Der Ausschuss für Umwelt, Planung und Bauen hat am Mittwoch die Änderung des Bebauungsplans Nr. 53 „Lange Wand“ auf den Weg gebracht. Er fasste einen Aufstellungsbeschluss und setzte damit das planungsrechtliche Verfahren in Gang. Ziel ist es, an der Oyther Straße im Bereich zwischen der Jagdhornstraße und dem Botenkamp eine verdichtete Wohnbebauung zu ermöglichen.

 

So sieht es auch das Nachverdichtungskonzept der Stadt Vechta vor. Da der Bereich südlich der Oyther Straße bereits seit 1970er Jahren zum Teil durch eine verdichtete Bebauung mit Mehrfamilienhäusern geprägt ist, soll dies an einer der wichtigsten Ausfallstraßen Vechtas fortgeführt werden. Mit der Änderung des Bebauungsplans soll dies ermöglicht und planungsrechtlich abgesichert werden.

 

Eine entsprechende Anfrage liegt vor: Beispielsweise soll ein Einfamilienhaus auf einem 2000 Quadratmeter großen Grundstück an der Oyther Straße abgerissen und durch Wohngebäude ersetzt werden. Geplant sind derzeit drei Wohngebäude mit jeweils sechs Wohnungen. Das Bauvorhaben entspricht den Vorgaben des Verdichtungskonzeptes. Es liegt an einer der wichtigsten Ausfallstraßen Vechtas. Eine entsprechende Bebauung ist aus städtebaulicher Sicht zu befürworten.