt der Kirche ein für die Bretagne ungewöhnliches Aussehen: Nur die Türme, die Vorhalle und der Vierungsturm sind aus dem üblichen, düsteren Granit, während das Schiff gelb ist. Ursprünglich besaß die ganze Kirche diese Farbe, bei den langwierigen Bauarbeiten ersetzten patriotische einheimische Steinmetze aber immer größere Teile des Bauwerks durch Granit aus der Gegend. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Basilika in der heutigen Form fertig gestellt. Saint-Pol lebt, wie erwähnt zum großen Teil vom Tourismus und wirbt unter anderem auch mit dem Strand von Kersaliou.

Website der Stadt St. Pol de Leon


Website des Partnerschaftskomitees in St. Pol de Leon


Begründung der Partnerschaft mit dem Pays Leonard im Juni 2007

Gegenzeichnung der Partnerschaftsurkunden im September 2008 in Vechta (.pdf-Datei)


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Tragödie von William Shakespeare
Eine Aufführung der Landesbühne Niedersachsen-Nord
Ort: Metropol-Theater
05.10.2010
„Das Dschungelbuch“ – Konstantin Wecker/ Christian Berg Grafik die einen Link kenntlich macht.
Musicalprojekt der „Fantasie“ – Nachwuchsgruppe des Gymnasium Antonianum (Dauer 60 Minuten, ab 5 Jahre)
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05.10.2010
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