Der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes und Präsident der Europäischen Schaustellerunion sowie der Historischen Gesellschaft Deutscher Schausteller, Albert Ritter, ist Ehrengast der Stadt Vechta anlässlich der Eröffnung des 719. Stoppelmarktes am 10. August (Donnerstag). Die Einladung übergab jetzt der Ausschuss der Wirtschaftsförderung und Marktwesen mit Vechtas Bürgermeister Helmut Gels an der Spitze und den Traditionsfiguren des Stoppelmarktes, Jan und Libett, an Ritter auf der Rheinkirmes in Düsseldorf.

 

Albert Ritter wurde am 2. Juli 1953 auf dem Hannoveraner Schützenfest geboren. „Schon mit dem ersten Atemzug habe ich den Kirmesduft in mich aufgesogen und von da an war der Weg für mich klar, nämlich Schausteller zu sein mit Leib und Seele, mein Leben lang“, beschrieb sich Ritter einst selbst. Er dankte der städtischen Delegation und sagte, diese Einladung sei für ihn eine große Ehre und eine Auszeichnung auch für das Schaustellerwesen, denn ohne Schausteller wären Volksfeste wie der Stoppelmarkt undenkbar. Und damit würde den Menschen ein wichtiges Kulturgut in unserem Land fehlen. Volksfeste, so Ritter weiter, seien schließlich wohl die letzten Stätten der Begegnung und der Kommunikation, dessen Angebot sich an alle Menschen, unabhängig von Portemonnaie, Bildungsgrad und sozialem Status richte. „Das ist es, was die Volksfeste auszeichnet und von anderen Freizeitangeboten unterscheidet. Auf den Festen vergnügen sich Jung und Alt, alle Generationen“, so Ritter.

 

Der 719. Stoppelmarkt in Vechta wird in diesem Jahr in der Zeit vom 10. bis 15. August gefeiert. Die gut 800.000 Besucher, die jedes Jahr zum Stoppelmarkt nach Vechta kommen, erwartet dann ein Fest der Superlative. Auf dem 160.000 Quadratmeter großen Marktgelände bauen Jahr für Jahr über 500 Schausteller ihre Geschäfte auf; darunter befinden sich etwa 20 große, wetterfeste Restaurationszelte sowie rund 20 Großfahrgeschäfte der internationalen Spitzenklasse.