Zwei Unterrichtungstafeln weisen jetzt an der Autobahn A1 auf das Mittelalterzentrum im Museum Vechta hin. Vechtas Bürgermeister Helmut Gels (Bildmitte) nahm die Tafeln heute gemeinsam mit dem Leiter des Museums im Zeughaus, Herrn Axel Fahl-Dreger (r.) und dem zuständigen Fachdienstleiter bei der Stadt Vechta, Herrn Guido Middelbeck (2.v.r.) vom Vertreter der Autobahnmeisterei Holdorf, Herrn Andreas Prues (l.) entgegen. Gels dankte der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStbV) in Osnabrück für die gute Kooperation und dem Vertreter der Autobahnpolizei Ahlhorn, Herrn Paul Drees (2.v.l.), für die Verkehrssicherung während der offiziellen Übergabe der Tafeln.  

Das Museum im Zeughaus in Vechta ist die bedeutendste museale Freizeiteinrichtung im Gebiet des Landkreises Vechta. Es gehört seit 2008 zu den vom Museumsverband Niedersachsen/Bremen zertifizierten Museen und erfüllt die deutschen und internationalen Museumsstandards. 1997 eröffnet, hat das Museum auf Grund des Sammlungsbestandes sein Museumsprofil und seinen Präsentationsschwerpunkt im Bereich „Mittelalter“ ausgebildet. Für seine museumspädagogische Arbeit wurde das Museum im Zeughaus mehrfach ausgezeichnet. Seit dem Jahr 2001  hat sich das Museum zudem deutschlandweit mit einem breit gefächerten Kursangebot des „Zentrums für Experimentelles Mittelalter“ als das Fortbildungszentrum der großen deutschen Mittelalterszene etabliert. Mit seinen hohen Standards in Bezug auf glaubwürdige/authentische Vermittlung mittelalterlichen Lebens auf mittelalterlichen Großveranstaltungen wie den „Burgmannentagen“  und dem winterlichen „Barbaramarkt“, zu denen regelmäßig mehr als 50.000 Besucher aus dem ganzen Bundesgebiet nach Vechta kommen, leistet das Museum darüber hinaus einen erheblich Beitrag bei der öffentlichen Bewusstseinsbildung über mittelalterliche Geschichte im Nordwesten Deutschlands. Im Jahr 2013 wurde zudem das „Castrum Vechtense“ fertiggestellt. Damit besteht für das Museum die Möglichkeit, mit originalgroßen, rekonstruierten Realien das Burgleben des 11./12. Jahrhunderts in seinen Wirtschafts-, Wohn- und Wehrfunktionen nachzubilden und den Besuchern anschaulich und erlebbar zu präsentieren. Damit bietet das Museum im Zeughaus in Vechta ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Segment für den gesamten Nordwestdeutschen Raum. Die Unterrichtungstafeln stehen - jeweils aus Fahrtrichtung Bremen oder Osnabrück kommend - vor der Anschlussstelle Vechta.