Foto: Blömer, Stadt Vechta

Vereinbarung

Am 1. Juni wird der Bahnübergang Paulus-Bastei geschlossen

veröffentlicht: am 24.05.2018     Planen, Bauen

Ab dem 25. Mai kann die Brücke Zitadellenpark / Innenstadt von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden; der Bahnübergang wird geschlossen.

Ab dem 25. Mai (Freitag) können Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Radfahrer die neue Brücke zwischen dem Zitadellenpark und der Vechtaer Innenstadt nutzen. Mit einer Eröffnungsfeier wird das neue Verbindungsstück für den Verkehr freigegeben. Am 1. Juni beginnen dann die Arbeiten am Rückbau des Bahnübergangs An der Paulus-Bastei. Dieser kann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr genutzt werden.

Die Schließung ist Bestandteil einer Kreuzungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn und dem Bund, welche den Bau der Entlastungsstraße Vechta-West möglich gemacht hat. Die Deutsche Bahn hatte sich an dem Bau finanziell in hohem Maße beteiligt. Voraussetzung für diese Zusage war die Schließung von zwei Bahnübergängen im Stadtgebiet. Der Rat der Stadt Vechta hatte sich neben dem Übergang Falkenrotter Straße, anstelle dessen die Entlastungsstraße gebaut wurde, auch für die Bahnquerung An der Paulus-Bastei entschieden.

Ursprünglich sollte dort eine Unterführung für Radfahrer und Fußgänger als Alternative entstehen – auch dafür gab die Bahn eine Finanzierungszusage. Diese gilt nach wie vor ebenfalls für die attraktivere Brückenlösung. Die Deutsche Bahn hatte die Entscheidung des Stadtrates, eine Brücke statt einer Unterführung zu bauen, stets befürwortet und der Stadt Vechta für die Umsetzung genügend Zeit eingeräumt. Nun muss die Stadt ihren Teil der Vereinbarung einhalten und mit den Vorbereitungen des Rückbaus beginnen.

 

Der motorisierte Verkehr wird über die Entlastungsstraße geführt. Entsprechende Beschilderungen weisen insbesondere in der Umstellungsphase darauf hin. Fußgängern, Rollstuhlfahrern und Radfahrer steht die neue Brücke zur Verfügung. Diese verbindet ab sofort die westlichen Wohngebiete mit der Innenstadt.