Die Fragebögen werden verschickt. Von links: Fachdienstleiter Stefan Wenig, Erster Stadtrat Josef Kleier und Marius Kirchhoff. (Foto: Kläne, Stadt Vechta)

Sportentwicklungsplanung

Bevölkerung kann Sportstadt Vechta 2030 mitgestalten

veröffentlicht: am 10.11.2017     Freizeit und Sport

Vechtaer können sich an der Gestaltung des Sportangebotes und der Bewegungsräumen 2030 in Vechta beteiligen.

Die Stadt Vechta verschickte Anfang November Fragebögen an 1000 Haushalte. Sie möchte herausfinden, wie sich ihre Bürgerinnen und Bürger den Sport und die Bewegungsräum im Stadtgebiet künftig vorstellen. Der Stadtrat und die Verwaltung bitten die Adressaten daher, sich an der Umfrage zu beteiligen – und auf diese Weise Vechta mitzugestalten. Bis zum 15. Dezember können die Teilnehmer die Fragebögen an die Stadt Vechta zurückschicken oder einfach im Rathaus abgeben (Stadt Vechta, Burgstraße 6, 49377 Vechta; Fragen an Marius Kirchhoff, Telefon 886-501, E-Mail: sport(at)vechta.de).
 
Bei der Auswahl der Haushalte hat die Verwaltung darauf geachtet, alle Stadtbezirke und Ortschaften zu berücksichtigen. Die einzelnen Adressen wurden letztlich nach dem Zufallsprinzip ermittelt. Neben der Bevölkerung beteiligt die Stadt auch alle Vereine und Schulen, die ebenfalls Fragebögen zu Bedarfen und Strukturen beziehungsweise Sportstätten erhalten haben. 
 
Aus den Ergebnissen aller Befragungen werden Themenschwerpunkte gebildet, die in öffentlichen Workshops aufgearbeitet werden. Daraus sollen konkrete Projekte entwickelt werden, die den Sport und die Bewegung in Vechta in Zukunft fördern.
 
Einige Sportbegeisterte haben ihre Chance bereits genutzt und bei einer Auftaktveranstaltung im Rathaus Ideen, Anregungen und Wünsche geäußert. Der Sportwissenschaftler Professor Dr. Robin Kähler, dessen Team die Stadt Vechta begleitet und berät, motivierte alle zum Mitmachen. Kähler erläuterte, dass der Begriff Sport heute weit gefasst werden müsse. Viele seien auch außerhalb der Vereine sportlich aktiv, da sie aufgrund der Lebens- und Arbeitssituation keine regelmäßigen Angebote nutzen könnten. Andererseits bestehe die Chance für die Vereine, ihre Angebote darauf abzustimmen – was zum Teil auch schon geschehe. Jegliche Aktivität, vom Wandern über das Inlineskaten bis hin zum BMX-Fahren, werde in den Blick genommen, so Kähler. Auch Parks und Grünflächen könnten so weiterentwickelt werden, dass es für Sporttreibende noch attraktiver sei – oft mit einfachen Mitteln. Es werde zudem ermittelt, ob weitere Sporthallen erforderlich seien, obwohl Vechta hier gut aufgestellt sein, erklärte der Sportwissenschaftler. Das Projekt sei langfristig bis ins Jahr 2030 angelegt.     
 
Info: Politik, Verwaltung und das Team Kähler sammeln weiter die Meinungen und Ideen vieler Vechtaerinnen und Vechtaer. Alle können sich online beteiligen. Es gibt keine Vorgaben, jeder kann sich nur zu einer Frage, zu mehreren oder zu allen acht Fragen äußern. Es wird darum gebeten, dies stichpunktartig zu machen.
 
Anregungen, Kritik, Ideen, Wünsche zu folgenden Punkten und Fragen an sport(at)vechta.desport(at)vechta.de (bitte stichpunktartig):

 
1. Hier ist der Sport in Vechta besonders schön.
 
2. Hier kann der Sport in Vechta noch schöner werden.
 
3. Der Sport in Vechta 2030: So sollte er sein.
 
4. Was macht Vechta im Sport so einzigartig?
 
5. Welches Image hat Vechta im Sport?
 
6. Was brauchen wir in Vechta, um sportlich-bewegt und fröhlich zu leben?
 
7. Frei- und Grünräume für sportliche Nutzungen in Vechta:
Das haben wir.
Das wollen wir.
Das sollte gemacht werden.
 
8. Was können wir im Sport für besondere Gruppen tun?