Von links: Landrat Tobias Gerdesmeyer mit dem neuen stellvertretenden Kreisbrandmeister Michael Ahrling, Kreisrat Holger Böckenstette, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Udo Schwarz und Mechthild Vornhusen-Habe (Sachgebietsleiterin Feuerschutz und Rettungswesen). Foto: Steinkamp

Feuerwehr

Ahrling neuer Stellvertreter des Kreisbrandmeisters

veröffentlicht: am 30.12.2021     Alle Themen

Landrat Tobias Gerdesmeyer ernennt den Vechtaer zum gleichberechtigten "Vize" von Matthias Trumme. Die Amtszeit beginnt am 1. Januar.

Erstmals in der Landkreisgeschichte stehen dem Kreisbrandmeister zwei gleichberechtigte Stellvertreter zur Seite, einer von ihnen ist in der Vechtaer Feuerwehr: Michael Ahrling. Landrat Tobias Gerdesmeyer hat ihn neben dem Dammer Udo Schwarz dazu ernannt. Sie unterstützen den Bakumer Matthias Trumme bei seiner Arbeit als Kreisbrandmeister. Schwarz, zugleich Vorsitzender des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes, war bereits in dieser Position tätig.

„Größere Schadenslagen wie Moorbrände oder Starkregenereignisse, der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Feuerwehrleute und die Koordination von Aus- und Fortbildung - die Aufgaben des Kreisbrandmeisters werden immer umfangreicher. Deswegen  wollen wir unseren Kreisbrandmeister durch einen weiteren Stellvertreter entlasten“, begründet Gerdesmeyer die neue Personalie. Der Kreistag hatte in seiner konstituierenden Sitzung am 14. Oktober beschlossen einen zweiten stellvertretenden Kreisbrandmeister zu ernennen. Schwarz und Ahrling waren daraufhin auf der Dienstversammlung der Orts-, Gemeinde- und Stadtbrandmeister Ende November vorgeschlagen worden. 

Der Kreisbandmeister ist laut Niedersächsischem Brandschutzgesetz (NBrandSchG) für die Leitung der Kreisfeuerwehr zuständig. Sein Aufgabengebiet erstreckt sich von der Bedarfsermittlung für Fahrzeuge und Geräte über die Abstimmung mit den Orts- und Gemeindebrandmeistern bis hin zur Information der Kreisverwaltung über Großeinsätze. Das sei ein umfangreiches Themenfeld, wie Kreisrat Holger Böckenstette als zuständiger Dezernent für die Sachbereiche Feuerschutz und Rettungswesen betont: „Kreisbrandmeister sind keine Berufsbeamten, sondern arbeiten ehrenamtlich. Sie müssen neben Familie und Beruf viel Zeit investieren, immer erreichbar sein und im Notfall schnell zum Einsatzort kommen.“ Die Amtszeit von Schwarz und Ahrling beginnt am 1. Januar 2022 und dauert sechs Jahre.