Qualifizierungskurs

Ehrenamtliche fit machen für die Arbeit mit Flüchtlingen

veröffentlicht: am 23.05.2022     Bildung, Soziales

Aus dem Angebot soll ein Netzwerk entstehen, über das sich Ehrenamtliche und Hauptamtliche regelmäßig austauschen können.

Die Stadt Vechta und das Caritas-Sozialwerk möchten Ehrenamtliche für die Flüchtlingshilfe gewinnen. Sie bieten am 4. Juni und 11. Juni (jeweils Samstag) von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr in der Kreisvolkshochschule Kurse an, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezielt für Aufgaben qualifiziert werden, die zu ihnen passen. Aus dem Angebot soll ein Netzwerk entstehen, über das sich Ehrenamtliche und Hauptamtliche regelmäßig austauschen können. 

Gefördert wird der Kurs vom Landes-Caritasverband. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist aufgrund einer begrenzten Anzahl an Plätzen erforderlich. Ansprechpartnerin ist Yurdagül Erdogdu vom Efi-Projekt der Stadt Vechta, Telefon 04441/886-5013.

Johannes Lamping vom Caritas Sozialwerk, Sprachdozentin Kateryna Weihermann und die Sozialarbeiterin Alena Pölking (Stadt Vechta) machen die Ehrenamtlichen fit für ihre Hilfeleistung. Sie vermitteln ihnen eine Orientierungshilfe, wie sich die Freiwilligen für Menschen einsetzen können, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. Zudem geht es um Versicherungsfragen im Schadensfall, um Erwartungen an ein Ehrenamt und darum, wieviel Zeit dieses in Anspruch nimmt. Die Informationen sollen ein Wegweiser für das eigene Engagement sein. Es wird zudem darüber informiert, welche Unterstützung Geflüchtete bekommen können, um sich sprachlich, schulisch, beruflich und gesellschaftlich zu integrieren.

Nach dem Qualifizierungskurs bleiben die Stadt Vechta und das Caritas Sozialwerk mit den Ehrenamtlichen in Kontakt und organisieren monatliche Treffen, um Fragen zu klären, Infos zu vermitteln und sich auszutauschen. Um eine langfristige Mitarbeit der Ehrenamtlichen zu erzielen, werden Einsätze und Tätigkeiten von professioneller Seite koordiniert. 

Das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt soll die Integration von Geflüchteten erleichtern. Die Stadt und das Caritas Sozialwerk haben seit Jahren gute Erfahrungen mit der Netzwerkarbeit in der Flüchtlingshilfe gemacht.