Weihbischof Wilfried Theising besucht in diesem Jahr zum ersten Mal den Vechtaer Stoppelmarkt. Bürgermeister Helmut Gels, die Traditionsfiguren Jan und Libett sowie die Mitglieder des Marktausschusses luden den Offizial zu seiner persönlichen Premiere auf der Westerheide ein. Zur Einstimmung auf den Stoppelmarkt durfte Theising die Drehorgel selbst spielen.


Der Weihbischof habe bei seiner Amtseinführung im Januar gesagt, er komme mit ganzem Herzen nach Vechta, erinnerte sich der Vorsitzende des Marktausschusses, Hubert Wolking. Jetzt wolle er man ihn beim Wort nehmen und ihn zum größten Volksfest im Nordwesten einladen.  „Sie sind jetzt für uns als Seelsorger verantwortlich“, sagte Wolking. Doch diesmal hätte der Ausschuss eine frohe Botschaft dabei: „Es ist wieder Stoppelmarkt für die nächsten vier Wochen in Vechta.“ Zwar dauert der Stoppelmarkt nur sechs Tage, aber in Vechta ist die Vorfreude schon lange vorher riesig. Zu den Festtagen werden mehr als 800.000 Besucher erwartet.

Einer von ihnen wird Weihbischof Theising sein. Er habe schon viel von diesem Fest gehört und sei sehr gespannt darauf. Er freute sich über die Einladung zum Empfang der Stadt, bei dem Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Festrede halten wird. Um sich angemessen vorbereiten zu können, versprach Theising vorab zu üben. Trainingsgerät ist ein großer Bierkrug mit Stoppelhopser, den ihm Wolking übergab. Die Anwendung sei ihm aber grundsätzlich bekannt.  „Der Stoppelmarkt scheint ein großartiges Fest zu sein“, lachte der Weihbischof und lud seine Gäste zu einem Umtrunk ein.