Ehrenbürgerin fliegt zurück

Bürgermeister Helmut Gels verabschiedet Schwester Regina

veröffentlicht: am 06.09.2018     Bildung, Soziales

Bürgermeister Helmut Gels hat sich in dieser Woche von Ehrenbürgerin Schwester Regina Kuhlmann verabschiedet.

Im Juni hatte Bürgermeister Helmut Gels ihr die Ehrenbürgerurkunde überreicht, nachdem der Rat der Stadt Vechta auf seinen Vorschlag hin zuvor einstimmig beschlossen hatte, Schwester Regina Kuhlmann zur neuen Ehrenbürgerin zu ernennen. Seitdem ist sie in der Kreisstadt zu Gast und besuchte unter anderem den Stoppelmarkt sowie das traditionelle Fußballspiel am Dienstag vor Stoppelmarkt. Am kommenden Sonntag (9. September) fliegt Schwester Regina nun zurück nach Afrika, wo sie seit 1954 ununterbrochen in der Entwicklungshilfe tätig ist. Da Bürgermeister Gels zu diesem Zeitpunkt mit einer Delegation aus Vechta in der ungarischen Partnerstadt Jászberény weilt, hat er sich bereits im Vorfeld von Schwester Regina verabschiedet. Zum Abschied und als Zeichen des Dankes überreichte Schwester Regina Bürgermeister Gels einen goldenen Kugelschreiber auf einer hölzernen Halterung, die mit der Aufschrift „Zambia“ sowie einem Wasserbüffel verziert ist.

Schwester Regina bedankte sich bei allen Beteiligten und insbesondere bei Bürgermeister Gels für die ihr zu teil gewordene Ehrung, die vielen Spenden und die positiven Erfahrungen, die sie in den letzten Monaten in ihrer Heimatstadt machen konnte. Allein beim traditionellen Benefiz-Fußballspiel vor dem Stoppelmarkt kam eine Summe von 6594,55 Euro für die Hilfsprojekte von Schwester Regina zusammen. Vechtaer Unternehmer sowie Freunde des Bürgermeisters stockten die Summe später auf 15000 Euro auf. Das Geld werde für Projekte im schulischen und betreuenden Bereich in Sambia verwendet. In den Schulen in Chalala nahe Lusaka (Sambia), deren Bau Schwester Regina betreut, organisiert und zum Teil selbst mit durchgeführt hat, werden bis zu 1000 Mädchen und Jungen betreut. So bekommen die Kinder die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft. Die Stadt Vechta wird weiterhin mit Schwester Regina zusammenarbeiten und ihre Projekte unterstützen. Auch ein Projekt „Patenschaften“ für Mädchen und Jungen zur Ermöglichung der schulischen und beruflichen Entwicklung sollen initiiert werden. Bei Interesse stellt die Stadt Vechta entsprechende Informationen gern zur Verfügung.