Das Internet kennt keine Öffnungszeiten. Davon können Bürger auch bei behördlichen Angelegenheiten profitieren: Die Stadt Vechta strebt an, das Angebot an Online-Dienstleistungen schrittweise ausbauen. Eine Umfrage hierzu läuft noch bis zum 10. August.


Mit der Befragung möchte die Stadtverwaltung erfahren, welche Prozesse die Einwohner der Stadt Vechta gerne elektronisch abwickeln würden – das heißt soweit wie möglich ohne den Gang in die Behörde, am heimischen Rechner, gegebenenfalls unter Nutzung des elektronischen Personalausweises (eID).


Bürgermeister Helmut Gels hält es für wichtig, Bürger von Anfang an in diesen Auswahlprozess einzubeziehen: „Wir möchten unser Serviceangebot ausbauen und uns dabei auf Anwendungen konzentrieren, die einen echten Nutzen für die Bürger haben. Mit einer Umfrage können wir ermitteln, welche Dienstleistungen diesen Anspruch erfüllen.“

Anfang des Jahres ist bereits der KitaFinder eingeführt worden – ein Onlineportal zur Registrierung für Kitaplätze. Beispiele für weitere Anwendungen sind die Online-Vereinbarung von behördlichen Terminen, ein Schulausfallmelder, die Online-Anforderung von Urkunden oder die digitale Abwicklung von Zahlungen.


Die Online-Anwendungen sollen die Angebote zur persönlichen Abwicklung im Rathaus ergänzen, aber nicht ersetzen.


Die Ergebnisse der Umfrage werden auf dem Onlineportal der Stadt Vechta veröffentlicht.