Am 23./24. April wird die Vechtaer Innenstadt zur Kirmesmeile. Neben dem Angebot an Verkaufsständen, Kinderkarussells und dem verkaufsoffenen Sonntag (24. April) bietet die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Andreaswerk Vechta, dem  Landes-Caritasverband, 17 Selbsthilfegruppen, der AOK und kirchlichen Gruppen am Sonntag (24. April) ein neues Programm an, das Fest „Frühlinklusive“. Dabei stehen die Themen Inklusion und Selbsthilfe im Mittelpunkt. Die Initiatoren laden zum Dialog von Menschen mit und ohne Handicap ein. Die 17 Selbsthilfegruppen informieren an Ständen über verschiedene Gesundheitsthemen, sie laden zu Mitmachaktionen und Vorführungen ein.

Ein Ziel sei, Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen, sagt Stephan Trillmich von der Abteilung Seelsorge im Bischöflich Münsterschen Offizialat. Er gehört ebenso zum Organisationsteam wie Melanie Fischer von der Kontakt- und Beratungsstelle Selbsthilfe beim Landes-Caritasverband für Oldenburg. „Wir wollen die breite Öffentlichkeit informieren und für ein Miteinander sorgen“, sagt sie. Die „Frühlinklusive“-Angebote  finden Besucher im Bereich der Propsteikirche und des Alten Marktes. Es gibt ein unterhaltsames Bühnenprogramm und Mitmachangebote. Highlights sind die Auftritte des Straßenduos „drauf & dran“, der Tanzbar Bremen, der Integrationsgruppe Lohne und der Kreismusikschule.


Der Ablauf


Sonntag, 24. April

  • 11.00 Uhr: Inklusiver Gottesdienst in St. Georg
  • 12.00 Uhr: Eröffnung des Festes auf dem Platz vor der Kirche oder bei schlechtem Wetter in der Kirche durch Prälat Kossen und Stadt Vechta
  • 12.15 Uhr: Im Zelt der Messdiener St. Georg (Stutenschmiede vor der Propsteikirche) wird als Mittagessen eine Suppe serviert. Das Essen kommt aus der Manufaktur des Andreaswerks. Messdiener und Mitglieder der Selbsthilfegruppen servieren.
  • Kaffee-Angebot in der Manufaktur des Andreaswerks
  • 14.00 bis 18.00 Uhr: Buntes Bühnenprogramm (siehe unten)
  • 14.30 bis 17.30 Uhr: Straßenkunst der Gruppe „drauf & dran“: Jonglage-Straßenshows, Stelzenläufer in der Großen Straße
  • ca. 15.00 Uhr: Walk-Act der Tanzbar Bremen in der Große Straße
  • ca. 18.00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Auf der Bühne

  • 14.00 bis 18.00 Uhr
  • 14.30 Uhr: „drauf & dran“ - Straßenkunst  
  • 15.00 Uhr: Kreismusikschule
  • 15.10 Uhr: Integrationsgruppe Lohne; Stücke aus dem aktuellen Programm der Total Normalshow
  • 15.30 Uhr: Tanzbar Bremen
  • 16.30 Uhr Kreismusikschule
  • 16.40 Uhr Integrationsgruppe Lohne
  • 17.30 Uhr „drauf & dran“ - Straßenkunst

"Galongo" die Straßenshow des Duos „drauf & dran“

Rolf Neuendorf und Sven Stutzenberger bilden das Duo „drauf und dran“. Sie arbeiten und jonglieren schon über 20 Jahre zusammen und waren dabei auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland zu Gast. "Galongo" ist eine Mischung aus visuellem Theater und perfekt auf Musik abgestimmten Jonglagen, gewürzt mit schrägen Kostümen und feinem Humor.

Man muss sich das so vorstellen: Zwei Herren betreten den Platz mit einem alten Reisekoffer.

Aus diesem werden immer mehr Sachen in die Show geworfen und dann gedreht, geschwenkt, gefangen, balanciert: Tisch und Stühle, eine Obstschale, Bälle,  Keulen, Fahnen und und und.                                                          Weitere Infos: www.draufunddran.com

 

Tanzbar Bremen

Tanzbar Bremen ist ein Kollektiv von Tänzerinnen und Tänzern, Choreografinnen, Tanz- und Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie Kulturschaffenden mit und ohne Beeinträchtigung.  Ziel des Vereins ist die Förderung von zeitgenössischem Tanz durch die Zusammenarbeit von beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Mitgliedern. Die Motivation liegt in der gemeinsamen Erarbeitung und Durchführung von Projekten. Der Verein bietet neben einem kontinuierlichen Tanztraining und Weiterbildungsangebot auch die Möglichkeit der gemeinsamen  Entwicklung und Präsentation inklusiver Tanzproduktionen.  Diese werden in enger Kooperation mit steptext dance project in der Schwankhalle Bremen erarbeitet. Ein ständiger Kooperationspartner ist auch der Martinsclub Bremen. Im vergangenen Jahr trat der Verein bereits beim inklusiven Kulturfest in Vechta auf.