Interesse an Sprache wecken – das wollen acht Studierende der Fächer Gestaltendes Werken und Germanistik mit ihrer Ausstellung „Wort und Schrift. Erlebnisraum Sprache“, die am vergangenen Dienstag im Rathaus Vechta eröffnet wurde. Die Waffen ihrer Wahl sind dabei u.a. das Wortglücksrad, das Yololexiko oder die Fleißnersche Schablone. Insgesamt zehn interaktive Objekte sind noch bis zum 6. März zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.


Vor rund 50 Gästen eröffneten Vechtas Bürgermeister Helmut Gels und Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt die Ausstellung. Schmidt lobte den Ansatz des interdisziplinären Projekts, das gleichzeitig institutionsübergreifend ist: Man stehe mit den Dingen, die an der Universität erarbeitet würden, im praktischen Leben – die Realisierung der Ausstellung im Rathaus zeige dies anschaulich.


Die Projektleiter Prof. Dr. Jochen A. Bär (Germanistische Sprachwissenschaft) und Prof. Dr. June H. Park (Designpädagogik) erläuterten die Entstehung der Objekte und die theoretischen Hintergründe, mit denen sich die Studierenden während ihres „Projektbandes“, einer sich über drei Semester erstreckenden Arbeitsphase, befasst hatten. Anschließend konnten die Gäste die Exponate ganz praktisch erfahren und „begreifen“.


Die Ausstellung ist auch für Schulklassen geöffnet, die OrganisatorInnen begleiten diese gern. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten (michele-caroline.schulz@mail.uni-vechta.de).