Mit dem symbolischen Ersten Spatenstich hat in Vechta der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses begonnen. Am neuen Standort an der Oldenburger Straße entstehen unter anderem zwölf Einstellplätze für Feuerwehrfahrzeuge sowie eine Werkstatt und eine Waschhalle. 200 Quadratmeter Lagerräume werden geschaffen, ebenso moderne Umkleideräume. Insgesamt werden 2383 Quadratmeter Nutzfläche geschaffen. Circa 5,2 Millionen Euro investiert die Stadt Vechta.

 

„Die Investition wird sich auszahlen“, sagte Bürgermeister Helmut Gels. „Der Bau des Feuerwehrhauses ist ein weiterer wichtiger Schritt in die Zukunft unserer Stadt.“ Er dankte den Männern und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz. Vechta sei in den vergangenen Jahren enorm gewachsen, und das wirke sich auch auf die Arbeit der Freiwillige Feuerwehr aus, erklärte Gels. Die Zahl der Einsätze sei gestiegen, die Herausforderungen und Aufgaben hätten zugenommen. Dementsprechend stiegen auch die Anforderungen an eine moderne Feuerwehr. 

 

Die Entwicklung hat die Stadt dazu veranlasst, das neue Feuerwehrgerätehaus zu bauen. Gels dankte den Mitgliedern des Rates der Stadt Vechta, dass sie dieses Projekt immer unterstützt haben. Er lobte die Arbeit des Architekturbüros Geising + Böker, welches das Gebäude geplant hat. An der Oldenburger Straße entsteht ein optisch ansprechendes Gebäude, das alle funktionalen Anforderungen an ein modernes Feuerwehrgerätehaus erfüllt. Die logistischen und einsatztechnischen Abläufe werden optimiert. Dazu gehören auch 50 Parkplätze für die Feuerwehrleute, die diese im Einsatzfall mit dem eigenen Auto ansteuern. 

 

80 Prozent der Ausschreibungen sind abgeschlossen, berichtete Gels. 13 Gewerke, davon vier Firmen aus Vechta und fünf weitere aus dem Landkreis, sind nach derzeitigem Ausschreibungsstand am Bau beteiligt. Mit der Fertigstellung wird im Sommer 2018 gerechnet.