„Puppenspiel ist wie Bilder malen und an ihnen den äußeren und inneren Kosmos entdecken; wie Geschichten schreiben und lesen; wie ein Haus einrichten mit eigener Hände Arbeit; wie Spiele spielen; wie einen Garten anlegen und pflegen; wie sich an Kindheit erinnern und in der Phantasie das Leben neu ersinnen. In allen diesen Vorgängen handeln und leben wir auf Probe, mit Symbolen, nicht unmittelbar, nicht mit den harten und direkten Folgen, die Taten und Worte sonst haben. In ihnen erfassen uns Emotionen, Angst, Zorn und Hoffnung- und entlassen uns dann wieder, so dass wir über sie nachdenken, sie reinigen oder bejahen oder disziplinieren können.

In jedem Puppenspiel vollzieht sich ein Stück jener geheimnisvollen Wandlung. Beseelung der Gestalt. Wir erfahren, worin wir Menschen sind wie Sprache, Schmerz, Schuld, Schicksal, die wir einem Ding eingeben, es zum menschlichen Wesen machen. An Puppen hängen wir alle deshalb, weil sie uns das erfahren lassen. Schaut sie Euch an!“


Am 30.Januar starten im Museum im Zeughaus die 8.Figurentheatertage in Vechta. Für Kinder gibt es wie gewohnt an den nächsten vier Wochenenden jeweils am Samstag und Sonntag um 15.00 Uhr Figuren-Theaterstücke. Die Aufführungen sind für Kinder erst ab vier Jahren geeignet und kosten 5,-€ Eintritt.

Für alle Veranstaltungen gibt es keinen Vorverkauf. Die Kasse öffnet ab 14.00 Uhr für den Nachmittag. Der Einlass ins Theater ist jeweils zehn Minuten vor Beginn.


Die Theater-Werkstatt „Pappmaché“ des Andreaswerkes und das Museum haben für die Kinder wieder spannende Geschichten ausgesucht. Am ersten Wochenende wird „Frau Holle“ frei nach dem Märchen der Brüder Grimm von dem Figurentheater „ Es war einmal“, Spiel: Gertrud Bünger, gespielt. Am zweiten wird „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.“ nach dem Buch von W. Holzwarth & W. Erlbruch durch das „Krokodil Theater, Spiel: Hendrikje Winter gegeben. Für das dritte ist „Noel und das Engelgeheimnis - eine kurzweilige Geschichte über die Ewigkeit“ mit dem „Figurentheater Fex“, Spiel: Martin Fuchs vorgesehen. Am vierten schließt „Der Angsthase Leopold - Ein Spiel mit einer Oma und fünf  Hasenmarionetten“ frei nach Motiven von Elizabeth Shaw des „Theater Maskotte, Spiel: Ute Kotte, den Veranstaltungsreigen ab.


Nähere Informationen zu den einzelnen Theaterstücken sind zu finden unter www.museum-vechta.de