Von links: Bürgermeister Kristian Kater, Bauhofleiter Peter Eckhardt und Bau-Fachbereichsleiterin Christel Scharf. (Foto: Kläne)

Verschiedene Baumarten

1400 Sämlinge am Galgenberg gepflanzt

veröffentlicht: am 05.05.2021     Baugrundstücke, Planen, Bauen

Kürzlich haben Mitarbeiter des Bauhofs im Waldstück am Galgenberg großflächig junge Bäume angepflanzt.

Sie setzten 1400 Sämlinge verschiedener Baumarten: Französischer Ahorn, Traubeneichen, Flaumeiche, Zerr-Eiche, Douglasie, Hainbuche. Es handelt sich dabei größtenteils um Klimabäume, die robuster sind und sich auch von längeren Trockenphasen nicht schnell schwächen lassen.

Die Trockenheit in den Sommermonaten insbesondere der Jahre 2018 und 2019 ist die Hauptschadensursache für ein Baumsterben am Galgenberg. Durch die Trockenheit sind viele Bäume, besonders Birken und Kiefern, geschwächt, sodass sich dort Pilze und andere Schädlinge einfacher vermehren können. So konnte sich dort auch der „Blaue Kiefernprachtkäfer“ vermehren. Viele Kiefern am Galgenberg starben ab. Ein externes Büro untersuchte die Waldfläche und kam in seinem Gutachten zu dem Schluss, dass diese Bäume aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen, damit sie nicht zur Gefahr für Fußgänger und Radfahrer werden. In unmittelbarer Nähe befinden sich zudem ein Kindergarten und Schulen, ein Altenheim und weitere Institutionen. Das Waldstück wird von vielen betreten und auch für den Sport genutzt.

Dadurch waren auch zahlreiche Schleichpfade entstanden, die die Bauhofmitarbeiter nun teilweise im Zuge der Neupflanzungen schlossen. Der Wald soll sich nun besser entwickeln können. Daher bittet die Stadt Vechta Spaziergänger und Radfahrer darum, nur die Hauptwege zu nutzen. Dies dient auch der eigenen Sicherheit. Denn nur entlang der Hauptwege kann die Stadt Vechta - ihrer gesetzlichen Pflicht entsprechend - die Verkehrssicherheit gewährleisten. Das Betreten der Waldflächen außerhalb der Wege geschieht auf eigene Gefahr.

Neben den 1400 Sämlingen wurden auch zehn Hochstämme gepflanzt. Hierbei handelt es sich um Hopfenbuchen und Freeman-Ahornbäume. Diese sind ebenfalls klimaresistenter. Für den Herbst sind weitere Nachpflanzungen geplant, da möglicherweise einige Sämlinge über den Sommer eingehen werden. Mit der Zeit soll sich am Galgenberg wieder ein gesunder Mischwald entwickeln.