Mütterliches Selbstverständnis und die Wahrnehmung der Mutterrolle wer-den durch unsere Sozialisation bestimmt – und scheinen uns doch selbstver-ständlich und alternativlos. Traditionen und Rituale der arabischen Welt un-terscheiden sich zentral von der westlichen, christlich geprägten Welt. Orient trifft Okzident.


In „Mutter“, der neusten Produktion von Musikerin Danya Segal, konzertie-ren sich Orient und Okzident gemeinsam im musikalischen Dialog. Eine Be-gegnung höchster künstlerischer Qualität. Noch vor Gastspielen in Hildes-heim, Hannover und Berlin feiert die Produktion am 27. September um 19.30 Uhr Premiere in der Klosterkirche an der JVA für Frauen in Vechta.


In der Inszenierung von Mutter sind neben den beiden weltweit bekannten Sopranistinnen Dima Orsho und Nuria Rial auch das preisgekrönte Barock-Ensemble Musica Alta Ripa (u.a. dreimal ausgezeichnet mit dem Echo Klas-sik und dem niedersächsischen Musikpreis) zu sehen.


Produzentin Segal verbindet Wiegenlieder aus dem Morgenland mit ausge-wählten Arien von Georg Friedrich Händel. Außerdem werden eine neue Komposition von Dima Orsho für die Begegnung von Orient und Okzident sowie alte arabische Instrumente zu hören sein.  


Produzentin Danya Segal zeigt als künstlerische Leiterin des SchlossAkkord Musikfestivals neue Vermittlungswege der Barockmusik. Ihre Produktionen haben schon zigtausende Besucher begeistert: „Bach und der chinesische Drache“, die Begegnung von Konzerten von J.S. Bach mit traditionellem und modernem chinesischem Tanz, „Sky High Down Under“, ein Konzert mit Didgeridoo und Barocktrompeten oder „Continuum“, das Miteinander von Rap und barocken Klängen, dokumentieren die Bandbreite und die Fantasie der Konzeptionen.


Karten sind für 30,90 Euro (ermäßigt: 27,60 Euro) bei der Stadt Vechta im Fachdienst Kultur, Burgstraße 6, oder online unter www.vechta.de sowie allen Vorverkaufsstellen und bei der Oldenburgischen Volkszeitung erhält-lich.