18 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren beteiligten sich an der Integrationswoche im Haus der Jugend in Vechta. Bei der kreisweiten Projektwoche lernten junge Migranten eine Woche lang die deutsche Kultur, die gesellschaftlichen Regeln und die Sprache kennen. Organisiert hatten die Integrationswoche das Jugendamt der Kreisverwaltung und die kommunalen Stadtjugendpfleger.


Auf dem Programm standen gemeinsame Aktionen und Workshops. Bei einem Ausflug ins Museumsdorf Cloppenburg und einer Abendveranstaltung im Gulfhaus Vechta lernten sich die Teilnehmer näher kennen.

In Workshops erarbeiteten sie die Unterschiede zwischen den Kulturen ihrer Herkunftsländer, die gesellschaftliche Bedeutung und persönliche Zukunftsperspektiven.


Bei einer Filmaktion interviewten die Jugendlichen in Gruppen Institutionen, Behörden und Freizeiteinrichtungen nach ihren Rechten und Pflichten.  „Ziel war es unter anderem, dass auch die gesellschaftlichen Werte und Normen sowie die deutsche Kultur etwas verständlicher gemacht werden“, so Tobias Hartmann. „Dabei waren uns praktische Gruppenübungen sehr wichtig.“


Unterstützt wurde der Sozialpädagoge durch Benedikt Feldhaus von Vechtas Sonderzug e.V., der den Teilnehmern das Thema Religion und Glaube näher gebracht hat, sowie durch die Kooperation mit „Partnerschaft für Demokratie“ Vechta.


„Die Rückmeldung seitens der Jugendlichen war durchweg positiv. Besonders schön ist es, wenn man nach einer Woche von den Teilnehmern die Rückmeldung bekommt, dass sie einiges gelernt haben und sich dafür bedanken  “, so Hartmann.