Rund 70 Schausteller und Beschicker des Vechtaer Stoppelmarktes sowie Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Marktwesen folgten kürzlich der Einladung des Bürgermeisters Helmut Gels ins Rathaus der Stadt Vechta. Anlass war die traditionelle Schausteller-Nachbesprechung zum Stoppelmarkt 2016.

 

Zu den Gästen zählten Michael Hempen, ehemaliger Vizepräsident des Deutschen Schaustellerbundes (DSB) und aktueller Vorsitzender des Schaustellerverbandes Oldenburg, und Jürgen Meyer, Vorsitzender des Vereins reisender Schausteller Vechta. Ebenso waren die Verbandsvorsitzenden Rudolf Robrahn (Schaustellerverband Land Bremen) und Fritz Heitmann (Schaustellerverband Münsterland und ehemaliger Bundesfachberater „Fahrgeschäfte“ des DSB) sowie der Bundesfachberater „Schau und Belustigung“ des DSB, Rudolf Schütze, nach Vechta gekommen. Die Runde zog ein positives Fazit für den Stoppelmarkt 2016 und tauschte Ideen für die kommende Auflage aus.

 

Die Stadt Vechta blicke auf einen hervorragenden Stoppelmarkt 2016 zurück, der noch einmal mehr Besucher angezogen habe, sagte Bürgermeister Helmut Gels. Dies sei ein Zeichen dafür, dass alle Beteiligten gemeinsam einen attraktiven Markt mit vielen Höhepunkten böten, der den Geschmack des Publikums treffe. Der Stoppelmarkt sei nicht „irgendein Fest“, sondern seit langem kultureller Höhepunkt und darüber hinaus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Vechta.

 

Dies zu erhalten und weiterzuentwickeln, erfordere kontinuierliche Arbeit an der „Marke Stoppelmarkt“. Das Ziel müsse sein, den Markt mit all seinen Facetten und seinem besonderen Erlebnischarakter zukunftsfähig zu machen und so zu gewährleisten, dass er auch in vielen Jahren noch eigene Konturen aufweise und über Alleinstellungsmerkmale verfüge.

 

Intensiv wurde das Thema Sicherheit diskutiert. Bürgermeister Gels verdeutlichte diesbezüglich, dass die Frage der Sicherheit seit langem elementarer Gegenstand der Vorbereitungen zum Stoppelmarkt ist und auch weiterhin sein wird. In enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden werden auch bei den aktuellen Vorbereitungen alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um den Menschen ein unbeschwertes Feiern auf dem Stoppelmarkt zu ermöglichen, erklärte Gels. Die Auswahl dieser Maßnahmen dürfe sich ausschließlich daran orientieren, ob sie sinnvoll seien oder nicht – und nicht etwa an den zu erwartenden Kosten. Man werde aber auch nicht in Aktionismus verfallen und Mittel ergreifen, die sich bei näherer Prüfung in der Sache als wirkungslos erweisen.

 

Die Anwesenden begrüßten diese Haltung und betonten, dass sie andere Veranstaltungen erlebt hätten, bei denen sich vermeintliche Sicherheitsmaßnahmen in einigen Fällen nicht nur als wirkungslos, sondern als kontraproduktiv herausgestellt hätten.

 

Neben einigen organisatorischen Hinweisen der Verwaltung zum Stoppelmarkt 2017 wurde abschließend der aktuelle Sachstand zur Einführung der technischen Prüfnorm DIN EN 13814 vorgetragen und besprochen.

 

Für einen angenehmen Ausklang des Abends sorgte das traditionelle Grünkohlessen, das in diesem Jahr im Gasthaus Jansen stattfand.