Sie demonstrieren Zusammenarbeit zum Wohle der Region: (von links) Landrat Herbert Winkel, Uni-Präsident Prof. Dr. Burghart Schmidt und Bürgermeister Kristian Kater. (©Gerecke)

Start:Punkt

Besichtigung des fast fertigen Gründerzentrums

veröffentlicht: am 29.10.2021     Wirtschaft, Entwicklung

Landrat Herbert Winkel, Uni-Präsident Prof. Dr. Burghart Schmidt und Bürgermeister Kristian Kater besichtigen das künftige Gründerzentrum.

An der Driverstraße lässt die Stadt Vechta derzeit den ehemaligen D-Trakt der Geschwister-Scholl-Oberschule umbauen, damit dort das Start-up-Zentrum mit dem Namen „Start:Punkt Vechta“ einziehen kann. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises, der Universität und der Stadt.

Vor Ort überzeugten sich die Verwaltungschefs, dass das Gebäude bald bezugsfertig sein wird. „Ich freue mich schon auf den Start. Hier wird eine Schnittstelle geschaffen, um Gründer mit innovativen Ideen sowie Unterstützer und Förderer zusammenzubringen“, sagt Bürgermeister Kater.

„Das Team des Start:Punkts kann demnächst alle interessierten Gründer in einladenden und in modernen Räumlichkeiten beraten. Ich hoffe, dass sich viele Start-ups hier ansiedeln werden. Dem Kreistag danke ich für die finanzielle Unterstützung des Projekts“, ergänzt Landrat Herbert Winkel.

Professor Schmidt verwies in diesem Zusammenhang auf die sehr gute Kooperation zwischen Landkreis, Stadt und Wissenschaft und auf die Bedeutung des Transfergedankens der Universität Vechta, die großen Wert darauf legt universitäres Wissen und außeruniversitäre Zielgruppen mit einander in Verbindung zu bringen und in diesem Fall konkrete Unternehmensgründungen im Interesse der Region und der hier lebenden Menschen voranzutreiben.

Das Gründerzentrum entsteht dank effektiver Arbeitsteilung: Die Stadt Vechta investiert Geld in den Umbau der Räume und teilt sich Miete und Nebenkosten mit dem Landkreis. Eine entsprechende Bezuschussung durch die Kreisverwaltung ist erst kürzlich beschlossen worden. Der Landkreis übernimmt zudem die Kosten für die Erstausstattung und einen Teil des Marketingbudgets. Die Universität wird das Personal zur Beratung und Betreuung der Gründer über Bundes-Fördermittel aus dem EXIST-Programm stellen.

Im Gründerzentrum werden Büro- und Besprechungsräume bereitgestellt. Ebenso werden ein Co-Working-Space (Arbeitsbereiche für mehrere Personen) und eine Veranstaltungsfläche geschaffen.