Im Auftrag des Landes Niedersachsens fördert die Oldenburgische Landschaft regionale Kultur- und Wissenschaftsprojekte. Jetzt schaute sich der Präsident des Landschaftsverbandes, Thomas Kossendey, im Rahmen seiner Sommerreise das Museum Vechta an. Einen lebendigen Rundgang durch das Museum im Zeughaus und das Castrum Vechtense bot Museumsleiter Axel Fahl-Dreger. Bürgermeister Helmut Gels und die für den Kulturbereich zuständigen Fachbereichsleiter Tobias Avermann und Fachdienstleiter Herbert Fischer begleiteten Thomas Kossendey.


Vor Ort ließ sich der ehemalige Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär die damalige Bedeutung der Zitadelle (ital. citta della = kleine Stadt) für Vechta erläutern. Vor 350 Jahren fanden 400-1000 Soldaten in der Zitadelle Platz, die ab dem 1. August 1666 durch Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen errichtet wurde. Die Anlage sollte das Fürstbistum Münster vor einem Angriff der Schweden schützen.


Auch heute ist die Zitadelle ein lebendiger Ort. Axel Fahl-Dreger machte dies durch Erzählungen über die anstehenden Veranstaltungen „Musikalisches Picknick im Park“ und die Burgmannentage deutlich. Beeindruckt zeigte sich der Gast auch von den Ausstellungen „350 Jahre Zitadelle“ und „Schreibgriffel“ sowie dem Castrum Vechtense.


Das Museum Vechta ist der Oldenburgischen Landschaft nicht unbekannt. So gehörte der Verband zu den Förderern der „72 Stunden Aktion“ vom BDKJ Vechta. In diesem Zusammenhang hatte der Malteser Hilfsdienst Palisaden rund um das Castrum Vechtense errichtet.