Der Bauhof der Stadt Vechta ist vom alten Standort im Gewerbegebiet Nord nach Calveslage gezogen. Die Mitarbeiter schafften Fahrzeuge, Arbeitsgeräte und Lagerbestände herüber zum neu gebauten Standort an der Straße Am Südfeld. Am vergangenen Freitag (1. Juli) übernahm dann die Firma LKR Recyclate das Gelände des alten Bauhofs.

 

Sie hat es von der Stadt Vechta gekauft und will ihren Betrieb auf dem 15.700 Quadratmeter großen Areal erweitern. Bürgermeister Helmut Gels übergab symbolisch den Schlüssel an Geschäftsführer Jan-Hendrik Wilming und Werksleiter Josef Borgerding. Mit dabei waren Fachbereichsleiterin Christel Scharf, Fachdienstleiter Ralf Blömer und Bauhofleiter Peter Eckhardt von der Stadt Vechta.

 

Eckhardt hatte mit seinem Team zuvor den Umzug gemanagt. Eine Herausforderung für alle: Schließlich sind die Bauarbeiten am neuen Bauhof noch nicht ganz abgeschlossen. Außerdem musste der laufende Betrieb mit der Pflege der Grünanlagen im gesamten Stadtbereich weitergehen. Trotzdem schaffte das Team eine Punktlandung und hielt somit den geplanten Übergabe-Termin ein. Seitens der Firma LKR gab es dafür jede Menge Lob. Die Zusammenarbeit mit der Stadt sei in jeder Phase – von den Verkaufsgesprächen bis zur Schlüsselübergabe – unkompliziert gewesen, sagten Wilming und Borgerding. Sie freuen sich über die zusätzliche Fläche für ihre Firma, die dringenden Erweiterungsbedarf habe. Infos zur Firma: www.recyclate.de



Die Bauhof-Mannschaft darf sich derweil auf ein neues Betriebsgelände freuen, auf dem die Abläufe optimiert wurden. Entstanden sind ein neues Verwaltungsgebäude, eine Waschhalle für die Pflege der Fahrzeuge, ein Werkstattbereich, Hochregallager für Wegweiser, Fahnenstanden und andere Lagerbestände, Remisen für Einsatzfahrzeuge, Schüttboxen für Materialien wie Schotter, Mauersand oder Grünabfälle. In der neuen Salzhalle für den Streudienst im Winter können bis zu 1200 Tonnen Salz gelagert werden.

 

Letzte Arbeiten am Verwaltungsgebäude und der Asphaltdecke sind noch im Gange. Die Anlagen rund um den neuen Bauhof werden noch von einer Gartenbaufirma gestaltet. Eckhardt verspricht sich nun effektivere Abläufe auf dem neuen Areal. „Am alten Standort waren viele Abläufe nicht mehr optimal. Jetzt wird es deutlich besser“, sagt er. Auch die Wege zum jeweiligen Einsatzort im Stadtgebiet werden die Bauhofmitarbeiter von Calveslage aus über die Umgehungsstraße und die Nordtangente schneller erreichen können als bisher. Auch die bessere Verknüpfung mit Langförden spielte bei der Wahl des Standorts eine Rolle.  

 

Auf dem Gelände gibt es noch Erweiterungsmöglichkeiten. Schließlich wächst Vechta weiter und damit auch die Aufgaben des Bauhofs.