Der Bahnübergang An der Paulus-Bastei

Vereinbarung mit der Bahn

Bahnübergang An der Paulus-Bastei ist geschlossen

veröffentlicht: am 01.06.2018     Planen, Bauen

Der motorisierte Verkehr wird über die Entlastungsstraße geführt. Entsprechende Beschilderungen weisen insbesondere in der Umstellungsphase darauf hin.

Die Stadt Vechta weist noch einmal darauf hin, dass der Bahnübergang An der Paulus-Bastei seit Freitag (1. Juni) geschlossen ist, da dort die Arbeiten am Rückbau des Übergangs beginnen. Die Schließung ist Bestandteil einer Kreuzungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn und dem Bund, welche den Bau der Entlastungsstraße Vechta-West möglich gemacht hat. Die Deutsche Bahn hatte sich an dem Bau finanziell in hohem Maße beteiligt. Voraussetzung für diese Zusage war die Schließung von zwei Bahnübergängen im Stadtgebiet. Der Rat der Stadt Vechta hatte sich neben dem Übergang Falkenrotter Straße, anstelle dessen die Entlastungsstraße gebaut wurde, auch für die Bahnquerung An der Paulus-Bastei entschieden. Radfahrer, Rollstuhlfahrer und Fußgänger können statt des Bahnübergangs die neue Brücke zwischen dem Zitadellenpark und der Vechtaer Innenstadt nutzen. Diese wurde vergangene Woche eröffnet.

Ursprünglich sollte eine Unterführung für Radfahrer und Fußgänger als Alternative entstehen – auch dafür gab die Bahn eine Finanzierungszusage. Diese gilt nach wie vor ebenfalls für die attraktivere Brückenlösung. Die Deutsche Bahn hatte die Entscheidung des Stadtrates, eine Brücke statt einer Unterführung zu bauen, stets befürwortet und der Stadt Vechta für die Umsetzung genügend Zeit eingeräumt. Nun muss die Stadt ihren Teil der Vereinbarung einhalten und mit den Vorbereitungen des Rückbaus beginnen.

Der motorisierte Verkehr wird über die Entlastungsstraße geführt. Entsprechende Beschilderungen weisen insbesondere in der Umstellungsphase darauf hin. Fußgängern, Rollstuhlfahrern und Radfahrer steht die neue Brücke zur Verfügung. Diese verbindet ab sofort die westlichen Wohngebiete mit der Innenstadt.