Vechtas Bürgermeister Helmut Gels (zweiter von rechts), der Bürgermeister der Stadt Jászberény, Dr. Tamas Szabó (ganz links), der Vorsitzende des Freundeskreises Jászberény e.V. Karl-Heinz Wehry (zweiter von links) und der Leiter des ungarischen Freundeskreises József Egervölgyi mit der Geburtstagstorte. (Bild: Bindernagel)

Stadt Vechta überreicht Gastgeschenk

25 Jahre Partnerschaft zwischen Vechta und Jászberény

veröffentlicht: am 10.09.2018     Kultur, Veranstaltungen und Tickets

Die Partnerschaft der Stadt Vechta mit der ungarischen Stadt Jászberény besteht nun seit 25 Jahren.

Anlässlich des Jubiläums sind Bürgermeister Helmut Gels, die Erste Stadträtin Sandra Sollmann sowie eine Delegation aus insgesamt rund 40 Vechtaerinnen und Vechtaern noch bis Montag in Jászberény zu Gast. Am Samstag überreichte Gels im Rahmen einer kleinen Feierstunde ein Gastgeschenk aus Vechta an die Stadt Jászberény.

Die Stadt Vechta unterstützte nach einem Vorschlag von Karl-Heinz Wehry, dem Vorsitzenden des Freundeskreises Jászberény e.V., und József Egervölgyi, dem Leiter des ungarischen Freundeskreises, das örtliche Seniorenheim "Szent Ferenc" mit 5000 Euro. Auf Wunsch des Seniorenheims wurden davon der Neubau eines Pavillons sowie die Anschaffung neuer Gartenmöbel bezahlt. "Als wir im Rat der Stadt Vechta über den Wunsch des Szent Ferenc in Kenntnis gesetzt wurden, war es für uns selbstverständlich, dass der Pavillon und die Gartenmöbel die Gastgeschenke werden sollen.", sagte Bürgermeister Helmut Gels, "Denn: Eine gute und enge Freundschaft bringt nicht nur gegenseitige Besuche mit sich. Darüber hinaus lernt man in der jeweiligen Partnerstadt die Themen und insbesondere die Einrichtungen kennen, die den Freunden besonders am Herzen liegen." In Jászberény seien es eben auch die älteren Menschen, die der Stadt sehr wichtig seien, erklärte Gels. "Wir haben das Szent Ferenc deshalb sehr gern dabei unterstützt, einen überdachten Platz im Freien mit entsprechenden Sitzgelegenheiten für alle Bewohner zu schaffen. Hier können sich die Menschen treffen, aufhalten und gemeinsam ihre Zeit verbringen. Hier bringen wir Generationen an einem Ort zusammen, denn die Bewohnerinnen und Bewohner können auch ihre Besucher hier empfangen".

Der Bürgermeister der Stadt Jászberény, Dr. Tamás Szabó, bedankte sich im Namen seiner Stadt, der Bewohnerinnen und Bewohner sowie Angestellten des Altenheims: "Mit dem Pavillon haben wir eine neue Perle in einer Umgebung, die ständig erneuert wird. Wir haben nun einen Ort, an dem sich die Leute tagsüber im Freien aufhalten können. Und das ist gut so, denn die Senioren haben es verdient, dass wir uns mit ihnen beschäftigen". Außerdem lobte er die lange Partnerschaft: "In den vergangenen 25 Jahren habe ich bei jedem Treffen viel Liebe gespürt. Eine Liebe, wie es in einer guten Familie typisch für Geschwister ist. Die Familie hilft einander. Brüder und Schwestern - Ältere und Jüngere - unterstützen sich gegenseitig, wo sie nur können. So ist es auch zwischen Vechta und Jászberény."

Auch für die Vechtaer Delegation hatten die ungarischen Freunde am Vorabend eine Überraschung vorbereitet: nach einem gemeinsamen Abendessen überreichte der ungarische Freundeskreis seinen deutschen Partnern eine große Geburtstagstorte.