Im Dezember 2014 hat der Rat der Stadt Vechta die Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes für Vechta beschlossen. Im Februar beginnen die ersten Maßnahmen. So wird der Zitadellengraben im Bereich der „Theodor-Heuss-Straße“ mit einem neuen Grabensystem an den Vechtaer Marschgraben angebunden, der westlich der Kläranlage in den Moorbach mündet. Das neue Grabensystem verläuft auch durch den Hochzeitswald, Hochzeitsbäume werden aber nicht gefällt. Der gesamte Grabenverlauf wird ökologisch so ausgestaltet, dass Fachleute von einem Zuwachs des ökologischen Potentials ausgehen. Durch die Maßnahme wird vermieden, dass die Zitadelle bei einer Hochwasserführung im Moorbach rückwärtig über den Auslauf des Zitadellengrabens in Höhe der Friedhofszufahrt einstaut. Hierdurch ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Rückstausituationen in die Regenwasserkanalisation und damit zu Grundstücksüberflutungen gekommen. Zukünftig wird sich die hochwasserbedingte Wasserspiegellage in der Zitadelle um mehr als einen halben Meter absenken. Bis Ende Februar wird die Stadt Vechta das Baufeld von Bäumen und Bewuchs befreien. Während der Bauphase müssen Teile des Geländes gesperrt werden. Die Sperrzeiten sollen aber so kurz wie möglich sein.