Die Mitarbeiterinnen des Efi-Büros sind zurzeit auf Achse. In verschiedenen Projekten helfen Yurdagül Erdogdu und Indira Ejupi vielen Frauen und Männern mit ausländischen Wurzeln, sich in der Gesellschaft besser zurechtzufinden. Mit den jüngsten Angeboten des Integrationsprojektes erreichte die Stadt Vechta gut 200 Teilnehmer, insbesondere junge Mütter und Kinder.


So begleitete das Efi-Team 21 Migrantinnen und ihre Kinder zum Familientreff der Kreisvolkshochschule (KVHS) Vechta. Tanja Höhle und Miriam Nost (beide KVHS) begrüßten sie zu einer Schnupperstunde. Viele würden die Kreisvolkshochschule durch Sprach- und Integrationskurse bereits kennen, erklärte Tanja Höhle. Sie wüssten jedoch nicht, dass es hier noch weitere Angebote für Familien, speziell für Kleinkinder und Babys gebe. Dazu gehörten Eltern-Kind-Gruppen, Babymassage oder Pekip-Kurse. Ergänzt werden die Angebote durch Vorträge und Veranstaltungen für Eltern, während die Kinder betreut werden und spielen.


Mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft richtete Yurdagül Erdogdu einen Informationstag über das deutsche Schulsystem aus. Im Mütterzentrum an der Willohstraße erklärte Maria Seibel den Efi-Mutter- Kind-Gruppen das Schulnotensystem, die einzelnen Schulformen und Strukturen. Die Frauen erfuhren, wie sie sich als Elternvertreter für die Belange ihrer Kinder einsetzen und so das Schulleben mitgestalten können. Der Kurs wird in Kürze für Flüchtlinge, die in Vechta leben, wiederholt.


Ein weiterer Schnuppertag fand in der Bücherei St. Georg statt. 15 Frauen und Kinder machten sich mit dem Leihsystem vertraut. Simone Göhner vom Büchereiteam beantwortete alle Fragen. Ziel ist es, die Familien für die vielfältigen Bildungs- und Freizeitangebote zu begeistern.


In einer Veranstaltung hat das Efi-Büro gemeinsam mit der AOK und der Kreisvolkshochschule 30 Frauen und Männer unterschiedlicher Nationalitäten Tipps auf dem Weg in den Beruf gegeben. Die Migranten machten sich über Gepflogenheiten in der deutschen Berufswelt schlau. Wie verhalte ich mich gegenüber meinem Vorgesetzten? Wie trete ich im Bewerbungsgespräch auf? Wie stehen die Chancen, die in der Heimat erlernten Berufe in Deutschland auszuüben? Auch Themen wie Pünktlichkeit wurden besprochen.


Auch der Spaß kommt beim Efi-Projekt nicht zu kurz. So erlebten 80 Kinder und Familien einen Spieletag im Hallenwellenbad.

 

Info: Rund 200 Vechtaerinnen und Vechtaer nehmen regelmäßig an den Angeboten des Efi-Projekts teil. Die meisten haben ihre Wurzeln im Ausland. Die Beratungsstunden suchen Woche für Woche mehr als 15 Migrantinnen und Migranten unterschiedlicher Nationalitäten auf. Auch über  Beratungsangebote von Kooperationspartnern wird informiert und an die richtigen Stellen vermittelt.

 

Kontakt: Integrationsprojekt „Efi“ der Stadt Vechta, Burgstraße 6, 49377 Vechta,

Zimmer: E12, Telefon: 04441/886-520, E-Mail: efi@vechta.de .


Öffnungszeiten: Montags von 10.00 bis 12.00 Uhr.