Jonas Heidbreder (Planungsbüro Pätzold + Snowadsky, Osnabrück), Stefan Wenig (Stadt Vechta), Dr. Jörg Hüsing, Boris Radau (beide SFN Vechta), Vechtas Erster Stadtrat Josef Kleier, Wolfgang Büssing, Helmut Müller (beide VfL Oythe), Christine Mucker und Marius Kirchhoff (beide Stadt Vechta) tauschten sich im Vechtaer Rathaus über den aktuellen Stand des Projektes aus. Foto: Stadt Vechta (Bindernagel)

Sportentwicklung

Ausbau mehrerer Sportanlagen in Vechta steht vor Umsetzung

veröffentlicht: am 13.12.2017     Freizeit und Sport

Politik und Verwaltung lassen die Sportanlagen am Oyther Berg, am Bergkeller und an der Universität ausbauen und modernisieren.

Politik und Verwaltung haben bereits Mitte des Jahres ein zukunftsweisendes Konzept für die Sportstadt Vechta auf den Weg gebracht: den Ausbau der Sportanlagen am Oyther Berg, am Bergkeller und an der Universität. Die Stadt Vechta will dort die Sportanlagen modernisieren, um unter anderem die künftige sportliche Ausbildung von Kindern und Jugendlichen zu fördern.  

Nachdem vergaberechtliche Fragestellungen geklärt worden sind, können die Planungen jetzt konkretisiert werden. Zum Informationsaustausch hatte die Stadt Vechta kürzlich Vertreter beider Vereine im Rathaus empfangen. 

Am Bergkeller sind umfangreiche Maßnahmen geplant: die Leichtathletikabteilung von SFN Vechta soll zum Sportplatz an der Universität, der entsprechend modernisiert werden soll, umziehen. Dadurch erhält die SFN-Fußballabteilung Platz für insgesamt drei Großspielfelder. Dazu kommt eine Multifunktionsanlage mit einem integrierten Beachfeld. Für den Schulsport entsteht eine Anlage für Laufen, Weitsprung und Wurfdisziplinen. Die sanierungsbedürftigen Umkleidegebäude inklusive Tribüne sollen entsprechend der von den politischen Gremien beschlossenen Planungen durch einen Neubau ersetzt werden.

Auch die Leichtathletik-Abteilung profitiert vom geplanten Umzug an die Universität. Die Planungen sehen vor, die vorhandenen Leichtathletikanlagen auf dem Sportplatz an der Universität zu einer modernen Leichtathletikanlage aufzuwerten, die den hohen Anforderungen hochklassiger Wettbewerbe entsprechen. Möglich sind sechs 400-m-Rundlaufbahnen sowie sechs Bahnen für die Kurzstrecken (100 m und 110 m Hürden). Es entstehen Anlagen für Hoch-, Weit- und Dreisprung, Kugelstoßen, und Diskuswerfen.

Der VfL Oythe wird langfristig sein Stadion an der Hasenweide aufgeben und den Spiel- und Trainingsbetrieb an den Oyther Berg verlagern. Dieser wird zu einem kompakten Vereinsgelände erweitert. Der Hauptplatz wird im Zentrum neu angelegt. An das bestehende Umkleidegebäude wird ein Anbau mit Tribüne und Umkleideräumen angeschlossen. Ein Naturrasenplatz im zentralen Bereich wird in einen Kunstrasenplatz umgewandelt. Zwei weitere neue Großspielfelder sowie ein Kleinspielfeld für den Trainingsbetrieb werden angelegt. Insgesamt umfasst die Anlage dann sechs große Rasenplätze, einen Kunstrasenplatz und zwei Kleinspielfelder.