Mit zwei neuen Fachdienstleitern geht die Stadt Vechta in das zweite Halbjahr 2016. Christoph Wichmann leitet neuerdings den Fachdienst Soziale Dienste, Senioren und Integration. Stefan Wenig hat den Fachdienst Bildung, Familie, Jugend und Sport übernommen. Bürgermeister Helmut Gels begrüßte beide in ihrer neuen Position.

 

Stefan Wenig wechselte Anfang Juli vom Landkreis Cloppenburg zur Stadt Vechta. Der 47 Jahre alte Familienvater (verheiratet, zwei Kinder) lebt in Dinklage. 26 Jahre lang arbeitete der Diplom-Verwaltungswirt für die CLP-Kreisverwaltung, zuletzt leitete er die Zulassungsbehörde mit ihren 25 Mitarbeitern. Zuvor hatte er beim Landkreis Cloppenburg im Sozialamt, Rechnungsprüfungsamt und im Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft gearbeitet.

 

Christoph Wichmann ist seit dem Jahr 2000 bei der Stadt Vechta beschäftigt. Zuvor hatte der Diplom-Verwaltungswirt beim Landkreis Oldenburg und in der Gemeinde Großenkneten in verschiedenen Bereichen gearbeitet. Im Vechtaer Rathaus wurde er Sachbearbeiter im damaligen Sozialamt. 2005 wechselte er zum Jobcenter und erfüllte dort die Aufgaben eines Fallmanagers. 2008 kehrte Wichmann zur Stadt zurück. Im Ordnungsamt organisierte er unter anderem die Evakuierungsaktion bei der Entschärfung von Weltkriegsbomben mit. 2011 ging er zurück zu den Wurzeln: Zuletzt war er Sachgebietsleiter für Soziale Dienste, Senioren und Integration sowie Stellvertreter von Fachdienstleiter Wilfried Völker. Wichmann ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

 

Info: Stefan Wenigs Fachdienst 51 trägt Verantwortung für die vier Bereiche Bildung, Familie, Jugend und Sport. Damit übernimmt er die wichtige Aufgabe, den Schul- und Bildungsstandort Vechta mit all seinen Facetten weiterzuentwickeln. Die Stadt legt großen Wert darauf, die Schulen in ihrer Trägerschaft weiter zu modernisieren und die Teilhabe von Kindern mit Handicaps am Unterricht im Rahmen der Inklusion erfolgreich voranzutreiben.

 

Im Bereich „Familie“ erfüllt das Familienbüro unter anderem die Aufgaben der Kinderbetreuung. Dazu gehört, ein bedarfsgerechtes Angebot zur Kinderbetreuung sicherzustellen und die Kindergärten in kirchlicher und institutioneller Trägerschaft zu finanzieren. Auch der Betrieb und die Verwaltung des eigenen städtischen Kindergartens an der Dornierstraße fällt in diesen Bereich.  Die Aufgaben im Bereich „Jugend“ übernimmt die Haus der Jugend Vechta GmbH. Die Förderung der Jugend umfasst dabei unter anderem die Ferienprogramme, Fahrten und Lager.

 

Der vierte, ebenso wichtige Bereich betrifft den Sport. Der Fachdienst arbeitet daran, die Sportstadt Vechta mit ihren guten Angeboten weiterzuentwickeln, die Vereine zu fördern, die Sportstätten zu bewirtschaften und zu modernisieren. Zu den Aufgaben zählt auch die Vergabe der Hallenstunden.

 

Die Zuständigkeit des Fachdienstes 50 - unter der Leitung von Christoph Wichmann - umfasst unter anderem die Aufgabengebiete der Sozialhilfe (u. a. Hilfe zum Lebensunterhalt für nicht erwerbsfähige Personen, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Leistungen zu Bildungs- und Teilhabepaket für bedürftige Kinder), Wohngeld, Wohnungsbauförderung und den Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Neben den monetären Abwicklungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ist der Fachdienst dabei insbesondere auch für die Unterbringung und die soziale Betreuung der zugewiesenen Flüchtlinge verantwortlich.

 

Weiterhin gehören das Ausstellen von Wohnberechtigungsscheinen und die Unterbringung von obdachlosen Personen zum Zuständigkeitsbereich.

 

Die Stadt Vechta bietet den Senioren der Stadt Vechta seit vielen Jahren ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. So werden unter Federführung dieses Fachdienstes jährlich zwei größere Seniorenfahrten, der Stoppelmarktempfang für Senioren, die Seniorenweihnachtsfeier in Kooperation mit den caritativen Verbänden und der Seniorenkarneval in Kooperation mit dem VCC Vechta geplant und durchgeführt. Daneben hält die Stadt Vechta das Seniorenbüro vor. Darin geben ehrenamtliche Senioren und Seniorinnen den Ratsuchenden Hilfestellungen zu sämtlichen altersspezifischen Themenbereichen.

 

Die Abwicklung und Durchführung des „Efi-Projektes“ ist ein weiterer wichtiger Bestandteil dieses Fachdienstes. Dieses Integrationsprojekt als Teil des Förderprogrammes „Familie mit Zukunft“ wurde in der Stadt Vechta Anfang 2011 gestartet und richtet sich an Migrantinnen und Migranten, die in „Mutter-Kind-Gruppen“, in den Grundschulen und in den Kindergärten der Stadt Vechta in diversen Fragen beraten und unterstützt werden. Die Initiierung von Sprachkursen sowie die Gewinnung und Begleitung von ehrenamtlichen Integrationslotsen wird daneben ebenfalls von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Fachdienstes geplant und koordiniert.

 

Außerdem wird in Kooperation mit dem Jobcenter Vechta eine gemeinnützige Werkstatt mit insgesamt 37 Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose unterhalten und die Präventionsarbeit findet auch unter Federführung dieses Fachdienstes statt.