Der Stoppelmarkt ist schon lange eine starke Marke. Mit einem neuen Logo erhält das traditionsreiche Fest nun ein frisches Design. Vechtas Bürgermeister Helmut Gels präsentierte das Markenzeichen im Rathaus im Beisein von Jan und Libett, Vertretern des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Marktwesen sowie des Vereins Reisender Schausteller Vechta.

 

Ziel bei der Entwicklung war es, einen einheitlichen, verbindlichen Auftritt zu schaffen, der Tradition und Moderne verbindet und dem Stoppelmarkt ein starkes „Gesicht“ gibt. Dabei überzeugten die Entwürfe von Diplom-Grafikdesignerin Jana Bögershausen die Verwaltung und die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Marktwesen. „Es macht mich schon stolz, dass ich das neue Logo entwickeln durfte“, sagte die Vechtaerin, für die Stoppelmarktbesuche Jahr für Jahr Pflicht sind.

 

Der Stoppelmarkt ist zwar schon lange eine Marke, aber wurde nie einheitlich dargestellt. So existierten unterschiedliche Schreibstile des Wortes „Stoppelmarkt“ parallel zum Beispiel auf Plakaten, Aufklebern, Fahnen, Flyern, Anzeigen oder Krügen. Selbst „Jan & Libett“ wurden nicht einheitlich dargestellt: Es gab zum Beispiel eine Version mit vielen und eine mit wenigen Luftballons. Auch die Anordnung der Farben der Luftballons variierten in einigen Fällen. Es galt daher einen einheitlichen, verbindlichen Auftritt zu schaffen.

 

Bürgermeister Helmut Gels lobte das Ergebnis des Entwicklungsprozesses: „Ich bin begeistert“, sagte er und erklärte: „Der Begriff Stoppelmarkt wirkt seit langem. Deshalb haben wir ihn bereits 1997 als Wortmarke schützen lassen. Wir haben uns dann die Frage gestellt: Wie prägen wir den Namen so, dass er sich als Markenzeichen in den Köpfen der Menschen festsetzt?“ Dies sei mit dem neuen Logo exzellent gelungen, sagte Gels. Dieser bringe die Traditionsfiguren Jan und Libett und die heutigen Besucher zusammen. 

 

Auf dem neuen Logo in den Vechtaer Farben Rot und Blau versammelt sich eine Menschengruppe, welche die Besucher des Stoppelmarktes symbolisieren um „Jan und Libett“. Das Traditionspaar hebt sich in dem Scherenschnitt von der Gruppe ab. Weitere Elemente sind der Schriftzug Stoppelmarkt und eine Linie, die als Aufhänger für die Jahreszahl 1298 dient. Diese spiegelt die lange Tradition des Stoppelmarktes wider, der 1298 erstmals in einem Geleitbrief erwähnt wurde. Bestandteil ist auch der Name der Stadt Vechta. Denn das Logo soll möglichst weit über die Region hinaus den Stoppelmarkt mit Vechta in Verbindung bringen, wie Gels erklärte. Die Vorarbeit hatten Mitarbeiter der Stadtverwaltung gemeinsam mit Jana Bögershausen geleistet. Einbezogen wurde dann der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Marktwesen, der sich dann für das neue Logo entschied. Dieses kann künftig auf Werbemitteln in unterschiedlicher Form variabel eingesetzt werden.