Personalwechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Vechta: Bürgermeister Helmut Gels hat den stellvertretenden Ortsbrandmeister Christian Wichmann nach zwölfjähriger Tätigkeit verabschiedet und seinen Nachfolger, Michael Ahrling, in das Amt eingeführt. Wer sich für diese Aufgabe zur Verfügung stelle, habe bereits über Jahre Verantwortung bei der Feuerwehr übernommen, sich weitreichende Kompetenzen durch Fort- und Ausbildungen erarbeitet und das Vertrauen der Kameraden gewonnen, erklärte Gels. In Kraft tritt der Wechsel an der verantwortungsvollen Position offiziell am Samstag (1. Juli).

 

Der Bürgermeister dankte Wichmann für seine vorbildliche Einsatzbereitschaft als „tadellose, engagierte Führungspersönlichkeit“. Wichmann hatte erst kürzlich das Niedersächsische Ehrenzeichen für seine 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr erhalten. 1977 trat er im Alter von 14 Jahren in die Jugendfeuerwehr ein. Zwei Jahre später wurde er in den aktiven Dienst aufgenommen. In den Folgejahren stieg er kontinuierlich im Rang auf. Sieben Mal wurde er befördert und bekleidet heute den Rang des Oberbrandmeisters. Christian Wichmann absolvierte 18 Lehrgänge, was einer reinen Ausbildungszeit von gut 16 Wochen entspricht. In unzähligen Dienst- und Einsatzstunden wendete er das Erlernte an, unter anderem als Gruppenführer von 1994 bis 1997 und als Zugführer von 1997 bis 2006 sowie von 2005 an als stellvertretender Ortsbrandmeister. Zudem war er zwölf Jahre lang Schriftführer im Ortskommando und noch etwas länger Schriftführer im Stadtkommando.

 

In Wichmanns Fußstapfen tritt nun Michael Ahrling, den der Rat der Stadt Vechta einstimmig zum neuen Stellvertreter von Ortsbrandmeister Christian Heitmann gewählt hatte. Das Votum wertete Gels als Vertrauensbeweis in die Fähigkeiten Ahrlings, der auf einen reichen

Erfahrungsschatz zurückgreifen könne, so Gels. Auch der Brandmeister hat sich als Führungskraft bereits bewährt. Seit 2012 ist er als Zugführer im Einsatz. In den vergangenen 26 Jahren - seit dem Eintritt in den aktiven Dienst - absolvierte er 25 Lehrgänge. Mit diesem Rüstzeug ausgestattet, bewährte sich Ahrling von 2003 bis 2012 auch als Gruppenführer. Zuvor hatte er von 1996 bis 2003 die Jugendfeuerwehr geleitet. In diese war er 1985 im Alter von elf Jahren eingetreten.

 

Bürgermeister Gels lobte die Einsatzbereitschaft der heimischen Feuerwehrleute für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt setze alles daran, die Feuerwehr optimal auszustatten. „Wir wissen, dass alles, was angeschafft wird, in sehr guten Händen ist. Sie pflegen die Ausstattung nicht nur gut, sie setzen sich auch intensiv damit auseinander, wie diese optimal eingesetzt werden kann“, sagte Gels. „Sie werden zu Experten für alle neuen Entwicklungen, wodurch unsere Feuerwehr immer auf dem neuesten Stand bleibt.“