Philipp Walsleben(Elite Männer) und Elisabeth Brandau (Elite Frauen) haben am 9./10. Januar 2016 in Vechta die Titel bei den Deutschen Meisterschaften im Radcross gewonnen. Lokalmatador Thomas Hannöver vom Ausrichter RSG Lohne-Vechta sicherte sich auf dem selektiven Rennkurs am Reiterwaldstadion vor etwa 3.000 begeisterten Zuschauern und bestem „Hannöver-Wetter“ – Sonne und Temperaturen rund um den Gefrierpunkt - den Sieg bei den Masters 2.


Die RSG Lohne-Vechta war bereits zum zweiten Mal nach 1993 Ausrichter der nationalen Meisterschaft. Man wollte der radsportbegeisterten Region Weser-Ems spannenden, spektakulären Crosssport und den Athleten einen professionell organisierten Rahmen bieten, hatte die Vorsitzende der RSG Lohne-Vechta, Viviane Hannöver vor ein paar Wochen noch verkündet. Das Ziel wurde erreicht: Mit einer Mischung aus Hochleistungssport und Unterhaltung sorgte die RSG an diesem Januar-Wochenende für belgische Verhältnisse.


Neben den zahlreichen Radsportfans aus Nah und Fern waren rund 400 aktive Rennfahrer mit etwa 250 Betreuern vor Ort. „Die Zuschauer haben den Fahrern eine würdige Kulisse geboten. Ich kann mich nur bei den vielen Helfern bedanken, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre“, sagte Hannöver. „Was die RSG hier in Vechta auf die Beine gestellt hat, ist phänomenal. Durch die tolle Doppelmoderation wurden die Zuschauer mitgenommen und in den Radsport eingeführt. Als Stadt möchte ich mich herzlich dafür bedanken, dass alles gepasst

hat“, meinte auch Bürgermeister Helmut Gels.


Ausgetragen wurden die Deutschen Meisterschaften in neun Rennkategorien: Masters 2, 3, U15, U17, U19, U23, U15w./U17w., Frauen und Männer Elite. Höhepunkte waren die Hauptrennen der Eliteklassen am Sonntag. Doch auch in den anderen Wertungsklassen war auf dem selektiven, attraktiven und 3,1 Kilometer langen Rundkurs am Galgenberg Spannung pur angesagt. Alle, und vor allem die teilnehmenden Fahrer der RSG Lohne-Vechta wurden vom heimischen Publikum lautstark unterstützt.


Auf dem Bild (v.l.n.r.): Stefan Danowski, Thomas Hannöver, Ralph Berner