In gute Hände übergab Bürgermeister Helmut Gels (links) den symbolischen Schlüssel. Von links: Gels, Ortsbrandmeister Christian Heitmann, Architekt Heinrich Brinkhus und Stadtbrandmeister Rüdiger Holzenkamp. Foto: Kokenge

Feuerwehrgerätehaus

Gels übergibt den Schlüssel an Brandmeister

veröffentlicht: am 22.10.2018     Planen, Bauen

Die Feuerwehr habe es verdient, dass "wir optimale Bedingungen für sie schaffen", sagte der Bürgermeister bei der Einweihung.

Bürgermeister Helmut Gels hat den Schlüssel für das neue Feuerwehrgerätehaus übergeben. Bei der Einweihung des Standorts an der Oldenburger Straße 112 reichte er diesen symbolisch an Standbrandmeister Rüdiger Holzenkamp weiter, der ihn sogleich Ortsbrandmeister Christian Heitmann in die Hand drückte.

Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Gesellschaft und Feuerwehr lobte Gels die Leistungen und die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Vechta. „Ich bin froh, dass wir in Vechta eine so starke, einsatzbereite Truppe haben, die sich für die Menschen in unserer Stadt verantwortlich fühlt, die in Notsituationen geraten. Eine Mannschaft, die immer bereit ist, auszurücken, um Schlimmeres zu verhindern“, sagte Gels.

Der Bau des neuen Standortes sei wichtig für die Weiterentwicklung Vechtas und die Sicherheit der Bürger. „Je größer Vechta in den vergangenen Jahren wurde, desto größer wurden auch die Herausforderungen und desto vielfältiger die Aufgaben der Feuerwehr. Die Zahl der Einsätze ist deutlich gestiegen, ebenso sind es die Anforderungen an eine moderne Feuerwehr“, erklärte Bürgermeister Gels: „Mit dem Bau des Feuerwehrgerätehauses tragen der Rat und die Verwaltung der Stadt Vechta dieser Entwicklung Rechnung. Ich bin froh, dass auch im Rat der Stadt Vechta eine hohe Wertschätzung Ihrer Arbeit fraktionsübergreifend besteht. Ich danke allen Ratsmitgliedern, die mit Ihrer Entscheidung den Weg für die Investition bereitet haben.“

Den Architektenwettbewerb für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses hatte das Büro Geising & Böker gewonnen. Gels dankte den Planern und Fachbetrieben für die hervorragende Architektur- und Handwerksleistung. „Der Entwurf hat die Jury seinerzeit beeindruckt. Die Darstellungen waren auch ein Versprechen, dass Vechta ein modernes, repräsentatives und funktional optimales Feuerwehrgerätehaus bekommt. Dieses Versprechen wurde eingelöst“, sagte Gels.

Die Feuerwehr hatte sich an der Planung des neuen Standorts ebenfalls intensiv beteiligt. Vor allem Stadtbrandmeister Rüdiger Holzenkamp, gleichzeitig Leiter des zuständigen Fachdienstes bei der Stadtverwaltung, hatte die Baustelle exzellent geleitet. Er verdiente sich ein Extralob von Bürgermeister Gels und Ortsbrandmeister Heitmann.

An der Oldenburger Straße, unweit der Bahnlinie Bremen - Osnabrück, sind unter anderem zwölf Einstellplätze für Feuerwehrfahrzeuge sowie eine Werkstatt und eine Waschhalle entstanden. 200 Quadratmeter Lagerräume wurden geschaffen, ebenso moderne Umkleideräume. Insgesamt entstanden 2383 Quadratmeter Nutzfläche. Die logistischen und einsatztechnischen Abläufe wurden optimiert. So gibt es 50 Parkplätze für die Feuerwehrleute, die diese im Ein-satzfall mit dem eigenen Auto ansteuern. Gels betonte: "Die Frauen und Männer der Feuerwehr haben es schließlich verdient, dass wir optimale Bedingungen für sie schaffen, wenn sie sich schon in diesem äußerst hohen Maße für die Gesellschaft einsetzen."

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