Der Schriftsteller und Journalist Moritz Rudolph spaziert seit Mitte März durch Vechta und schreibt als „Artist in Residence“ seine Eindrücke in seinem Blog (www.air-vechta.de) nieder. In seinen Essays geht es um „Vechta und das Eis“, den „Willen zur Großstadt“, das Moor und die Menschen. Am 21. April (Donnerstag) wird er diese zusammen mit Alfred Büngen vom Geest-Verlag in Langförden und der Studentin Sabrina Ferber bei der Lesung „Zwischen Stadt und Land – Literarisches Spazieren in Vechta“ im Museum im Zeughaus vortragen. Beginn: 19.30 Uhr.


Besonders gerne spaziere er die Marienstraße entlang, durch die Allee mit „Knüppelbäumen, aus denen Haare wachsen“, sagt Rudolph. Die Wassermühle sehe aus wie ein Chateau. Im Welper Wald seien ihm in den vergangenen Wochen so viele Rehe begegnet wie in 18 Jahren Thüringer  Wald nicht. Aufgefallen sind ihm auch die wachsenden Gewerbe- und Wohngebiete. „Es sind Beobachtungsschnipsel, die ein Gesamtbild ergeben sollen“, sagt er.


Das im März 2014 gestartete Artist-in-Residence Programm der Stadt und Universität Vechta bietet Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Fachrichtungen die Möglichkeit, mit Hilfe eines Stipendiums einige Wochen in Vechta zu leben, künstlerisch zu arbeiten und Menschen der Region kennen zu lernen.