Seit 1987 war Günter Scharein bei der Stadtverwaltung Vechta und seit 2014 als Leiter der Bauverwaltung beschäftigt. Jetzt hat er sich in den Ruhestand verabschiedet und übergibt damit das Ruder an die 34-jährige Christel Scharf.


Bürgermeister Helmut Gels dankte Scharein für seine langjährigen Verdienste. In den vergangenen 28 Jahren habe Scharein die städtebauliche Entwicklung der Stadt Vechta maßgeblich mitgeprägt – vieles angeschoben, bewegt und umgesetzt, sagte Gels. Hierzu gehören die Stadtsanierung in den Bereichen Vechta-Innenstadt, Zitadelle und Langförden (Ortskern und Bomhofer Weg), der Neubau Ortsumgehung B 69, die Stadterweiterung Vechta West (Wohnen/Gewerbe/Einkaufszentrum), die planungsrechtliche Absicherung des Golfplatzes, die Entwicklung des Gewerbebandes zwischen Vechta und Langförden sowie die planungsrechtliche Begleitung der Entlastungsstraße Vechta-West. Darüber hinaus war er zuständig für die planungsrechtliche Betreuung diverser Neubaugebiete im Stadtgebiet zuletzt der Baugebiete auf dem Hagen und in Telbrake.


Scharein begann 1987 seine Arbeit als Bauassessor bei der Stadtverwaltung. Im gleichen Jahr wurde er Amtsleiter des Planungsamtes, zwei Jahre später Baurat – und kurz darauf Bauoberrat. Seit 2014 ist er Baudirektor und Leiter des Fachbereiches III. Damit steht er den Fachdiensten „Stadtplanung, Bauordnung und Landschaftsplanung“, „Grundstücks- und Gebäudemanagement“, „Straßenbau und Grünflächen“ sowie „Stadtentwässerung und Klärwerk“ vor. Ebenso gehörte er wie der Bürgermeister Helmut Gels, Erster Stadtrat Josef Kleier und Leiter des Fachbereiches II, Tobias Avermann, dem Verwaltungsvorstand an.