Rund 70 Schausteller und Beschicker des Vechtaer Stoppelmarktes folgten kürzlich der Einladung des Bürgermeisters Helmut Gels ins Rathaus der Stadt Vechta. Anlass des nachmittäglichen „get-together“ bei Kaffee und Kuchen war die traditionelle Schausteller-Nachbesprechung zum Stoppelmarkt.

 

Neben Schaustellern und Beschickern des Stoppelmarktes waren auch der Vizepräsident des Deutschen Schaustellerbundes (DSB), Michael Hempen, der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Schausteller und Marktkaufleute (BSM), Hans-Peter Arens, der 1. Vorsitzende des Vereins reisender Schausteller Vechta, Jürgen Meyer, sowie die Vorsitzenden der umliegenden Schaustellervereine anwesend, um Resümee zu ziehen und Ideen für den Stoppelmarkt 2016 auszutauschen.

 

Der Stoppelmarkt im vergangenen Jahr sei trotz des durchwachsenen Wetters für alle Beteiligten überaus zufriedenstellend verlaufen. Die Besucherzahlen hätten wieder gezeigt, dass der Stoppelmarkt zu Recht zu den zehn attraktivsten Volksfesten Deutschlands zähle, hob der Bürgermeister hervor. Helmut Gels rief alle Beteiligten dazu auf, mit Ideenreichtum und Schaffenskraft dazu beizutragen, den Stoppelmarkt 2016 wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

 

Ein intensiver Austausch fand über die Auswirkungen der Einführung der neuen technischen Prüfnorm DIN EN 13814 ebenso statt, wie über die Festlegungen der zulässigen Windlasten für die Fahrgeschäfte der Schausteller. Hierbei waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig, dass, falls es bei den derzeitigen Regelungen bleibt, dieses nicht unwesentliche Auswirkungen auf die Ausgestaltung der Volksfeste und damit auch auf den Stoppelmarkt haben wird.

 

Tagesaktuell wurde zudem die Frage beraten, wie man die derzeitige Zuwanderungswelle in Vechtas größtes Fest integrieren könne.

 

Für einen angenehmen Ausklang des Abends sorgte das traditionelle Grünkohlessen, das in diesem Jahr in der Gastwirtschaft Moorbachhof stattfand.