Der Ausschuss für Umwelt, Planung und Bauen hat die Grundlage für eine verstärkte Gewerbeentwicklung geschaffen. Damit Unternehmen im Gewerbegebiet Nord ihre Grundstücke optimaler nutzen und bebauen können, setzte der Ausschuss das planungsrechtliche Verfahren zur Änderung des Bebauungsplans (B-Plan) „Industriegebiet Oldenburger Straße“ in Gang.

 

Der Geltungsbereich des B-Plans bildet zusammen mit den Bebauungsplänen „Große Ohe“ und „An der Ohe - östlich der Oldenburger Straße“ den gewerblichen Schwerpunkt im Norden der Stadt und ist Teil der Gewerbeachse

zwischen Vechta und Langförden. Die bauliche Entwicklung im Plangebiet ist weitestgehend abgeschlossen, für die bestehenden Betriebe gibt es teilweise keine weiteren Bebauungsmöglichkeiten auf dem jeweiligen Grundstück. Die Stadt Vechta möchte ihnen dort eine weitere Entwicklung ermöglichen.

 

Im rechtskräftigen Bebauungsplan wurden Baugrenzen zur öffentlichen Straße mit einem Abstand von zehn Metern festgesetzt. Durch eine Reduzierung dieses Abstandes könnten weitere Bebauungsmöglichkeiten geschaffen werden. Die städtebauliche Qualität des Gebietes würde dadurch nicht eingeschränkt werden, da der Straßenraum mit einem Querschnitt von rund 15 m großzügig bemessen ist und ein Heranrücken der Bebauung daher nicht dazu führt, dass eine räumliche Enge entsteht. Gleichwohl soll die maximale Höhe ausschließlich in dem Erweiterungsbereich auf ein gewerbegebietstypisches Maß beschränkt werden. Weitere Änderungen sind nicht erforderlich. Die Erschließung ist über die vorhandenen öffentlichen Straßen sichergestellt. Der Schutz vor Einwirkungen auf Mensch und Umwelt durch die jeweiligen Gewerbebetriebe ist bereits gewährleistet. Die durch das Planvorhaben berührten Naturschutz-Aspekte werden in der Planung berücksichtigt.