Vechtas Bürgermeister Kristian Kater (rechts) setzte gemeinsam mit allen Hauptverantwortlichen der Städte, Gemeinden und des Landkreises ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. (Foto: Steinkamp/Landkreis Vechta)

Ukraine-Krieg

Bürgermeister Kristian Kater: "Auf Vechta ist Verlass"

veröffentlicht: am 04.03.2022     Alle Themen

#standwithukraine: Vechta bereitet sich darauf vor, Menschen aus der Ukraine Schutz und Unterkunft zu geben.

Bürgerinnen und Bürger haben der Stadtverwaltung in den vergangenen Tagen bereits privaten Wohnraum zur Unterbringung von Kriegsflüchtlingen angeboten. Jede Meldung wird an den Landkreis Vechta weitergegeben, der diese Aufgabe koordiniert und dafür in engem Kontakt mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden steht.

Am Donnerstag (3. März) hat der Landkreis ein Wohnungshilfe-Portal freigeschaltet, auf dem Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben Unterkünfte zu melden, die sie für Flüchtlinge aus der Ukraine kostenlos zur Verfügung stellen möchten. Es ist auf der Startseite der Landkreis-Homepage unter www.landkreis-vechta.de zu finden ist; auf dem Portal muss lediglich ein Online-Formular ausgefüllt werden.

Der Landkreis nimmt Meldungen von Unterkünften zentral auch unter der E-Mailadresse wohnungshilfe-ukraine(at)landkreis-vechta.de und per Telefon 04441/898-2099 entgegen.

 

Im Rathaus der Stadt Vechta kann sich jeder ebenfalls weiterhin melden, der helfen will. Ansprechpartner für Wohnraum ist Andreas Fortmann (Telefon 04441/886-5002). Außerdem können sich Menschen an den Fachdienst Soziale Dienste im Rathaus wenden, die Hilfe in jeglicher Form anbieten möchten:


per Telefon bei
Catrin Freese    04441/886-5003

Alena Pölking    04441/886-5010
Ferdi Karatas     04441/886-5005

per E-Mail an ukrainehilfe(at)vechta.de

 

Sobald die Hilfe benötigt wird, vermitteln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sie gerne. Die Stadt Vechta hat ein erfahrenes und motiviertes Team, das gute Kontakte zu Hilfs-Netzwerken in der Bevölkerung pflegt.

Eine Übersicht über alle bereits gestarteten Hilfsinitiativen, die man unterstützen kann, wurde auf der Homepage unter www.vechta.de/ukrainehilfe eingerichtet. Diese Übersicht wird fortlaufend erweitert und aktualisiert.

 

Derzeit prüft die Stadt, welche eigenen Immobilien zur Verfügung stehen, um vor dem Krieg geflohene Menschen unterzubringen. Insgesamt stehen längst nicht mehr so viele Plätze zur Verfügung wie in den Krisenjahren 2015 und 2016, als in Vechta zeitweise mehr als 500 Menschen zentral in Wohnheimen und in dezentralen Unterkünften untergebracht wurden. Mit sinkendem Bedarf wurden die Plätze nach und nach abgebaut. Zurzeit leben 130 Menschen, die Asyl beantragt haben bzw. deren Flüchtlingsstatus anerkannt worden ist, in städtischen Unterkünften.

Bürgermeister Kristian Kater erklärt: „Wie hoch der Bedarf an Unterkünften und weiteren Hilfeleistungen sein wird, lässt sich zurzeit nicht einschätzen. Das macht es schwierig, sich konkret darauf einzustellen. Wir sind aber jederzeit bereit zu helfen und Hilfe zu organisieren. Viele Vechtaerinnen und Vechtaer werden wieder den Menschen zur Seite stehen, die vor Krieg fliehen mussten. Das hat die Friedenskundgebung am Samstag noch einmal deutlich gemacht. Der Rat der Stadt Vechta hat zudem am Montagabend eine Resolution verabschiedet, mit der Vechta den Menschen aus der Ukraine Solidarität und Hilfe zusichert. Auf Vechta ist Verlass. Ich möchte allen, die dazu beitragen, schon jetzt danken.“

Am Mittwoch setzte Bürgermeister Kater mit allen Hauptverantwortlichen der Städte und Gemeinden im Kreis Vechta sowie Landrat Tobias Gerdesmeyer ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Symbolisch versammelten sie sich hinter einer Ukraine-Flagge. Anschließend sprachen sie in einem Arbeitstreffen darüber, wie die Hilfe im Kreis Vechta organisiert wird.