Die zehn Städte und Gemeinden im Kreis Vechta sowie der Landkreis haben sich jetzt gemeinsam um die Aufnahme in das EU-Förderprogramm „LEADER“ beworben. Dazu haben die zehn Bürgermeister und Landrat Herbert Winkel ihre Bewerbung beim Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Franz-Josef Sickelmann, in Oldenburg eingereicht. Sollte die Jury des Landes Niedersachsen dem Antrag der Kommunen im Kreis Vechta stattgeben, stehen bis zum Jahr 2020 rund 2,4 Millionen Euro Fördergelder für verschiedene Projekte zur Verfügung. Grundlage für die Bewerbung um Mittel aus dem EU-Fördertopf ist ein Regionales Entwicklungskonzept (REK). Das haben die Kommunen im Kreis Vechta mit einer starken Bürgerbeteiligung ausgearbeitet. Im Mittelpunkt der Bewerbung stehen die Themen Demographie und Soziales, Umwelt- und Ressourcenschutz. Sollte die Bewerbung um „LEADER“ erfolgreich sein, werden die Kommunen ein Regionalmanagement auf den Weg bringen. Für den Fall, dass die Bewerbung nicht erfolgreich ist, kann eine Aufnahme in das EU-Förderprogramm „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) erfolgen.  Mit Mitteln aus diesem Programm wurden in der Vergangenheit unter anderem das Nahverkehrssystem „Moobil+“ auf den Weg gebracht.