Am Dienstag nach Ostern (18. April) starten die Sanierungsarbeiten am Schmutzwasserkanal in der Bahnhofstraße. Dafür muss die Stadt die Straße An der Propstei auf Höhe der Justiz-vollzugsanstalt für Frauen während der zweiwöchigen Bauzeit wegen der Abwasserhaltung sperren. Wie sich bei den vorbereitenden Arbeiten herausstellte, liegt der Schacht, aus dem das Abwasser abgepumpt wird, so ungünstig unterhalb der Fahrbahn, dass es keine Alternati-ve zur Vollsperrung gibt.


Für zwei Tage muss zudem die Kreuzung Bahnhofstraße/Kolpingstraße am 25. und 26. April für den Straßenverkehr gesperrt werden. Im Kreuzungsbereich werden zusätzliche Sanie-rungsarbeiten im Kanal verrichtet. Diese lassen sich im Zuge der Gesamtmaßnahme kosten-günstiger erledigen als zu einem späteren Zeitpunkt.


In der Bauzeit wird es Einschränkungen beim Parken in der Bahnhofstraße sowie bei den Grundstückszufahrten geben. Die Eingänge der Gebäude werden zu Fuß jederzeit zugänglich sein. Erforderliche Straßensperrungen werden auf das Mindestmaß beschränkt. Zum Aufbau des Frühjahrsmarktes (Freitag, 28. April) ist der Bereich der Bahnhofstraße, der Teil des Marktgeschehens sein wird, wieder frei.


Die Sanierung wird in geschlossener Bauweise vor dem geplanten Ausbau der Bahnhofstraße durchgeführt. So werden offene Baugruben auf ein Minimum reduziert. Außerdem wird die Bauzeit enorm verkürzt, und die Baukosten werden in erheblichem Maße verringert.


Hauseigentümern im Bereich der Innenstadt wird erneut empfohlen, sich gegen einen Rück-stau von Abwasser aus öffentlichen Anlagen zu schützen. Insbesondere in der Bahnhofstraße, Großen Straße, Kolpingstraße sowie den Straßen An der Propstei, Kleine Kirchstraße, Bür-germeister-Möller-Platz, Kapitelplatz, Bürgermeister-Kühling-Platz, Marienstraße und Am Klapphaken kann es zu Rückstau aus dem Kanalnetz kommen.

Gemäß Entwässerungssatzung der Stadt hat sich jeder Hauseigentümer gegen Rückstau des Abwassers aus öffentlichen Abwasseranlagen selbst zu schützen. Insbesondere bei Räumen unterhalb des Straßenniveaus (zum Beispiel Keller) empfiehlt die Stadt, die Rückstausiche-rung durch einen Fachbetrieb überprüfen zu lassen.


Info: Bei der Kanalsanierung in geschlossener Bauweise wird ein kunstharzgetränkter Schlauch in den vorhandenen Abwasserkanal eingezogen, der an der Wandung des Kanals aushärtet und somit ein neues „Rohr im Rohr“ bildet.


Der zu sanierende Schmutzwasserkanal wird während des Zeitraums außer Betrieb genom-men. Das Abwasser muss in den zulaufenden Kanälen eingestaut und dann oberirdisch durch Druckrohrleitungen gepumpt werden. Dadurch kann es zeitweise zur Bildung unangenehmer Gerüche kommen. Die Stadt bittet dies zu entschuldigen.

Die Stadt Vechta bittet um Verständnis. Für weitere Fragen zur Kanalsanierungsmaßnahme können sich Anlieger an den Fachdienst Stadtentwässerung, Swen von Ohr, Telefon 04441/886-669, wenden.