In der Universitäts- und Reiterstadt Vechta gibt es demnächst einen neuen, europaweit einzigartigen Bachelorstudiengang. Das Steinbeis-Transfer-Institut Tiergestütztes Gesundheitsmanagement der privaten Steinbeis-Hochschule Berlin bildet ab November 2017 qualifizierte Fachkräfte im Be-reich Social Management mit dem Schwerpunkt pferdegestütztes Gesund-heitsmanagement (B.A.) aus. Das Studienprogramm richtet sich an angehende Führungskräfte im Bildungs-, Erziehungs-, Sozial- und Gesundheits-wesen und ist staatlich sowie international anerkannt und akkreditiert.


Im Bildungs-, Erziehungs-, Sozial- und Gesundheitswesen ist nachhaltig erfolgreiche Arbeit oft nur noch mit fundierten Managementkenntnissen und innovativen Ansätzen möglich. „Insgesamt gewinnt der Bereich tiergestütztes Gesundheitsmanagement immer mehr an Bedeutung. Auch Mensch-Tier-Beziehungen spielen bei Therapieansätzen eine immer größere Rolle“, sagte Vechtas Bürgermeister Helmut Gels bei der Vorstellung des neuen Studien-angebots im Vechtaer Rathaus. „Die Stadt Vechta unterstützte die Entwick-lung des neuen Studienangebots von Beginn an als interessierter Partner im Hintergrund“, erklärte er.


„Pferde sind die Delfine des Nordens“, sagte Günter Westermann. Da die Initiatoren außerdem pferdeerfahren seien, habe man sich bei der Ausrichtung des Studienangebots für Pferde entschieden. „Tiere und insbesondere Pferde können eine gewaltige therapieunterstützende Funktion haben, wenn sie von Menschen mit entsprechender Qualifikation eingesetzt werden. Diese Menschen wollen wir ausbilden“, sagte die stellvertretende Leiterin des Institutes, Dr. Katharina Westermann.


Der neue Studiengang setzt als Projekt-Kompetenz-Studium auf eine Mischung aus starker Praxisausrichtung und theoretischer Basis und gewährleistet akademische Standards. Studierende können die Theorie an Projekten aus dem beruflichen Alltag direkt anwenden. Der Arbeitgeber profitiert ebenfalls von dem neuen Wissen, welches sein Mitarbeiter in der täglichen Arbeit einsetzen kann.


„Insgesamt gibt es bereits viele tiergestützte Therapieangebote im Gesundheitsmanagement, bislang aber keine akademische Ausbildung in dem Bereich“, sagte Günter Westermann, Leiter des Steinbeis-Transfer-Institutes Tiergestütztes Gesundheitsmanagement. Bürgermeister Helmut Gels lobte die Zielsetzung, mit dem neuen Studiengang eine einheitliche, wissenschaftliche Ausbildung in dem Bereich zu schaffen.


„Die Stadt Vechta ist mit dem Pferd verbunden“, sagte  Gels: „Wir haben hier mit der Landeslehrstätte, den vielen Reitvereinen und den Zuchtverbänden Weser-Ems und Oldenburg viele Pferdesport-Einrichtungen.“ Aufgrund der ländlichen Struktur des Raumes habe das Pferd in der Region eine vielseitige und vielschichtige Bedeutung, sagte er. „Vechta gehört weltweilt zu den wichtigsten Pferderegionen“, ergänzte Günter Westermann: „Für unseren Studiengang ist Vechta deshalb der richtige Standort.“


Das Studium kann sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester aufgenommen werden. Standorte für die Präsenzphasen sind unter anderem Vechta und Berlin.


Weitere Informationen zum Studiengang finden Interessierte unter www.tiergestuetztes-gesundheitsmanagement.de. Das Steinbeis-Transfer-Institut Tiergestütztes Gesundheitsmanagement bietet außerdem Informationsveranstaltungen zum Studiengang im Rathaus der Stadt Vechta an:

•    Informationsveranstaltung für Arbeitgeber, Institutionen und Or-ganisationen: 24. August (Donnerstag), 16 Uhr.

•    Informationsveranstaltungen für Studieninteressierte:

30. August (Mittwoch), 17 Uhr.

02. September (Samstag), 11 Uhr