Sie kommen aus Krisengebieten der Welt, wo Armut, Hunger, Vertreibung und Terror den Alltag beherrschen. Doch es gibt eine Leidenschaft, die sie alle verbindet: der Fußball. Und hier setzt eine neue Initiative der Stadt Vechta an. In Zusammenarbeit mit dem „OM-Sport“ und ehrenamtlichen Helfern hat die Stadt Vechta eine Fußballmannschaft aus Flüchtlingen aus der Taufe gehoben. Um diese langfristig in die Vereine zu integrieren, findet am 24. Januar 2016 um 11 Uhr ein Fußballturnier in der Sporthalle der Christophorusschule in Vechta statt. Teilnehmen werden insgesamt 8 Mannschaften – unter ihnen auch Flüchtlingsmannschaften aus Lohne und Lemförde.

 

Seit November 2015 fanden in der Sporthalle Vechta West regelmäßig mehrstündige Trainingseinheiten der neu gebildeten Fußballmannschaft statt. Unterstützung erhielt die Mannschaft auch in Form von Sachspenden der in der Region ansässigen Anbieter von Sportartikeln.

 

„Für die Flüchtlinge hat Fußball einen hohen Stellenwert“, bestätigt Marius Kirchhoff, der vonseiten der Stadt Vechta die Mannschaft betreut, und fügt hinzu: „Der Alltag in den Flüchtlingseinrichtungen ist oft trist. Beim Fußball erleben die Flüchtlinge Abwechslung und knüpfen Kontakte.“

 

Die neue Initiative ist auch für den Bürgermeister der Stadt Vechta, Helmut Gels, und dem Ersten Stadtrat Josef Kleier ein wichtiges Anliegen: „Integration bedeutet die gleichberechtigte Teilhabe von Migranten am gesellschaftlichen Leben. Wo könnte diese besser stattfinden als im Sport? Die Begeisterung, mit der alle Beteiligten von Anfang an bei der Sache waren, bestätigt uns darin, dass Menschen verschiedenster kultureller Hintergründe im Sport zusammenfinden können.“