Ab Samstag, den 8. August ist im Museum im Zeughaus, Vechta, die neue Sommerausstellung „Eine Geschichte Vechtas in 50 Objekten“ zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Was kann uns ein Steinbeil über den mühseligen Alltag Vechtas in der Steinzeit erzählen, das selbstgefertigte pädagogische Unterrichtswerk über die Lehrerausbildung im 19.Jahrhundert, die Pinzette aus dem bronzezeitlichen Schlüssellochgrab über die Körperpflege dieser Zeit, der Feuerlöschspritze über den verheerenden Brand von 1684 in Vechta oder die Bockwurstdose über die Metzgereien in Vechta? Das Museum im Zeughaus hat die Sammlungsbestände seines Depots durchforstet und eine Auswahl von Objekten zusammengestellt, die ein ästhetisches und intellektuelles Vergnügen für den Besucher darstellt. So ist eine Ausstellung entstanden, die auf 50 Säulen eine Geschichte Vechtas trägt, wie sie bisher noch nie gezeigt wurde. Wer im Kleinen das Große sehen kann und im Großen das Kleine schätzt, sollte die Ausstellung nicht verpassen, die bis zum 18. Oktober zu sehen ist.